Zeichen und Symbole im Licht

Zeichen und Symbole im Licht,  Link unter dem Text (ganz unten)

 

Die Abbildung oben zeigt eine winzige Auswahl aus einer unerschöpflichen Fülle von Zeichen und Symbolen, die als „Ursymbole“ entweder genauso oder ganz ähnlich zu den ältesten der Welt gezählt werden. Da sie bereits seit Jahrhunderten und sogar Jahrtausenden (soweit es zurückverfolgbar ist) besonders gut erkennbar in den indigenen Teppichen und Geweben vieler Naturvölker, wie auch in Geoglyphen, auf Keramiken und anderen Gebrauchsgegenständen, auf heiligen Kultgegenständen, in der Architektur, in Wandmalereien und Mosaiken (z.B. in Tempeln, Schreinen, Kapellen, Kirchen, Kathedralen etc.) und nicht zuletzt als Tätowierungen auftauchen, werden sie auch in nahezu allen Symbolbüchern gelistet, die sich mit der Bedeutung und/oder mit Deutungsversuchen und der Frage warum sie weltweit zu finden sind befassen. Bestimmte Zeichen, Symbole und Farben werden vielerorts als heilig betrachtet und bis in unsere heutige Zeit verehrt, wobei das dunkle, kräftige Blau schon in alter Zeit als himmlische und göttliche Farbe verehrt wurde.

Zeichen, Farben, Symbole und bestimmte Muster gelten von jeher als Bindeglied zum Göttlichen. Davon künden bereits die ältesten Schriften und Überlieferungen, und noch heute sind sie, u.a. bei Ritualen der Medizinmänner/Schamanen, von besonderer Bedeutung.

Es stellt sich die Frage, wodurch es möglich war, dass schon in antiken Zeiten identische Zeichen und Symbole von vielen Kulturen weltweit, die, so weit bekannt, untereinander keinen Kontakt hatten, dargestellt und benutzt werden konnten. Zudem wurde ihnen oft eine ganz ähnliche oder sogar identische Bedeutung zugeschrieben.

Besonders in kunstvoll gewebten orientalischen Teppichen offenbart sich vielfach eine Fülle von Zeichen, Symbolen und Mustern, die häufig sogar über mehrere Ebenen miteinander verknüpft zu sein scheinen. In aller Regel breiten sie sich, von einem Medaillon in der Mitte ausgehend, nach allen Seiten, auch in die Tiefe, mehr und mehr aus, wodurch erst „das Bild“ bzw. das ganzheitliche - mehrdimensional erscheinende - Muster des jeweiligen Teppichs entsteht. Bei genauer Betrachtung offenbart sich (wie im Licht), dass alles mit allem verknüpft ist.

Oft werden auch Abbildungen von Tieren, Pflanzen, Blumen, Wellen, Zacken, Pyramiden, Tempel, aber auch mathematische/geometrische/fraktale Muster in das Muster eingewebt, wodurch sich eine Verbindung zwischen der unsichtbaren Welt und den realistischen, weltlichen "Realitäten" ergibt. Es ergibt sich von selbst, dass jemand, der in die Bedeutung der Farben, Zeichen und Symbole eingeweiht ist, diese, einschließlich der Verbindungen, die zwischen ihnen bestehen, wie eine Geheimschrift lesen und verstehen kann. 

Daraus lässt sich ableiten, dass sich einerseits durch die Symbole (z.B.) in Teppichen eine Verbindung zum Göttlichen (auch der Weberin bzw. des Webers) offenbart und das sowohl Teppiche, wie auch mit Symbolen verzierte Gegenstände, Skulpturen, Malereien, Mosaike etc. Informations- und Botschatsträger sowie -übermittler sind.

 

(Der älteste erhaltene Knüpfteppich, der  Pasyryk-Teppich, stammt aus dem 5. Jahrhundert v.Chr)

 

Die für das menschliche Auge unsichtbaren Licht-Symbole (bzw. sich im Licht offenbarenden Symbole) sind folgerichtig natürliche, unverzichtbare Bestandteile der Natur der Schöpfung und vergleichbar mit einer kosmischen, universellen Schrift, da offenbar alles aus ihnen entsteht bzw. alles daraus "geschrieben" ist und wird. Alles, was jemals war und alles, was jemals sein wird.

