Die Heilige Raute der Maya und die Heilige 13

 

Durch den berühmten Maya-Kalender, der im Zusammenhang mit dem 21. Dezember 2012, dem Tag, an dem die Lange Zählung des dreiteiligen Kalenders endete, weltweit ins Bewusstsein vieler Menschen rückte, sind die Maya, als indigenes Volk Mittelamerikas, weltweit ein Begriff. Wenngleich inzwischen vielfach schon wieder

dem Vergessen anheimgefallen, da ja zum besagten Zeitpunkt (vermeintlich) nichts geschah…

 

Die ersten Maya (bzw. den Maya zugeschriebene Funde) werden etwa um das Jahr 2000 v. Chr. datiert, doch erst in der Zeit der klassischen Maya-Zivilisation, von 600-900 n. Chr., erreichten sie ihre Blütezeit, in der große Orte und Siedlungen wie Chichén Itzá, Yaxchilán und Palenque entstanden.  Kaum war diese Blütezeit erreicht, kam es jedoch, bereits im 9. Jahrhundert, zur Aufgabe einzelner Maya-Zentren, und innerhalb weniger Jahrhunderte zu einem flächendeckenden gesellschaftlichen Zusammenbruch der klassischen Maya-Gesellschaft.

Die wunderbaren, mystischen und einzigartigen Städte wurden verlassen und fielen dem Urwuchs des Dschungels zum Opfer, der sie sich gleichsam einverleibte und damit auch „die geheimnisvolle Geschichte des Maya-Volkes“ für viele Jahrhunderte überwucherte.  

Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurde damit begonnen, den alten Legenden von den im Dickicht des Dschungels verborgenen Tempeln nachzugehen, und erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich auch das Interesse für die Erbauer der Pyramiden, komplexen Anlagen, Skulpturen und anderen Bauwerke mehr und mehr.

Es wird viel darüber gerätselt, warum sich die Maya ausgerechnet im unwegsamen Dschungel ansiedelten und ihre Bauwerke und Städte, deren Gesamtfläche in etwa der Fläche  Deutschland entsprach, errichteten.  Bezieht man in solche Überlegungen den wunderbaren Erhaltungszustand der Bauwerke mit ein, könnte man fast glauben, dass der Dschungel ganz bewusst ausgesucht wurde, um die Botschaften und Bauwerke der Maya, deren umfassender Wissensstand, z.B. über Mathematik, Zeit und Astronomie zweifelsfrei belegt ist, für lange Zeit „in seiner Mitte“ zu verbergen, zu schützen und zu bewahren.  Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Menschheit (geistig, spirituell und technisch) weit genug entwickelt sein würde, um die damit in Zusammenhang stehenden größeren Zusammenhänge nachvollziehen und verstehen zu können.

 

Die Raute

 

An vielen Mayaskulpturen, Tempeln und Pyramiden kann man steinerne Klapperschlangen bewundern, die von den Maya „Ahau-Can“ bzw. „Große fürstliche Schlange“ genannt wird.

Sie wird mit einer lebenden Schlangenart gleichgesetzt, der Crotalus durissus durissus, die deshalb sehr verehrt wird.

Die bedeutende kulturelle Bedeutung dieser Schlange, die sich über die Vereinigten Staaten bis nach Argentinien erstreckte, wird ihrem Rückenmuster zugeschrieben, das aus ineinander verschachtelten Rechtecken und Überkreuzungen besteht, wodurch sich eine lange rautenförmige Kette ergibt. Diese „Rautenkette“ bzw. eine Raute daraus, und zwar die 13., wie es heißt –  gilt als heiliges Muster der Maya. Man geht davon aus, dass es deshalb zu einem „heiligen Muster“ wurde, weil es aus eben diesen rautenförmig verzahnten einzelnen Quadraten besteht, von dem jedes  in seiner Mitte ein Kreuz trägt.

 

Die Raute symbolisiert einen "Großen Schöpfungszyklus"

(der, wie die Lange Zählung des Maya-Kalenders, 

"in der 13" beginnt und "in der 13" endet)

 

Links:

Die Heilige Maya- bzw. Canamayte-Raute

 

 

Ganz links:

Schlangenhaut mit Rautenmuster, unten habe ich die Überkreuzungen,

aus denen jeweils eine Canamayte-Raute entsteht, farbig dargestellt

 

 

Das Muster  wird „Maya-Raute“ oder auch „Canamayte-Raute“ genannt.

Diese Raute wird auch als „zentrale Inspiration aller indianischen Kunst“ bezeichnet, und sie findet sich tatsächlich überall in der Kunst und der Architektur Mittel- und Südamerikas wieder.

