"Ein Gedanke ist der Ursprung jeder sichtbaren Schöpfung", heißt es – und es ist für mich immer wieder höchst spannend, ab und zu (in meiner eigenen Tiefe) zu hinterfragen, wie Gedanken entstehen; wie sie gewissermaßen „in Gang gesetzt“ werden und sich, scheinbar einem stets gleichen, vorgezeichneten Weg folgend, immer weiter ausweiten…
Ein Netzwerk entsteht. Gedankenketten, die „rundherum“ mit anderen Themen in Kontakt kommen, die sich in aller Regel als „artverwandt“ („selbstähnlich“) entpuppen und den „Ursprungsgedanken“, wie in einer alles umhüllenden Blase, durch neues Wissen reifen und immer größer werden lassen. Jeder neue Gedanke – also jeder noch so kleine Kontakt und jede neue Information, die alle demselben Gesetz folgen, treibt die Reifung voran und führt zwangsläufig zur Ausweitung. Rundherum, in alle Richtungen, was den Gedanken nahelegt, dass sich um den anfangs winzigen „formlosen Ursprungsgedanken“ Energie- bzw. Informationskreise bilden, die sich immer weiter ausweiten.
Vor Jahren habe ich mich ausführlich mit Befruchtung und Geburt befasst – und erkenne deutliche Parallelen: Dieser (fraktale) Vorgang ist zweifellos mit Befruchtung, Entwicklung, Reifung, der Ausweitung der Gebärmutter und – wenn die Reifung vollendet ist – mit einer Geburt vergleichbar. So entsteht Neues.
So entsteht alles Neue.
Die aus dem Zentrum kommende Triebkraft (hier der „Ursprungsgedanke“) ist also sehr energiereich und machtvoll und sendet ihre Informationen kreisförmig in alle Richtungen gleichzeitig aus, um sich auf diese Weise mit bzw. an neuen Informationen „zu nähren“, zu wachsen und dadurch immer kräftiger und stärker zu werden. Doch dabei bleibt es nicht: Jede neue (!) Information löst etwas aus: Sie befruchtet den jeweiligen Empfänger, bei/in dem sich dieser "Ausbreitungsmechanismus" ebenfalls in Gang setzt. Auch er wird dadurch zum "Sender und Empfänger" (neuer Informationen/Energien) gleichermaßen.
Das mag im ersten Moment seltsam klingen, dies Geschehen haben wir jedoch in unseren Sprachgebrauch übernommen. Wir sprechen davon, dass etwas Neues (eine Information, eine Botschaft, ein Ereignis etc.) bereits "Kreise zieht", wenn es sich verbreitet.
Diese machtvolle Energie, die einem ganz bestimmten Ziel (ihrem individuellen Schöpfungsziel) zustrebt, ist auf der Suche nach allem, was zum eigenen Wachstum beiträgt. Ausschließlich danach, und das bedeutet:
Sie zieht alles an, was sich - auf dem Weg, das Schöpfungsziel zielgerichtet und ohne Umwege zu erreichen - sinnvoll ergänzt. Ob es sich dabei um gegensätzliche oder gleiche Dinge handelt, ist davon abhängig, was gerade gebraucht wird. Denn: Alles hat seine Zeit und muss sinnvoll aufeinander aufbauen. Bedeutet: Alles wird, wie ein Bauteil nach dem anderen, dann angezogen, wenn es sich gerade passgenau in das schon Vorhandene einfügt - und es größer und reifer werden lässt. (Auf diese Weise würde nicht einmal "ein Blatt Papier" dazwischen passen.)
Oben:
Links eine "Mauer" aus bunten Bauklötzen, rechts davon (originale) Strukturen im Licht, die sich "aus verschiedenen Farbanteilen" in gleicher Weise passgenau zusammenfügen.
Geht man nun davon aus, dass ausnahmslos alles sich auf diese Weise (im energetischen Bereich unsichtbar) zusammenfügt und dadurch ausweitet, ist überall – ausnahmslos überall – Information dabei, nach noch mehr Information zu suchen, um sich daran zu nähren. Die Nahrung ist somit stets „neues Wissen“ bzw. neue, das vorherige Wissen erweiternde Information (Erkenntnis), die zuvor noch nicht da war.
