Der Maya-Kalender

und seine Verknüpfung mit den größten Geheimnissen des Lebens

 

Warum endete die Lange Zählung des berühmten Maya-Kalenders - nach über 5000 Jahren – am 21.12.2012?

Welche unerkannten Botschaften sind damit verknüpft, und was haben die Maya bzw. ihr Kalendersystem mit dem alten Ägypten, mit den verborgenen Strukturen des Lichts, mit Farben, mathematischen Symbolen und der Bibel zu tun - und auf welche Weise vereint die "Heilige Canamayte-Raute" der Maya alles miteinander?

 

Um die Zusammenhänge des Maya-Kalenders mit den anderen großen Geheimnissen einstiger Kulturen zu erkennen, ist es notwendig, dass Vergangene mit der heutigen Zeit zu verknüpfen und die alten Überlieferungen, insbesondere auch Mythen, Sagen, Legenden, Märchen, Sprichwörter, Rituale, Tänze, aber auch Zeichen, Symbole, Bilder, Lieder, Töne, Kunst und Kunsthandwerkliches, Architektur, bestimmte Farben etc. als das zu sehen, was sie tatsächlich sind:

Speichermedien.

"Symbolische Informations- und Geheimnisträger", die einst (und noch immer) als Objekte dienten, in denen Wissen konserviert, bewahrt und (durch die Zeit) befördert werden konnte; wie heute in Festplatten, Computersticks etc. In ihnen wurden und werden Erlebnisse, Erfahrungen, Erkenntnisse, falsche und richtige Verhaltensweisen und deren Konsequenzen, Naturgeschehen, Glaubenszusammenhänge etc. - und somit "das Wissen" - von den Völkern und Kulturen weltweit festgehalten und auf den Weg in die Zukunft geschickt. Nicht zuletzt auch, um künftige Generationen vor Fehlern und falschen Verhaltensweisen zu warnen und auf das vorzubereiten, was zyklisch wiederkehren wird.

Die "Alten Kulturen" werden aus unserer heutigen "getrübten Sicht" vielfach für primitiv und ungebildet gehalten, obwohl längst erkannt wurde, dass, je weiter man zurückblickt, der Entwicklungsstand sich erhöht. So sehr, dass wir viele Dinge weder wirklich begreifen, noch nachvollziehen können, wie sie entstanden sind.

 

Die alten Kulturen sind unsere Lehrer, bis heute. Und wir tun gut daran, gute Schüler zu sein, und zu versuchen, den Lehrstoff zu verstehen, zu begreifen und sinnvoll umzusetzen, den sie uns hinterlassen haben.

Auch zu begreifen, dass es zweifellos für das Vorankommen der Menschheit absolut sinnvoll ist, Geheimnissen nachzujagen, und nach "versteckten Wahrheiten" zu suchen bzw. suchen zu müssen. Alles deutet darauf hin, dass das System hat und keinesfalls Zufall ist. 

Auf diese Weise (oder sogar nur auf diese Weise) werden unsere Gehirnzellen "auf Trab" gehalten und sowohl das Denken, wie auch Inspiration und Kreativität enorm gesteigert.

Nahezu jedes Forschungsergebnis beruht auf "Neugier" und der Suche nach verborgenen logischen (folgerichtigen) Zusammenhängen; zudem der Suche nach Wahrheit und der Möglichkeit, zuvor "getrennte Teile" sinnvoll miteinander zu verknüpfen, so dass daraus eine Entdeckung/Erfindung entsteht, die uns in der materiellen Welt von Nutzen ist und die Menschen in ihrem Streben nach Vollendung voranbringt.

 

"Suche" scheint also ein Weg, wenn nicht gar DER Weg zu sein, an dem wir uns durchs Leben "hangeln".

Wir alle gemeinsam, als "Kollektiv Menschheit", aber auch jeder Einzelne für sich ist bestrebt, ein sinnvolles Teil -wie eine bestimmte Erfahrung, eine Erkenntnis etc. - an das andere zu fügen, in der Hoffnung, dass sich daraus auch ein sinnvolles Ganzes ergibt (z.B. ein glückliches, erfülltes, zufriedenes Leben).

Zudem scheint genau das - das Streben nach Erkenntnis und Vollendung (aller Dinge, im Kleinen, wie im Großen) - der Weg zu sein, auf dem sich "die verborgene Wahrheit der Schöpfung" mehr und mehr offenbart. Auch in jedem Menschen persönlich, denn durch die Erfahrungen und Erkenntnisse, die sich im Laufe eines Lebens aneinanderreihen (bzw. zusammenfügen) - und die wir "Lebenserfahrung" - nennen, werden wir wissender, weiser, vollkommener - und kommen zur Ruhe.

 

Auch das macht deutlich, dass alles sich aus Teilen zusammenfügt, die eng miteinander verknüpft sind, dass alles aufeinander aufbaut und jeweils das bereits Vorhandene ergänzt. Sowohl in der Entwicklung des einzelnen Menschen, wie auch "im Ganzen", der Natur.

Generation für Generation wird eine neue, höhere Entwicklungsstufe erklommen:

Alles weitet sich kontinuierlich, aber auch an Zyklen gebunden, aus (wie ein Baum, der es durch seine Jahresringe deutlich macht), und dadurch, dass Altes vergeht, sich auflöst und in andere Zustände übergeht, bleibt die Entwicklung niemals stehen.