Die schon an anderr Stelle zitierten Worte Thots, die im Ägytische Totenbuch stehen, scheinen genau darauf hinzuweisen:

 

"Das Weltall ist ein kosmisches Buch,

eine Handschrift, eine riesenhafte Papyrusrolle,

welche von Göttern geschaffen worden ist.

Strebet an jenes vor euch entrollte Buch zu lesen

und die Offenbarung der Götter zu verstehen." 

(Thot, Ägyptisches Totenbuch)

 

 

Bemalen Schamanen sich selbst oder ihre rituellen Gegenstände mit kosmischen Symbolen (was weltweit bis in unsere heutige Zeit - und sogar verstärkt wieder - praktiziert wird), bedeutet dies, dass sie damit stets eine „schriftliche Botschaft“ an die Götter und/oder den Kosmos richten. Unter Zuhilfenahme von ekstatischen Tänzen, Gesängen, Rasseln, Trommel und oft unterstützt durch die Einnahme von Rauschmitteln, wodurch ein tranceartiger Zustand (in dem ganz bestimmte Gehirnwellen entstehen) erreicht werden soll, überbringen sie ihre Botschaften, Bitten, Danksagungen etc..

Die Kontaktaufnahme gelingt in einem veränderten (erweiterten) Bewusstseinszustand, wodurch es dazu kommt, dass sich das Sichtbare und das Unsichtbare (die Zustände und Wellenlängen der Boten aus der materiellen Welt mit denen des Universums) synchronisieren, verbinden und austauschen können.

 

 

Himmlische Teppiche, aus Licht gewebt

 

Da alle Symbole und Muster des Lichts energetisch miteinander verknüpft sind, ergibt sich daraus ein komplexes Netzwerk.

Die Bilder des Lichts offenbaren offenbar:

 

Licht ist höchst lebendig!

Alle Teilchen "leben" und streben (wenn sie "mit einem Schöpfungsauftrag befruchtet" wurden) einem bestimmten Ziel zu. Nämlich dem, sich sinnvoll zu erweitern, indem sie sich mit anderen Teilchen (die demselben Ziel zustreben) vereinen. Was sich sinnvoll ergänzt, zieht sich an, um sich auszuweiten und zur Reife dessen, was angestrebt wird, zu gelangen.

 

Alles "im Licht" befindet sich in ständiger (Flimmer-) Bewegung, weil es sich in jedem Moment umwandelt, verändert und erweitert. Und ausnahmslos alle Teilchen sind energetisch miteinander verbunden. Sie bilden somit „dichte energetische Teppiche“, die den irdischen, materiellen verblüffend ähneln, ohne dass sie „stofflich“ wären.

 

Diese himmlischen (und höchst „lebendigen“) Teppiche setzen sich aus reiner Energie – aus elektromagnetischen Wellen, die zugleich Welle und Teilchen sind - zusammen und sind somit für das menschliche Auge unsichtbar.

Die technischen Möglichkeiten unserer heutigen Zeit ermöglichen es jedoch, das unsichtbare Schöpfungsgeschehen –  in all seiner Farbenpracht und Fülle - sichtbar zu machen.

 

Oben: Originalstrukturen im Licht

 

Es offenbart sich ein unvorstellbar feines Licht-Gewebe, über und über mit (den seit "Urzeiten" bekannten) Zeichen und Symbolen angefüllt, die sich zu wunderschönen Mustern zusammenfügen und komplexe, dichte „Teppiche“ bilden. Es hat den Anschein, als sei der Himmel über und über mit Webstühlen angefüllt, an denen himmlische Wesen unermüdlich arbeiten.