 

Es hat mit dieser Raute oder solchen Rautenketten offenkundig eine besondere Bewandtnis, denn  sie wird von jeher vielfach in Stoffen, Teppichen und Geweben, in Kleidung, Tüchern und allen nur denkbaren Gebrauchsgegenständen dargestellt.  

Sowohl die heilige Weltanschauung der Maya, die eng mit der Zahl 13 verknüpft ist, wie auch ihre außergewöhnlichen  Kenntnisse in der Geometrie und Mathematik, in der Astronomie, Numerologie, Architektur, Medizin  und Kunst werden mit der Raute in Verbindung gebracht.

 

Diese Raute – so heißt es bei den Maya – sei

"Die Quelle aller Schöpfung".

 

 

Zyklen

 

Von 13 zu 13 = eine Welle

 

Die Heilige 13

 

Es gäbe viel dazu zu berichten, doch ich will mich kurz fassen und nicht zu sehr ins Detail gehen. Hintergründe zum Maya-Kalender - der auf einer Tageszählung im Zwanzigersystem beruht - und die genaue Berechnung, können vielfach im Internet aufgerufen werden.

 

Der lange Zyklus des Maya-Kalenders, der am 21.12.2012 endete, ging für die Maya ursprünglich "aus der 13" (13 Baktun) hervor

(aus einer Zeitrechnung, die sich - ganz kurz gefasst - mit der Zahl 13 gleichsetzen lässt).

Diese "Anfangs-13" war der Beginn des Zyklus, der 2012 endete.

Auch das Ende fand wieder "in der 13" statt, da die "Uhr der Zeit des Maya-Kalenders" so lief, das sie irgendwann wieder am Ursprung ankommen musste,

so dass "Anfang und Ende" in der 13" stattfanden.

Diese 13, also "das Ende des Langen Zyklus" wurde am 21.12.2012 erreicht.

 

Ein kleiner, aber wichtiger Hinweis:

 

Gott sagt in der Bibel:

"Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte,

der Anfang und das Ende."

Offenbarung 22,13

 

Im Kontext mit den zuvor genannten Fakten weist das eindeutig darauf hin, dass jeder Lebenszyklus (im geistigen, spirituellen Bereich) dort endet, wo er auch begonnen hat.

 

Die Maya setzten den Beginn der Langen Zählung, die am 21.12.2012 endete, mit der Erschaffung der (bis dahin) gegenwärtigen Welt gleich. Der Zyklus begann, wie es heißt, am 11. August 3114 v.Chr., also vor - über den Daumen -  gut 5000 Jahren.

 

 

Für die Maya ist die Zahl 13 die Quelle, aus der Schöpfung hervorgeht,

und zugleich der Ort, in dem der jeweilige Schöpfungszyklus wieder endet.

Also: Anfang und Ende finden am selben Ort statt.

Das deckt sich mit den Aussagen in der Bibel, die in der Offenbarung, die vom Ende des gegenwärtigen Zyklus berichtet, zu finden ist.

 

Ein Schöpfungszyklus setzt sich (sinnbildlich) aus Stufen zusammen, wobei jeweils 6 Stufen hinauf und 6 Stufen hinab führen.

Verbunden werden "beide Seiten" durch Stufe 7, die auf der einen Seite die Spitze darstellt, auf der anderen die erste Stufe des Abstiegs. Diese 7. Stufe ist also zugleich Stufe 7, wie auch Stufe 1, also ebenfalls "Anfang und Ende zugleich".

Nur "eine Welle", also einmal die 6 Stufen hinab und einmal wieder rauf, ergibt einen ganzen (großen) Zyklus - und zusammen "die 13".

 

U.a. darum sprechen die Maya davon, dass alles in der Schöpfung- auch Zeit - in Wellen abläuft.

Nachfolgend einige Beispielbilder, wobei nun zu bedenken ist, dass ich ein und dieselbe Sache einmal von oben und einmal von der Seite darstelle.

Was eine Pyramide ist, weiß jeder, eine quadratische Pyramide von oben betrachtet, sie aus wie die Heilige Maya-Raute, innerhalb des Quadrats (bzw. der Raute).

Die einzelnen Kreise, aus denen sich die Maya-Raute zusammensetzt, sind als "Entwicklungsstufen" zu verstehen.

Die roten "Stufen", jeeweil von der Raute aus nach innen gezählt, ergeben jeweils 6 plus Mitte (= die 7.).

Einmal quer durch die Raute durchgezählt, was "eine Welle" darstellt, ergeben sich jeweils 13 Entwicklungsstufen.