Das setzt sich im Sichtbaren (in unserer materiellen Realität) fort:
Fortschritt und Weiterentwicklung sind ohne entsprechende Informationen (Informationsaustausch) nicht möglich. Wo sie fehlt, lösen sich die Verknüpfungen bzw. es entstehen keine neuen. Die Energie schwächt sich ab und Lücken entstehen im Netzwerk: Löcher. Und die davon betroffenen "Dinge stehen gewissermaßen auf "wackeligen Beinen"...
Höchst interessant in diesem Zusammenhang ist es, mal einen Blick darauf zu werfen, was die alten Hochkulturen, indigenen Völker und z.B. ihre Felsbilder und Petroglyphen, deren Alter oft nur geschätzt werden kann, "dazu sagen“ oder - oft sehr ähnlich, aber auch auf (scheinbar) ganz unterschiedliche Weise - übermittelt bzw. hinterlassen haben. Damit hat es zweifellos genau dieselbe Bewandtnis, wie jene, die mir zu "Gedanken" durch den Kopf gehen:
Es ist nicht wirklich hilfreich, etwas nur für sich allein und isoliert zu betrachten! Alles, was "hinter uns liegt", also der Vergangenheit zugeordnet wird, ist zwangsläufig miteinander - und mit uns - vernetzt und stellt eine Art "Botschaftsteppich" dar, in dem alle "alten" Informationen (und Geschehnisse) eingewebt und gespeichert sind und sich nach wie vor auswirken.
Dieser Teppich bzw. das Informationsgewebe setzt sich aus bestimmten Farben, Zeichen, Symbolen und Mustern zusammen, die - bei noch genauerer Betrachtung – aus den ältesten bekannten Schriftzeichen der Welt bestehen, über deren Alter und Herkunft bis heute gerätselt wird.
Foto:
Ursymbole (Originalfarben) am Abendhimmel, im Licht des Mondes
© Annette Andersen
Führt man sich vor Augen, dass diese uralten Linien, Striche, Zeichen und Symbole, die in unzähligen Variationen im Licht zu finden sind, auch seit Jahrtausenden auf Höhlenwände gemalt, in Stein geritzt, in Stoffe und Teppiche gewebt und auf Gebrauchsgegenstände gemalt werden, stellt sich natürlich die Frage, wie man sie entdecken konnte.
Zudem ist von besonderer Bedeutung, dass sich daraus - nachgewiesen - alle Schriften der Welt entwickelt haben und viele Symbole als Sonderzeichen Einzug in die Welt der Wissenschaft (auch auf die Tastaturen unserer Handys und Computer) hielten.
Ein klarer Schluss, der sich daraus ziehen lässt, ist dieser:
Da alle "Schriftzeichen" (der heute gebrächlichen Schriften - und unzählige mehr) auch im Licht existieren - und von dort gewissermaßen "exportiert" wurden - und wenn man heranzieht, dass alles verknüpft und von einem energetischen Teppich durchzogen ist, könnte man das ganze Universum durchaus als ein "Himmlisches Buch" bezeichnen, in dem alles Geschehen, aus allen Zeiten, geschrieben steht.
Dies wird vielfach als "Akasha-Chronik" (Weltgedächtnis) bezeichnet, doch es gibt auch einen ganz klaren Hinweis darauf aus dem antiken Ägypten:
"Das Weltall ist ein kosmisches Buch,
eine Handschrift, eine riesenhafte Papyrusrolle,
welche von Göttern geschaffen worden ist.
Strebet an jenes vor euch entrollte Buch zu lesen
und die Offenbarung der Götter zu verstehen."
(Thot, Ägyptisches Totenbuch)
Wir werden also explizit dazu aufgefordert, uns damit zu befassen und die Schrift des Universums - die eine symbolische ist, zu entschlüsseln.
Hermes
Kaum merklich ist - und diesmal (wie es scheint) aus dem antiken Griechenland - noch ein weiter Hinweis überliefert, der auf diese Zusammenhänge sehr deutlich hinweist. Nämlich genau darauf, dass es "überall, im Zusammenhang mit Schöpfung" um die Übertragung bzw. den Empfang und/oder den Austausch von Informationen geht. Blitzschnell und "wie im Flug" sozusagen...
Dieser Bote ist Hermes, der als "Götterbote" bekannt ist und - als Sohn des Zeus - den 12 Göttern des Olymp angehört.
