Herzlich willkommen auf meiner Seite

 

Schon in den ältesten Schöpfungsmythen der Welt ist von Göttinnen die Rede, die u.a. als unsterbliche Weberinnen des Universums galten und insbesondere als Lehrmeisterinnen des Kunsthandwerks in Erscheinung traten.

Besonders das Spinnen und Weben gehört von jeher zu den höchsten und wichtigsten Kunstfertigkeiten eines Volkes, und das diesbezügliche Wissen wurde von den darin eingeweihten Frauen wie ein Schatz gehütet. Das große Geheimnis des Spinnens und Webens und der Zeichen, Symbole und Muster, die darin eingewebt wurden, galt als größter (Wissens-)Schatz der einstigen Urvölker und wurde nur an einen sorgsam ausgewählten Personenkreis, unter Einhaltung bestimmter Einweihungsriten, von einer Frauen-Generation zur nächsten weitergetragen. Bei indigenen Völkern ist das nach wie vor so, wenngleich inzwischen diverse Symbole und Muster, die nur unter bestimmten Bedingungen - insbesondere von Schamanen - gesehen werden können, auf Töpferwaren, Stoffe und andere handwerklichen Gegenstände übertragen und verkauft werden, um damit das Überleben des jeweiligen Volkes zu sichern. Ein Beispiel hierfür sind die Shipibo-Indianer Perus, die auf spirituelle Weise Zugang zu den "Mustern des Universums" (Shipibo-Muster) haben, die vielfach auch für Heilzwecke eingesetzt werden.

 

Aus der griechischen Mythologie ist besonders Arachne als geheimnisvolle Göttin der Kunst, des Handwerks und der Handarbeit bekannt, und auch Maia (eine andere Schreibweise von "Maya"), die Mutter des griechischen Götterboten Hermes, war eine Weberin. Aus dem alten Ägypten ist u.a. von der berühmten Göttin Isis überliefert, dass sie Spinnrad und Webstuhl erschuf und die Frauen Ägyptens u.a. darin unterwies, meisterhaft zu spinnen und zu weben, und in Indien gilt die Göttin Maya (die Mutter Buddhas) sowohl als Weltenweberein und Schöpferin des Universums, als auch als Göttin der Magie und der Illusion. Ihre Symbole sind das Spinnennetz, die sieben Farben des Regenbogens und der Schleier.

 

"Maya" wird oft als Prinzip dargestellt, als die greifbare und erfassbare Realität des Lebens selbst. Auch das berühmte Volk der Maya in Mittelamerika hatte die Auffassung, dass alles in der Schöpfung "Maya" sei.

Im Hinduismus bedeutet Maya "Ursprung der Welt" oder "Welt der Illusion".

 

Der Schleier der indischen Göttin Maya, so die Mythologie, dien(t)e u.a. dazu, das Geheimnis des Universum, in dem alles "Maya" ist, zu verschleiern und unsichtbar zu machen, damit die Menschen es nicht so schnell entdecken können. Er sollte – schon seit dem Anbeginn der Zeit - den Blick der Menschen auf das verborgene Gewebe, in das unaufhörlich, in jedem Moment, alles Wissen der Welt eingewebt wird, trüben.

So lange, bis der richtige Zeitpunkt gekommen und die Menschheit reif genug sei, um die verborgene Wahrheit zu entschleiern, in den Zeichen des Lichts zu lesen und den Sinn des großen Lebens-Geheimnisses ganzheitlich erfassen zu können...

 

 

Die nachfolgend eingefügten Präsentationen zeigen jeweils eine kleine Bildauswahl

mit natürlichen (Licht-)Strukturen am Himmel.

 

Kleiner Tipp: Beim Betrachten in Großformat etwas Abstand

zum Bildschirm nehmen.

 

 

 

Strukturen im Licht der SONNE

Alle Rechte vorbehalten, © Annette Andersen

 

 

Strukturen am Tageshimmel

Alle Rechte vorbehalten, © Annette Andersen

 

 

Im Licht des MONDES

Alle Rechte vorbehalten, © Annette Andersen

 

 

Strukturen am Abendhimmel

Alle Rechte vorbehalten, © Annette Andersen