Als Pyramide dargestellt geht es folgerichtig 7 Stufen hoch und 6 wieder runter, weil die 7. Stufe auf der einen Seite gleichzeitig die 1. Stufe auf der anderen ist.

Links die Maya-Raute

Zur Mitte bzw. Spitze müssen jeweils 6 "Ebenen" überwunden werden, die 7. ist die Spitze.

 

Rechtes Bild:

Die Mitte als Pyramiden- aufstieg bzw. und -abstieg dargestellt

Ein (kleiner) Zyklus, als Pyramide dargestellt.

7 Stufen hinauf:

Der beschwerliche Aufstieg zum Licht

 

Die Stufen habe ich in den Originalfarben des Lichts dargestellt, so, wie sie  im Licht (immer wieder gleich) darstellbar sind.

Die Farbfolge entspricht nicht der eines Regenbogens (also Lichtbrechung).

 

Alle Farben sind hinter einem "Schleier"

verborgen der der Farbe (gelblich-grünlich-) Weiß entspricht.

 

 

Die Tatsache, dass Anfang und Ende "am gleichen Ort" stattfinden besagt u.a., dass sowohl die Zahl 1 wie auch die 13 zu diesem Ort gehören.

Alles geht immer wieder aus der "1" - die Zahl, die für Gott selbst steht - hervor und endet in der 13, die ebenfalls Gott symbolisieren "muss".

Er ist Anfang und Ende zugleich:

"Gott" (als Ganzes, die 1), wie auch "Vater, Sohn und Heiliger Geist"  (als Dreiheit, die 3) Daraus ergibt sich - die 13.

 

Die Angst vor der Zahl 13 ist offenbar mit der Tatsache verbunden, dass wir unbewusst wissen, dass "in ihr" ein großer Zyklus endet, und man vor der Ungewissheit steht, was dann passiert.

Das Wissen darum scheint in uns angelegt zu sein, und es ist ja auch in vielerlei Hinsicht mit Märchen, Geschichten, Sprichwörtern etc. verknüpft, die im Zusammenhagn mit der 13 eher Unglück verkünden.

 

Tatsächlich aber endet ein großer Zyklus,

der der Wiedergeburt des Lichts entspricht und

die Rückkehr der Liebe (Licht, Sonne, Gott) mit sich bringt.

 

 

Das Ende eines Schöpfungszyklus ist mit dem Ende einer Schwangerschaft vergleichbar:

Man freut sich sehr, hat aber auch ein wenig Angst vor dem, was die Geburt des "neuen Kindes" alles mit sich bringen könnte.

 

Für die Maya funktioniert alles nach diesem Schöpfungsprinzip, denn alles, was geschieht, ist Schöpfung und folgerichtig aus einem Schöpfungszyklus hervorgegangen.

 

Betrachtet man sich die Maya-Raute genau, kann leicht nachvollzogen werden,

dass sie mit der Zahl 13 verknüpft ist, und da "Schöpfung" auch im Licht (also im nicht sichtbaren Bereich "des Ganzen" stattfindet, erstaunt es nicht, dass sich auch dort das Schöpfungssymbol - "binär betrachtet" bzw. auf einem Gitternetz, auf 13 Feldern abzählbar - finden lässt.

 

 

Die Erfindung des ersten Kreuzworträtsels

 

Das erste Kreuzworträtsel (weltweit) erschien auf den Tag genau 99 Jahre vor dem Ende des Maya-Kalenders, am 21.12.1913.

Der Erfinder wurde durch ein "magisches Quadrat" dazu inspiriert, wie er sagte.

Nun, er entschied sich "zufällig" für genau das oben eingefügte und auf der Zahl 13 beruhende "Schöpfungsmandala".

 

 

 

Das erste Kreuzworträtsel (weltweit) erschien auf den Tag genau 99 Jahre vor dem Ende des Maya-Kalenders. Der Erfinder wurde durch ein "magisches Quadrat" dazu inspiriert, wie er sagte.
Nun, er entschied sich "zufällig" für genau das oben eingefügte und auf der Zsahl 13 beruhende "Schöpfungsmandala".

 

Nachfolgend kann es "abgezählt" werden.

 

Das Kreuz in der Mitte (nachfolgend blau dargestellt) ist vielfach auf Stoffen, Teppichen, Decken etc. bei indigenen Völkern zu finden und wird vielfach auch

"indigenes Kreuz" genannt.

Es besteht aus 13 "Feldern"...

Ebenfalls die Seitenlängen, der Durchmesser etc.