 

 

Bei den „himmlischen Licht-Teppichen“ handelt es sich also um „fliegende bzw. schwebende und alles durchdringende netzartige Teppiche“, die unaufhörlich im Unsichtbaren um uns – also überall in der „geistigen Welt“ - gewebt werden. Offenbar geht kein Impuls, kein Gedanke, kein Wort, kein Geschehen etc., das jemals geschah oder geschieht, verloren, sondern wird aufs Allerfeinste darin eingewebt, und damit wird auch klar, das bzw. warum "die Schöpfung" an exakten Wiederholungen nicht interessiert ist. Alles wiederholt sich, heißt es ganz richtig, doch niemals so, wie es schon einmal geschah - sondern stets (im Vergleich zu dem schon mal Geschehenen) in einem erweiterten Bewusstseinszustand.

 

Das "Wissen der Welt" befindet sich also (quasi als Gedächtnis der Welt) in "Decken" bzw. "Teppiche" gewebt unsichtbar um und in uns (und in allem). Und in diesen von Licht gewebten Teppichen befinden sich all jene Zeichen, Symbole und Muster, die sich in der materiellen Welt - von Anbeginn der Zeit - widerspiegeln, wobei den bis heute weltweit (in allen bestehenden Religionen und Glaubensgemeinschaften) als "heilig" verehrten Symbolen eine ganz besondere Bedeutung zukommt.

Alles ist über Zeit und Raum hinweg miteinander verknüpft.

 

 

Ein weltumspannendes Energienetzwerk

 

Es wurde festgestellt, dass sich auf den voneinander getrennten Kontinenten der Welt uralte, teilweise nahezu identische Bauwerke (Pyramiden, Tempel, Kirchen, Kathedralen, Steinkreise, Hügelgräber etc.) befinden, die, so scheint es, in keinem Zusammenhang stehen können, die aber vermuten lassen, dass sie nach identischen oder nahezu identischen Bauplänen erbaut worden sind. Einige Pyramiden z.B., die tausende Kilometer voneinander entfernt stehen, sehen sich täuschend ähnlich.

 

Natürlich stellt sich die Frage, wie das möglich ist und wer die Planer und Konstrukteure gewesen sind, und der Gedanke liegt nahe, dabei an Außerirdische zu denken, die der damaligen Menschheit (und auch der heutigen) technisch weit überlegen waren. Das die Welt von Ausserirdischen besucht wurde, steht inzwischen außer Frage, wenngleich dies noch nicht im Bewusstsein aller Menschen angekommen ist und viele allein die Vorstellung kategorisch ablehnen und für Unfug halten.

 

U.a. konnte eindeutig festgestellt werden, dass sich viele "heilige" Bauwerke, denen von jeher eine besondere -mit Göttern, Licht und/oder den Sternen in Zusammenhang stehende - Bedeutung zugesprochen wurde, weltumspannend, auf Linien befinden, die sich schnurgerade miteinader verbinden lassen und ein zusammenhängendes, miteinander verknüpftes Netzwerk bilden. Diese Linien werden Ley-Linien (auch Heilige Linine, Kraftlinien etc) genannt, und sie umhüllen wie ein riesiger energetische Kokon den ganzen Erdball.

 

Quelle:

Doku KabelDoku, Unerklärliche Phänomene - Ancient Aliens,

"Ausserirdische Architekten"

Doku ansehen

Doku: https://www.dailymotion.com/video/x6rc41g

Ley-Linien: https://de.wikipedia.org/wiki/Ley-Linie

 

 

König Salomo und sein fliegender Teppich

 

Von besonderen, magischen Teppichen ist bereits im Buch Tausendundeine Nacht, einem Klassiker der Weltliteratur, die Rede. Bei dem Buch handelt es sich um eine Sammlung sehr alter morgenländischer Erzählungen, deren Ursprung dem „mythischen Orient“, evtl. Indien (um ca. 250 n. Chr.) zugesprochen wird. In diesem Buch wird von Teppichen mit ganz besonderen Eigenschaften berichtet, wobei einer der Teppiche gar die Fähigkeit hatte, Menschen, die auf ihm Platz nahmen, augenblicklich an einen anderen Ort zu teleportieren*, sobald ein Prinz namens Ahmed dies wünschte (Die Geschichte des Prinzen Ahmed und der Fee Pari Banu).