Nun ist es aber so, dass Hermes mit Thot gleichgesetzt wurde, so dass es sich um ein und dieselbe "Person" handelt.
Die Verschmelzung der beiden hat einen Eigennamen, nämlich
Hermes Trismegistos, von dem viele wichtige Hinweise (die sich bei der Suche nach verborgenen Zusammenhängen vielfach als hilfreiche Leitfäden erweisen) überliefert sind. So zum Beispiel "Wie oben, so unten", "Wie im Kleinen so im Großen" etc.
Hermes wird oft mit Flügeln an den Schuhe und seinem Hütchen oder Helm dargestellt (Flügel, damit er seine Botschaften blitzschnell - überall "in der Luft - überbringen kann); ein weiteres wichtiges Erkennungszeichen ist sein Hermesstab (lateinisch Caduceus). Hierbei handelt es sich um einen ebenfalls mit Flügeln versehenen Stab, um den sich zwei Schlangen winden, deren Köpfe einander zugewandt sind.
Auch diese Symbolik wird unterschiedlich interpretiert (sie ist also nicht bekannt). So wird z.B. angenommen, es handele sich um die Darstellung gegensätzlicher Kräfte.
In Bezug auf die zuvor angeführten Zusammenhänge mit der passgenauen Vereinigung von Strukturen (die immer Informationen sind) - die "die lange halten - also verbunden bleiben - sollen" ist das eine eher falsche Annahme, denn es ist weitestmöglicher Gleichklang der Energiestrukturen erforderlich. Wie sonst sollten sie wirklich zusammenpassen? Nur, was sich sinnvoll ergänzt, zieht sich wirklich und auf lange Sicht gesehen an!
Darum gibt es für mich nur eine logische Schlussfolgerung:
Der Caduceus symbolisiert diese "auf lange Haltbarkeit ausgerichtete" Vereinigung von "Informationen" (bzw. Energien), die sich sinnvoll ergänzen.
Und die Strukturen im Licht scheinen es eindeutig zu bestätigen...
Oben: Originalstrukturen im Mondlicht, jeweils mit "Punkt" im Zentrum und Kontakt zu anderen Kreisen (hier alle mit sichtbaren "7 Ebenen")
Die Farben habe ich in diesem Fall zugefügt, um "die Vereinigung" besser zu verdeutlichen.
Bedenkt man, dass diese "Energiekreise" (die Information sind und u.a.) wellenartig aufgebaut sind, sind sie durchaus mit Schlangenkörpern, die sich umwinden, gleichzusetzen.
Die Hinterlassenschaften alter Kulturen (Gebäude, Pyramiden, Tempel, Geoglyphen, Malereien, Legenden, Mythen etc.) und die daraus bisher gezogenen Erkenntnisse sind Puzzleteile, die erst dann ein ganzheitliches Bild ergeben, wenn sie in richtiger Weise zusammengefügt werden.
Alles wiederholt sich zyklisch (worauf u.a. die Maya deutlich hinweisen), aber dies - wegen des ständigen Fortschritts - nie in identischer Weise. Das ist schlichtweg unmöglich, und auch dies Wissen ist ein wichtiger Schlüssel zum besseren Verständnis ganzheitlicher Zusammenhänge. Nichts lässt sich eins zu eins übertragen., alles muss mit den jeweiligen "Rahmenbedingungen" abgeglichen werden. Es ist auch ein Schöpfungsprozess, bei dem die "Bauteile" (Puzzleteile) paasgenau zusammengefügt werden müssen.
Formen
Kürzlich kam in einer aktuellen Fernsehserie das Gespräch auf die „wahre Form der Erde“. Ein junge Frau vertrat die – scheinbar durchaus ernst gemeinte – Ansicht, dass die Erde eine Scheibe sei. Nun gut…
Interessant war die Reaktion ihrer Mitstreiter darauf.
„Verhaltender Spott“ trifft es vielleicht – war man sich doch sicher, die richtige Antwort genau zu kennen. Nämlich: Die Erde ist rund.
Ja, aus dem All betrachtet ist die Erde eine Kugel – sie ist rund bzw. scheint sogar „kugelrund“ zu sein. Daran besteht kein Zweifel. Allerding inzwischen auch nicht mehr daran, dass die „wahre Form der Erde“ dem nicht entspricht.
Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass die Erde eher die Gestalt „einer unregelmäßig geformten Kartoffel“ hat und einem Geoid entspricht.