 

Mandalas

 

Was hier nicht so einfach erkennbar ist:

 

Die Maya-Raute symbolisiert auch das Zentrum jedes Mandalas, das verschiedene

Welt-Kulturen und Religionen, architektonisch umgesetzt, seit "Urzeiten" als Schöpfungs- und Gebetszentren kennen, in denen Kontakt zur Welt der Götter möglich ist.

 

 

Reine Schöpfungsenergie

 

Tempel, Pyramiden, Kirchen und andere Gebäude, die nach den Richtlinien (und Bauplänen) eines himmlischen Mandalas oder Kreuzes (also eines universellen Schöpfungszentrums) erbaut sind, spiegeln folgerichtig universelle bzw. kosmische Gesetzmäßigkeiten, und repräsentieren die stärksten Energiezentren des Universums hier auf der Erde.

 

Sie sind Bestandteil der kosmischen Ordnung, in denen durch Gebete, Gesänge, Mantras etc., die aus wahrhaftiger Liebe hervorgehen,

die "göttliche, reine, schützende und Heilung bringende Energie" erschaffen und verstärkt werden kann.

 

Sie sind weit mehr als nur "symbolische Abbilder" des Himmels, sondern echte Kraftorte, in denen sich kosmische Energien und Schöpfungskräfte "bündeln".

Dies ist nicht im herkömmlichen Sinn "übernatürlich", sondern "natürlich", aber das Wissen darum ging verloren.

Wir selbst sind die Schöpfer dessen, was wir zum Leben und Überleben brauchen.

 

Die nachfolgenden Bilder zeigen "Mandala -Strukturen " im Licht (Originalbilder).

 

 

 

Das Gitternetz

 

Nach uralter indischer Tradition ist ein Mandala ein Quadrat, das durch ein Gitternetz in Quadrate und Unterquadrate aufgeteilt wird; es stellt ein Mikro-Abbild des Universums dar.

Dies Netz, als Grundlage der Entwicklung eines Mandalas, so ist zu lesen, war schon in der Harappa-Zeit bekannt (siehe Indus-Kultur).

 

Mehr zum Thema:

Mandalas - und die Kosmische Ordnung als Gestaltungsvorlage

 

Tatsächlich findet es sich auch "im Licht" wieder - und ermöglicht das Erkennen (und Abzählen) der "Heiligen 13" in den Strukturen des Lichts.

Und mehr noch:

 

 

Die Wiedergeburt des Lichts

 

Das Vorhandensein der "Schöpfungsorte" in den Strukturen des Lichts kann nur eines bedeuten:

 

Wir Menschen - und zwar jeder einzelne - kann und muss in jedem Moment, wo immer er sich auch befindet, genau jene "reine Energie" erschaffen, die wir brauchen.

In den Überlieferungen der alten Kulturen und Schriften (wie z.B. in der Bibel) wird angekündigt, dass "das Licht" (bzw. Gott oder die Götter) zurückkommen wird - wenn der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.

Er ist gekommen, und nun ist es Zeit für die wichtige Erkenntnis, dass wir selbst das Licht zurückholen und "zur Welt bringen" müssen - wir alle zusammen.

 

Es besteht aus reiner, unverdorbener Energie - aus einem dichten Netzwerk

aus göttlicher Liebe, die vollkommen aufrichtig und ehrlich ist.

Aus Nächstenliebe, also der Liebe zu allem, was ist:

Mensch, Tier, Natur...

 

 

Das Nazca-Mandala

 

In der Hochebene von Nazca, bekannt durch viele interessante Geoglyphen (Scharrbilder), wurde ein risiges Mandala entdeckt - also ein Schöpfungszentrum.

Nicht weit davon entfernt, in der Palpa-Hochebene ist eine riesige Struktur zu finden, die schon zu vielem Rätselraten geführt hat. 

Als Morsezeichen wurden die Sturkturen bereits gedeutet oder als "Schachbrett" bezeichnet...

Ich sehe darin etwas ganz anderes:

Ein Stück "Gewebe", das die feinsten Strukturen des Lichts zeigt:

Es ist aus Kreuzen gewebt

Kreuze sind die kleinsten Bausteine des Lichts. Sie allein sind neutral und lassen sich gedanklich "steuern" - und  ein Netzwerk aus diesen "göttlichen Strukturen" ist genau das, was die Welt braucht, um den Übergang in den neuen Schöpfungszyklus problemlos zu schaffen.

Links:

 

Das "Gewebe"

in der Nähe des Nazca-Mandalas

 

(rechts von mir - die "doppelte Lage"

blau nachgezeichnet)

 

 

Links: Das Nazca - Mandala

 

(von mir farbig nachgezeichnet)

 

Nachfolgend - zum Vergleich - eingefügt:

 

Originalstrukturen im Licht, die aus den kleinsten,

den "göttlichen, heilen, gesunden Bausteinen" (Kreuzen) bestehen.