 

*Bis heute geht man allgemein davon aus, das Teleportation reine Science-Fiction ist (obwohl wissenschaftliche Versuche vermuten lassen, dass es doch funktioniert). Es geht dabei also bisher noch um einen theoretischen Transport von Dingen (Teilchen, Gegenständen, Personen etc.) von einem Ort zum anderen, ohne das die Strecke von A nach B aktiv überwunden werden muss. Man spricht auch dann von Teleportation, wenn es um Umwandlung geht und das „teleportierte Ding“ sich in ein anderes Medium umwandelt ("auflöst") und sich am Zielort wieder rematerialisiert. Wenn sich also beispielsweise die zu teleportierende Sache in elektromagnetische Wellen umwandelt, die sich am Zielort wieder rematerialisieren und in die materielle Ursprungsform zurückverwandeln.

 

In der Geschichte der messingnen Stadt geht es (im Buch Tausendundeine Nacht) um König Salomo, von dem in der Bibel zu lesen ist, dass er im 10. Jahrhundert v. Chr. als 3. König (nach Saul und seinem Vater David) über das Königreich Israel herrschte und Erbauer des ersten jüdischen Tempels war.

Hier wird erzählt, dass Salomo über einen so großen fliegenden Teppich verfügte, dass eine ganze Armee darauf Platz nehmen konnte.

Gott selbst hatte dem Wind befohlen, diesen Teppich mitsamt König Salomo – der zuvor mit Tieren, wie auch mit Geistern und Dämonen sprach - einen Monat lang hin und her zu transportieren.

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Perserteppich

https://de.wikipedia.org/wiki/Pasyryk-Teppich

https://de.wikipedia.org/wiki/Tausendundeine_Nacht

https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegender_Teppich

https://de.wikipedia.org/wiki/Salomo

https://de.wikipedia.org/wiki/Teleportation

https://de.wikipedia.org/wiki/Science-Fiction

Der fliegende Teppich

Gemälde von Wiktor M. Wasnezow, 1880
 

 

 

Zeichen und Symbole beherrschen die Welt,

nicht Worte, noch Gesetze.
Konfuzius, 551 v.Chr. - 479 v. Chr.

 

 

Die Suche nach dem kleinsten Baustein des Lebens

 

Zeichen, Symbole und Muster beherrschen tatsächlich die Welt, ohne das wir uns dessen ständig bewusst sind. Ausnahmslos alles, nicht nur materielle Dinge, sondern auch Blicke, Gesten, die Mimik und Verhaltensweisen unserer Mitmenschen, das Rauschen der Blätter, das Sausen des Windes und auch der kleinste Windhauch, Licht, Schatten, Wärme, Kälte, das Gesagte und das Verschwiegene. Alles hat einen "Symbolgehalt" und beinhaltet -symbolisch verschlüsselt - eine Fülle von Nachrichten, Botschaften und Informationen. Auch die Wahrheit, die allem innewohnt, offenbart sich uns symbolisch, auch wenn wir nicht in der Lage sind sie zu erkennen und richtig zu deuten, da sie "unsichtbar" mit unzähligen, nicht sichtbaren Dingen verschlüsselt ist. Dennoch ist es so: Licht ist das Medium, in dem alle Wahrheit der Schöpfung zuhause ist.

 

Symbole leiten und begleiten uns durchs Leben und geben uns vor, wo es wie und wann weitergeht. Doch das trifft nicht nur auf „die Welt“, sondern auf alles in und auf der Welt zu; sowohl auf die Menschheit als Ganzes, wie auch auf jeden einzelnen Menschen, der das jeweilige Zeitgeschehen, von dem er Teil ist, symbolisiert und materiell - als Teil des Ganzen - repräsentiert.

 

Der Mensch beeinflusst durch seine schöpferischen Aktivitäten maßgeblich das Weltgeschehen, ob er will oder nicht, und ob es ihm bewusst ist oder nicht; sowohl im Sichtbaren, wie im Unsichtbaren.

Jedem ist klar: Zeichen und Symbole gibt es in Unmengen, und genau genommen ist ausnahmslos alles Sichtbare (wie auch das Unsichtbare, rein Geistige) stets sowohl Zeichen als auch Symbol.