Vor vielen Jahren malte ich einmal den menschlichen Kreislauf an eine Tafel und ich kann nicht umhin die "neu erkannte und vermessene" Form der Erde mit dem menschlichen Herzen zu vergleichen und (auch hinsichtlich der nicht sichtbaren Vernetzungen) deutliche Parallelen zu sehen...
Oben: Links das menschliche Herz, rechts die neu vermessene Form der Erde
So weit, so gut…
Sehr interessant ist für mich, dass die Erde trotz ihrer eindeutig unrunden Form dennoch "aus der Ferne" kugelrund erscheint. Zwangläufig driften meine Gedanken (u.a.) wieder in die Jahrtausende zurückliegende Vergangenheit, bzw. dass, was - passend zu diesem Kontext – überliefert ist und damit in Zusammenhang zu stehen scheint oder stehen könnte.
Ich habe Höhlenmalereien und Petroglyphen vor Augen: jene Kreise, die sich von innen nach außen ausweiten, bzw. solche mit einem Punkt im Zentrum. Und ich denke an die unterschiedlichen Bedeutungen, die diesem „Symbol“ zugeschrieben wurden und werden. Bei oberflächlicher Betrachtung ist das ein vollkommen andere Thema und hat absolut gar nichts mit der Form der Erde zu tun, doch auch hier drängt es mich, genauer hinzusehen bzw. die Dinge aus möglichst vielen Perspektiven zu betrachten und zu überdenken…
Kreise mit einem Punkt (Circumpunkt) oder bei Petroglyphen mit einer kleinen Aushöhlung im Zentrum (wegen der Grubenform auch „Schälchen“ genannt) finden sich nahezu überall in der Welt und sind „uralt“ (tausende, in aller Regel nicht genau zu bestimmende Jahre alt). Die wahre Bedeutung ist nicht bekannt, dennoch sind diesem Symbol – auch noch in der heutigen Zeit - viele Bedeutungen zugeschrieben, die im Prinzip alle auf eine Sache hinweisen.
Bekannte Zuschreibungen dieses Symbols:
- Gott bzw. das Göttliche,
- Zentrum,
- Ursprung,
- die Sonne,
- Gold und „Stein der Weisen“ (in der Alchemie)
- Erleuchtung,
- Unsterblichkeit,
- Anfang und Ende (ewiger Kreislauf)
- das Universum,
- Unendlichkeit,
- ein Auge/Pupille,
- eine einjährige Pflanze (in der Botanik),
- Einheit…
Auf „den Punkt“ gebracht könnte dies Symbol also durchaus für den Beginn jeglicher Schöpfung stehen. Dafür, dass sich aus dem Zentrum kommend - ganz unabhängig davon um was es geht und welche Form es hat - kreisförmig Energie/Information ausweitet, diese "rundherum" anzieht, was sie reifen lässt, und so dazu beiträgt, dass der ewige Kreislauf des Lebens in ständiger Bewegung bleibt.
Es symbolisiert somit (ganzheitlicher betrachtet), dass jede Art von Schöpfung danach strebt, ständig Wissen dazuzugewinnen, bis sein jeweiliges Schöpfungsziel erreicht ist. Nur, um dann wieder zu „vergehen“, um anschließend – befruchtet mit ganz neuen Impulsen (Gedanken, Energien, Informationen), also auch einem neuen Schöpfungsziel - wieder aufzuerstehen.
Zyklisch, in einem imerwährenden Kreislauf.
Ganz so, wie der ägyptische Benu-Vogel es lehrt (den wir als Phönix kennen), der zyklisch verbrennt und aus der Asche immer wieder neu aufersteht…
Anfang und Ende finden somit am selben Ort statt, der u.a. - darauf weisen nahezu alle alten Überlieferungen hin, der Zahl "1" entspricht - die widerum mit Gott gleichgesetzt wird (aus dem alle Schöpfung hervorgeht).
Der Punkt im Zentrum würde somit den Schöpfungsort/Befruchtungsort symbolisieren (das „Schälchen“, „Körbchen“, „Nestchen“, in das der Schöpfungsimpuls hineingelegt wird). Hier reift das Neue heran, um irgendwann - gereift, wie der neue Phönix - das Nest zu verlassen um irgendwann alt und ausgereift zurückzukehren...
Zyklisch, in einem nie endenden Kreislauf...