Das letzte Bild zeigt deutlich, wie "dicht" so ein "gesundes Netzwerk" ist.

 

Das Logo der Freimaurer

 

Die Heilige Maya-Raute entspricht dem bekannten "Logo" der Freimaurer.

 

Teilt man die Raute in der Mitte wird klar, dass das Logo der Freimaurer eine "halbe Canamayte-Raute" darstellt, und damit eine symbolische Spiegelung von "oben und unten" - von Mikrokosmos und Makrokosmos.

 

Es ist das Symbol des Hermes Trismegitos, der -in seiner Mitte"

(also in der Mitte der Gegensätze) ein Kreuz trägt.

 

Er weist auf den Ort hin, an dem Anfang und Ende zugleich stattfinden.

Genau im Zentrum der Raute (von oben betrachtet).

Seitlich betrachtet ist es

(immer, bei jeder Vollendung eines Schöpfungsvorganges)

die Spitze einer Pyramide.

Es ist immer "die 7. Stufe" (Vollendung).


 

 

Reiht man nun - in dem Wissen, das die Pyramidenspitze immer für "Anfang und Ende zugleich" steht - Pyramide an Pyramide, so ergibt sich von Zyklus zu Zyklus eine immerwährnde Wellenbewegung.

Runter (Geburt)  -

hoch (Ende und Neuanfang)

runter

hoch (Ende und Neuanfang)

runter

hoch (Ende und Neuanfang) und ewig so weiter...

 

Nach jedem Ende eines Zyklus folgt (am selben Ort) die Wiedergeburt des neuen,

aber mit einer Besonderheit, worauf sehr eindrucksvoll die Pyramide der" leuchtenden Schwanzfederschlange" - Quetzalcoatl (den den Maya Kukulkan) hinweist.

Sie steht in Xochicalco - siehe auch (hier das Foto) Teotihuacán,

im Hochland von Mexiko.

 

Die Darstellung der Schlange ist mittig durch einbesonderes Symbol getrennt und rechts und links (und umgekehrt) gespiegelt dargestellt.

Auf beiden Seiten ist die Schlange mit zwei "Hügeln" (die symbolisch Pyramiden entsprechen) dargestellt, wobei jede Seite einer Welle  (von 13 zur 13) entspricht.

anders ausgedrückt:

Die Schlange symbolisiert zwei große Schöpfungszyklen, die in der Mitte durch ein (sehr bekanntes) Symbol getrennt sind.

Der Tempel der Federschlange

 

(Anklicken zur Quelle und Originalbild)

 

 

 

 

 

Das Symbol in der Mitte entspricht u.a. genau dem Symbol, das Gott Hermes stets mit sich herumträgt: Ich meine den Hermesstab (Caduceus), der die Vereinigung der gegenseitigen Kräfte symbolisiert.

 

 

Links:

Die obige Darstellung von Hermes Trismegistos als Kette aneinandergereiht.

 

Rechts oben:

Das Symbol am Tempel der Federschlange

 

Rechts unten:

Der geflügelte Hermesstab

(Caduceus)

 

 

Links:

 

Hier wird deutlich, warum die Maya-Raute verehrt wird

 

Sie findet sich

in der "Schöpfungs-Rautenkette" wieder

und entspricht dem göttlichen Ort,

wo Anfang und Ende zusammentreffen.

Also dem Ort der ewigen Wiedergeburt,

wo alles Neue entsteht.

Sie entspricht "Gott".

Bild links:

Ich denke, es spricht für sich...

 

Links ist noch einmal das Symbol am Tempel der Federschlange - zwischen zwei großen Zyklen -

dargestellt, rechts ein DNA-Strang von dem wir wissen,

das darin alle Erbinformationen eines Menschen gespeichert sind und rechts daneben eine Seitendarstellung einer Doppelhelix.

Was die alten Hochkulturen uns mitteilen ist, dass es um die Wiedergeburt eines neuen Entwicklungszyklus der ganzen Menschheit geht...

Um die Erbinformationen der gesamten Menschheit,

um eine neue Welle - von 13 zu 13.

 

 

Das universelle Schöpfungssymbol

 

 

 

Bild links:

Das Rautensymbol im Auge eines Steinschädels in Copán,

einer  bedeutenden Stadt der Maya

 

 

Zweifellos hat die Maya-Raute die Architektur und das ganze Leben der Maya beeinflusst, zumal man auch heute noch (bzw. heute wieder) davon ausgeht, dass damit sowohl die Grundrisse  wie auch die Höhe diverser Pyramiden und Gebäude „berechnet“ werden konnten. Viele architektonische Merkmale, so wird vermutet, wurden vom Canamayte-Muster abgeleitet.