Umso komplexer das ist, was man sieht und erfassen kann, umso inhaltsreicher bzw. angefüllter ist es mit Hinweisen, Botschaften und Informationen, die teilweise offenkundig zutage treten, zum größten Teil aber nur (von feinfühligen, empathischen Menschen, wie z.B. Künstlerinnen und Künstlern) intuitiv erfasst werden können.

 

Alles gibt Hinweise und steht für umfassende Information und (altem) Wissen:

Jeder Punkt und jeder Strich, jede Linie, jede Farbe etc.  

Das trifft ausnahmslos auf alles zu, vom größten bis zum kleinsten sichtbaren (und unsichtbaren) Teilchen, und jedes, ob groß oder klein, ist Informationsträger und Botschafter, unabhängig davon, ob die Informationen erkannt und bewusst wahrgenommen werden oder nicht. Genau das ist auch die Grundlage jeder Forschung. Es geht stets darum, den Teilen und Teilchen der Welt möglichst viele Informationen zu entlocken, um diese dann sinnvoll zusammenzufügen, und dadurch die ihnen innewohnenden Botschaften und verborgenen Zusammenhänge so ganzheitlich wie möglich entschlüsseln zu können.

Dies macht die große Bedeutung wissenschaftlicher Errungenschaften, wie beispielsweise Lupen, Linsen, Brillen, Mikroskope, Ferngläser, Fotoapparate, Röntgengeräte und so weiter deutlich, die allesamt eine erweiterte Sichtweise ermöglichen, die dem menschlichen Auge allein nicht möglich sind. Doch sind es diese „Sehhilfen“ nicht allein, von ebenso großer Bedeutung sind jene Erfindungen, die es möglich machen, die kleinsten Teilchen vergrößert darzustellen; in der jeweils erforderlichen richtigen Beleuchtung, versteht sich, also im richtigen Licht.

Im Licht unserer Zeit.

Viele Dinge lassen sich nur dadurch sichtbar machen, dass eine Möglichkeit erschaffen wurde, sie zu durchleuchten, also (auch) eine Lichtquelle auf der Rückseite (aus unserer Perspektive hinter den Dingen, die durchleuchtet werden sollen) zu erschaffen.

 

Jedem ist klar, und schon alte Überlieferungen künden davon, dass alles seine Zeit hat, und so liegt es auf der Hand, dass neue Erkenntnisse eng mit den technischen Möglichkeiten "ihrer" Zeit verknüpft sind. Neues Wissen und der Fortschritt in der Technik gehen also Hand in Hand, und je "tiefer" wir blicken können, umso kleiner werden die Dinge, die wir entdecken. Die Frage nach dem kleinsten Teilchen in der Schöpfung - also dem kleinsten Baustein aller Materie - treibt folgerichtig die Wissenschaft dazu an, den "Blick nach innen" (kleiner und kleiner werdend) mehr und mehr zu vervollkommnen.

Es kommt beim "Blick ins Unbekannte, Kleine" also nicht allein auf die inzwischen erfundenen technischen Gerätschaften an, sondern insbesondere auch auf die richtige Beleuchtung, die das zuvor Verborgene „ins rechte Licht“ setzt.

 

Zweifellos werden wir von nahezu allen einstigen Hochkulturen deutlich darauf hingewiesen, dass wir eines Tages technisch so weit sein würden, auch das zuvor Unsichtbare – bis hin zum allerkleinsten Teilchen - sichtbar zu machen und die Zusamenhänge des Lebens besser (oder sogar ganzheitlich) zu verstehen.

 

 

Wie im Großen, so im Kleinen

 

Ebenso, wie alles „zur einen Seite“ größer und größer wird, wird es zur anderen kleiner und kleiner, und es besteht ein weltweites Bestreben, immer weiter sowohl in die eine wie in die andere Richtung vorzustoßen.