 

Wie der Schlangenkult bei den Maya entstand, ist nicht (mehr) bekannt. Es liegt jedoch nahe, dass die Maya irgendwann in ferner Vergangenheit anhand des Schlangenmusters in bestimmte Zusammenhänge  des Lebens und der Schöpfungszusammenhänge eingeweiht wurden – und sie erkannten die zyklischen Abläufe allen Lebens bzw. aller Schöpfungsvorgänge darin wieder.

 

Und tatsächlich ist es so, dass dies Muster – das Rautenmuster – im Zusammenhang mit den himmlischen Lichtmustern und den Schöpfungszusammenhängen von jeher weltweit zu finden ist.

Es stellt eindeutig ein „Web-Grundmuster“ dar und steht zweifellos mit „Schöpfung“, Weben und kreativer Gestaltung  in Zusammenhang.

Und dies nicht nur in der „Welt der Maya“, sondern überall in der Welt.

Die alten Hochkulturen und indigenen Völker haben dies auf vielfache Weise dargestellt und übermittelt, doch sind die diesbezüglichen Übereinstimmungen bzw. „Spiegelungen“, die in nahezu allen Kulturen zu finden sind, nicht erkannt und beachtet worden.

Nun offenbaren sie sich – in aller Deutlichkeit - auch (wieder) im Licht.

 

Zusammenfassend kann zu dem Heiligen Maya-Muster gesagt werden:

Überall da, wo „Schöpfung“ stattfindet, ist – genau so, wie die Maya sagen – die Raute von besonderer Bedeutung.

 

Es stimmt zweifellos:

 

Die Heilige Maya-Raute ist die Quelle, aus der (weltweit) alles Neue hervorgeht.

 

Oben:

Kreuze, die Wiedergeburt (in ihrer "Rauten-Mitte") symbolisieren

 

Oben links:    Abbildung auf einem Musikbrett der Wabano-Indianer

Oben Mitte:   Rautendekor  in Uxmal/Mexiko

Oben rechts:  Maya-Kleidung und Trommel aus dem Codex mendoza

Unten links:   Weben im Europa des 15. Jahrhunderts

Unten Mitte:  Newgrange, Irland

Unten rechts: Pacal auf der berühmten Grabplatte, mit „Rautenrock“

Darstellungen im Alten Ägypten:

Links, stehend: Horus im Rautenmantel (Schöpfungsmantel?) und mit von Rauten umgebenen Federn auf dem Kopf.

Oben Mitte:  Thot kniet mit dem Horusauge vor der Göttin Mehet-weret

(die auch mit Hathor gleichgesetzt wird).

Oben rechts: Ptah-Sokar-Osiris, Totenbuch

Unten rechts: Mehet-weret mit Rautendecke

 

 

Oben links: Originale „Lichtstrukturen“ am Himmel (Wolkenbildung)

Mitte: ebenso

Rechts: Teppichfragment aus dem 13. Jahrhundert, mit Rautenmuster, Konya/Türkei, Ethnography Museum

Oben: Stein-Schädel in Copan, rechts das Auge näher

Links:

Mosaiken im Inanna-Tempel in Uruk (um 3000 v. Chr.)

 

Rechts:  Eine "Schlangengöttin" oder eine Priesterin aus dem Palast von Knossos

(Kreta, Griechenland), minoisch, bis etwa 2700 v. Chr

Mehr Infos: Hier

 

 

Die Raute, die Heilige 13 und das Kreuz

 

Zuvor habe ich geschrieben, dass die Maya-Raute bzw. die Canamayte-Raute bei den Maya " als Quelle aller Schöpfung" galt, und die Zahlen "1" und "13" bei ihnen für "Anfang und Ende" eines Schöpfungszyklus stehen.

 

Richtig ist:

Die Raute, die sich dadurch ergibt, dass sie ein Kreuz - dem die wahre Bedeutung der Raute zukommt - umschließt, ist überall bekannt und weist auch überall auf die Schöpfungszusammenhänge hin, über die wir alle uns lebenslang mehr oder weniger umfassende Gedanken machen. 

Woher kommen wir, wohin gehen wir, gibt es ein Leben nach dem Tod,

und so weiter.

Abgleitet aus allen zuvor gemachten Ausführungen und Zusammenhängen lässt sich sagen:

Im Zentrum aller Überlegungen und Hinweise, seien es nun die von den Alten Hochkulturen, jene von indigenen Völkern, jene aus schriftlichen Überlieferungen, und was es da sonst noch alles gibt, geht eine Botschaft ganz klar und deutlich hervor:

 

Es dreht sich alles um "das Kreuz"...

 

Bei allen Religionen, bei allen alten Kulturen, bei allen indigenen Völkern...

Das Kreuz steht überall im Zentrum des Geschehens, im Zentrum von Anfang, Ende und Auferstehung. Das Kreuz ist das Zentrum jeder "Maya-Raute", und das Kreuz ist das Zentrum jedes Mandalas:

Aus ihm geht jede Schöpfung hervor, und in ihm endet jede Schöpfung.

 

 

Links:

 

Das Anch oder Ankh

 

Der "Lebensschlüssel" der alten Ägypter

 

Benu und Phönix

 

Die Mythos des Phönix, der in der Glut der Morgensonne verbrennt und daraus jung und frisch wieder aufersteht, verbindet und überliefert Jahrtausende übergreifend die ihm innewohnende symbolische Botschaft vom ewigen Leben und Sterben aller Dinge.

 

Gut nachvollziehbar in den Mythen des Alten Ägypten, wo er als Benu-Vogel in Erscheinung tritt, und u.a. im Alten Griechenland, wo er Phönix genannt wurde, dessen Botschaft sich bis in unsere heutige Zeit - weltweit, und ganz unabhängig von einer bestimmten Glaubensrichtung - erhalten hat.

Und auch die damit in Zusammenhang stehende "Raute" (die symbolisch das Kreuz in sich trägt) wird nicht vergessen...

 

 

 

Foto:

Bebenhausen,

Anton Prock

 

Nun mag man denken, das sei im wahrsten Sinn des Wortes "weit hergeholt" und ein konstruierter Zusammenhang.

Das ist jedoch keinesfalls so, und auch "die 13" spielt hier eine besondere Rolle.

 

Jesus Christus, davon haben wir alle schon einmal gehört (denke ich)

hatte 12 Jünger um sich - er selbst war demnach in diesem Kreis "die 13"...

 

 

Die Hashtag-Raute

 

Das Hashtag-Symbol, auch Raute-Symbol oder kurz Raute genannt, besteht aus zwei aneinandergefügten Doppelkreuzen, in dessen Mitte sich „die Raute“ bildet.

„Wie oben, so unten“ bedeutet auch, dass es keinen Unterschied macht, von welcher Seite man etwas betrachtet: Der Unterschied entsteht in unserer Vorstellung.

Ich habe mir also erlaubt, die „Hashtag-Raute“ ein wenig zu drehen und sie in gewisser Weise „ganzheitlich“ zu betrachten. Hierbei offenbart sich, dass sie sich aus vier Kreuzen zusammensetzt, die miteinander verbunden sind und dadurch in ihrer Mitte „die Raute“ bilden.

 

Links:

Das Hashtag-Symbol (oben) gedreht,

um die Raute zu verdeutlichen,

darunter (klein) das Original-Symbol.

Rechts:

Die „Hashtag-Raute“ in der Blume des Lebens, wie an anderer Stelle schon gezeigt.

 

"Die  Raute" hat also auf ihrem Siegeszug durch die Menschheitsgeschichte auch das Internet erobert und ist inzwischen allen Menschen ein Begriff.

 

Was es mit einem „Hashtag“ auf sich hat, lässt sich kurz zusammenfassen:

 

Raute heißt im Englischen „hash“, und wenn man besagtes  Rautezeichen als Hashtag vor ein beliebiges Wort setzt, wird dadurch ein „Tag“ (gesprochen „täck“), was der englische Begriff für Schlagwort ist.

Vereinfacht gesagt zeigt das Rautezeichen an, dass das entsprechende Wort, vor den es gesetzt wurde, in bestimmten sozialen Netzwerken bzw. Suchforen in die Schlüsselwort-Suche integriert ist – wodurch der ganze Beitrag, zu dem das Schlagwort gehört, gefunden werden kann. Bei Twitter funktioniert es ähnlich: Es kann gezielt nach Hashtags gesucht werden, um Tweets (= kleine Meldungen oder Aktualisierungen bei Twitter) zum Thema zu finden.  Zudem gibt es eine Hashtag-Topliste, anhand derer sofort erkannt werden kann, welche Themen weltweit gerade besonders angesagt sind.

Interessanterweise gibt es auch viele Menschen, die in Interviews hin und wieder lächelnd das Wort „Hashtag“ sagen und manchmal zeitgleich mit den Händen ein komisches Zeichen „in die Luft“ malen. Das sind „Eingeweihte“, den „Hashtag-Geheimnissen“ kundige Zeitgenossen, die so sehr „im Thema“ sind, dass sie sogar den gesprochenen Wörtern „Hashtags“ zuordnen, anhand derer – so meinen sie – das Gesprochene im Internet gesucht werden sollte.