Legt man einen gemeinsamen Ursprung aller Dinge zugrunde, bedeutet das nichts anderes, als dass man sowohl in der einen wie in der andere Richtung an das gleiche Ziel (die gleiche Antwort und Herkunft) stoßen muss. Die Dinge beißen sich irgendwann stets (wie ein Ouroboros versinnbildlicht) selbst in den Schwanz, da alles Bestandteil eines großen Kreislaufs ist, und kennt man die kleinsten Teilchen, offenbart sich dadurch auch die Schöpfungsgrundlage der größten…

 

Wir leben in einer Zeit, in der Wahrheit und Fiktion

(auch Wahrheit und Betrug und andere Gegensätze) miteinander verschmelzen, und das Eine vom Anderen kaum noch voneinander unterschieden werden kann. Sei es in den Berichten der unzähligen Zeitschriften, im Radio, Fernsehen oder im weiten Feld des Internets.

Jeder Berichterstatter, und sei er noch so sehr darauf bedacht, nur Wahres zu berichten, ist selbst auf Mutmaßungen angewiesen, auf Aussagen anderer Menschen, auf Bilder, die nur Teilbereiche oder Abrisse von etwas zeigen und die wahr sind oder eben nicht.

Es ist unmöglich geworden, in diesem riesigen Netz der nicht mehr durschaubaren Reizüberflutung die Wahrheit erkennen zu können. Kein Mensch ist mehr dazu fähig, und das ist alles andere als lustig, zumal es in vielfacher Weise ausgenutzt wird, um ganz bewusst zu täuschen. Lügen, Betrügereien jeglicher Art Hinterhältigkeiten sind heute in besonderer Weise Tür und Tor geöffnet, und es ist gar nicht mehr möglich, sich umfassend davor zu schützen. Viel schlimmer aber ist, dass die Wahrheit in diesem Gespinst nicht mehr erkannt werden kann. Weder in Worten, noch in Taten, und schon gar nicht, wenn sie bildlich dargestellt wird. Unzählige Bildbearbeitungsprogramme erlauben in Sekundenschnelle nahezu jede beliebige Veränderung einer fotografischen Abbildung, und in Nullkommanichts wird uns etwas vorgegaukelt, was überhaupt nicht in der Realität existiert.

Legen wir zugrunde, dass, und daran besteht gar kein Zweifel, Licht das Medium ist,

in dem alle Wahrheit zuhause ist, so bedeutet das, dass uns das Licht - von dem Gott sagt, er sei es selbst - weitestgehend verlorengegangen ist.

Das ist beängstigend und macht es Wahrheit schwer überhaupt noch erkannt zu werden.

 

Ich bin keine Wissenschaftlerin, und das, was ich berichte und zeige, berührt und überschreitet weit den Rand dessen, was in heutiger Zeit noch als Wahrheit wahrgenommen und geglaubt werden kann.

Wer die wahren Zusammenhänge des Lebens verstehen will, muss jedoch im wahrsten Sinn des Wortes (wieder) bereit sein, weit über seinen bisherigen, individuell festgelegten Tellerrand hinauszusehen.

Im Angesicht der gegenwärtigen schlimmen, höchst zerstörerischen Zustände in der Welt, die sich weltweit und in allen Lebensbereichen für jeden Menschen erkennbar widerspiegeln, können wir gar nicht anders, als unser ganzen Leben, unser ganzen Denken und unser ganzes Handeln sofort auf eine andere, eine höhere Bewusstseinstufe zu erheben. Jeder selbst, ganz bewusst, und in der liebevollen Absicht, die Welt gesunden zu lassen.

 

 

Die Missstände in der Welt lassen sich nur dadurch

beheben, dass der Mensch sich selbst

als deren Schöpfer erkennt.

© Annette Andersen

 

 

 

 

 

Bild:    Die Wunsch-Bank

                  © Micha Kloth, Lithografie

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Der Kreis unseres Verständnisses für das Leben

des Menschen wird gegenwärtig immer weiter

und heller. Niemand kann voraussagen,

was die Welt im Laufe des nächsten halben Jahrhunderts

auf dem Gebiet der Natur und des Geistes alles erleben wird.

Die Zeichen deuten auf ein Zeitalter der Entdeckungen

und Erkenntnisse im Gebiete des Unsichtbaren,

erstaunlicher als alles, was man bisher gedacht hat.

 

Sheldon Leavitt

Aus dem Buch "Wege zur Höhe", 1909

 

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