Die Hashtag-Raute ist als ein Symbol des aktuellen Weltzeitgeistes, die jedem Menschen ermöglicht, sich an einer grenzenlosen Kommunikation über nahezu jedes Thema zu beteiligen – bzw. seine ganz persönliche Meinung über was auch immer, per Schlagwort (Hashtag) von überall her auffindbar zu machen.

 

Ein Hashtag ist mit einem Tor vergleichbar,

auf dem ein einziges Wort geschrieben steht,

und jeder der sich davon angesprochen fühlt und wissen will,

was mit dem Wort verknüpft ist,

kann es antippen – um damit das Tor zu öffnen

und freien Zugang

zu den verborgenen Zusammenhängen zu bekommen. 

 

Eine Hashtag-Raute setzt sich aus zwei Doppelkreuzen (also 4 "normalen" Kreuzen) zusammen – und birgt somit das älteste Symbol der Schöpfung überhaupt in sich:

Das Kreuz.

 

Es klingt paradox, anzunehmen, das vielfache Auftauchen von Rauten (das bis in unsere heutige Zeit anhält bzw. gerade wieder „Fahrt aufnimmt“) stünde (auch) mit den Hashtags im Internet in Verbindung, da der Ursprung der „gewöhnlichen, urzeitlichen Raute“ bereits  tausende Jahre zurück liegt. Dennoch scheint es einen atemberaubenden Zusammenhang zu geben.

Sowohl die Rauten, die ihren Ursprung in der Urzeit der Schöpfung haben, wie jene, die sich heute überall finden, und auch die Hashtag-Raute des Internets verbindet etwas Grundlegendes:

Sie alle stehen mit dem in Zusammenhang, was wir „die geistige, nicht sichtbare Welt“ nennen und stellen offenbar so etwas wie „eine Signatur des Unbewussten“ dar.  

Anders ausgedrückt:

Rauten stehen untrennbar mit „kreativer Schöpfung“ in Zusammenhang und sie zeigen immer an, dass – bei einer Schöpfung – die Verbindung zu der „spirituellen, geistigen und göttlichen Welt“ beteiligt ist, von der wir noch immer nicht wirklich wissen, was wir uns darunter überhaupt vorzustellen haben. 

 

Auch ein „Hashtag“ ist nichts anderes als ein Symbol,

das auf einen „tieferen, nicht gleich sichtbaren Zusammenhang“ hinweist.

Rauten finden sich überall dort, wo es um „Schöpfung“ bzw. die Erschaffung von etwas geht, ob nun auf geistiger (Erkenntnis) oder materieller Ebene.

Folgerichtig sind sie auch in der Blume des Lebens zu findet.

 

 

Der Tierkreis -Kalender im Hathor-Tempel

 

Im wunderschönen und sehr gut erhaltenen Tempel der Göttin Hathor, in Dendera/Ägypten, wurden bei einer Expedition, die Napoleon durch Ägypten führte, unter der Decke des Haupttempels zwei „Tierkreise“ entdeckt. Einer davon ist seit 1822 in der ägyptischen Abteilung des Louvre in Paris ausgestellt. Später wurde eine Kopie angefertigt, die nun im Hathortempel zu sehen ist.

Direkt neben dem Tierkreis befindet sich eine riesenhafte Darstellung der Göttin Nut, die das Firmament symbolisiert und u.a. als Mutter der Gestirne bezeichnet wurde. Später wurden Nut und Hathor zusammengefasst – und Hathor wurde als Himmelsgöttin benannt.

Nut ist eine der Urgöttinnen und gehörte zur Neunheit von Heliopolis, die direkt mit der materiellen Schöpfung verknüpft sind.

Der Tierkreis zeigt die 12 uns bekannten Tierkreiszeichen, unter denen folgerichtig „alles“ geboren ist.

Wie alt der Tierkreis ist, ist umstritten, der Louvre gibt an, er sei aus dem Jahr 51 vor Christus, andere Schätzungen halten ihn für weit älter.  

 

Was man sieht und wie man es sieht, ist u.a. davon abhängig, aus welcher Entfernung man es betrachtet….

 

 

Links:

Der Tierkreis im

Hathortempel in Dendera /Ägypten

 

Ganz links:

Die "Heilige Canamayte-Raute"

der Maya

 

Auch hier befindet sich „die ganze Schöpfung in einem Kreuz“,

das von Göttinnen zu einem Mandala „geformt“ wird.