In diesem steten Drang nach mehr und mehr Vollkommenheit gibt es kleinere, größere und riesengroße Zyklen, die in ewigen Kreisläufen - folgerichtig in unterschiedlichen Zeitabständen - wiederkehren. Jahreszeiten sind solche Zyklen, auch Wetterwechsel, Tag und Nacht, Schlafen und Wachsein, Lachen und Weinen, Leben und Sterben...

Auch Geburt, Wachstum, Verfall und Tod.

Jedoch:

So sicher, wie der (vermeintliche) Tod, ist auch die Auferstehung bzw. Geburt des Neuen ("Kindes") in einem veränderten Zustand - niemals identisch mit dem Vorherigen. Aus dem Alten geht immer wieder (verändert) Neues hervor, und das gilt für alles Geschehen in der Natur. Auch ein "neuer" Gedanke ist eine "neue Geburt", so wie schlichtweg alles, denn nichts hat es - identisch - vorher schon einmal gegeben.

Es gibt nichts Identisches in der Natur, sie strebt unaufhörlich nach neuen Erkenntnissen.

Somit ist auch ALLES "jungfräulich" (und sollte dementsprechend behandelt werden).

 

Den Alten Kulturen waren diese Zusammenhänge bekannt:

Die seit Jahrtausenden (bis heute) weltweit zelebrierten Fruchtbarkeitsrituale - die durchweg einen spirituellen - an die (Götter der) Natur gewandten - Hintergrund hatten - offenbaren es. Nichts, rein gar nichts in der Schöpfung, kann ohne Fruchtbarkeit "in die Welt gelangen".

 

Diese Zusammenhänge sind es, die erhalten bleiben und uns von nahezu allen einstigen Kulturen mitgeteilt werden sollen. Nicht, weil dies nur den Lebenrythmus der Menschen betrifft, sondern den der ganzen Schöpfung. Alles in der Natur ist diesen Zyklen unterworfen, und das ist es, was wir vorranging verstehen müssen.

 

Die Cheops-Pyramide - das  steinerne Symbol des Lebens

 

Unter dem zuvor genannten Aspekt betrachtet, offenbart sich, dass die Cheops-Pyramide (Ägypten) genau dies darstellt und ein unzerstörbares Abbild des Lebens selbst ist.

Der Weg von der Zeugung bis zum "Tod" (der ein Übergang ist) wird hier dargestellt. Das Leben beginnt "in der Tiefe", weit unter der Pyramide (die für das materielle Leben steht), in einem Urzustand, und der Weg zeichnet nach, wie sich alles (während des steten Aufstiegs, der "steinig", oft schwer, nie gerade und durchaus belastend sein kann) verändert und ausweitet.

Bis hin in die Königskammer, in der ein leerer Sarg (Sarkophag) steht, der so viele Fragen aufwirft, dass er weltweit alle Generationen "bewegt".

Nichts würde hier stimmen, wenn im Sarkophag jemand gefunden worden wäre, und wir hätten nicht erkennen können, dass sich "diese Botschaft" auch in der Bibel wiederfindet: In der Geschichte vom Leben und Sterben Jesus Christus, dessen Grab, in einer Felsenhöhle, ebenfalls leer aufgefunden wurde. Ganz deutlich wird hier "mitgeteilt", dass es den Tod nicht gibt, sondern die Auferstehung und eine Wiedergeburt. Für alle und jeden.

 

Jesus selbst verrät es uns:

 

                "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." (Joh. 16,6)

             (Und an anderer Stelle sagt er, dass er auch das Licht sei.)

 

 

Die fehlende Spitze der Cheops-Pyramide

 

Der obere Abschlussstein einer Pyramide, ebenfalls in Pyramidenform (und somit ein „selbstähnliches Teil der ganzen Pyramide) wird in der Archäologie Pyramidion genannt. Im Altägyptischen hieß dieser Stein „benbenet“, wodurch eine Verbindung zu einem der ältesten Mythen des alten Ägypten hergestellt wird:

Zum Mythos des Benu –Vogels, der sich, wie es in einem der ältesten ägyptischen Schöpfungsmythen heißt, als erstes Lebewesen auf dem Land (oder Fels) niederließ, das als erstes aus den Urgewässern auftauchte.

Vielfach wird er auch als großer, gekrönter weißer Reiher dargestellt (der u.a. mit Thot gleichgesetzt wird).

Diesen Benu-Vogel kennen wir alle: Er wurde von den Griechen „Phönix“ genannt und steht somit für den zyklischen Kreislauf des Lebens: Also der Zeugung (die Fruchtbarkeit voraussetzt), Geburt, Wachstum/Reifung, Alterung/Verfall, Tod (Metamorphose/Umwandlung in einen anderen Zustand) und Wiedergeburt.

 

Der Benu oder Phönix kehrt zyklisch (alle 500 Jahre, dem alten Mythos nach) zu seinem Geburtsort zurück, um dort in der Sonne (die Gott symbolisiert) zu verbrennen und aus der eigenen Asche verjüngt wieder aufzuerstehen.

 

Dieser ewige Kreislauf des Lebens wird folgerichtig auch und besonders durch die Spitze der Cheops-Pyramide (auch durch die „Pyramiden-Spitzen“ von Obelisken) symbolisiert. Und diese fehlt.

Warum?

Gehen wir davon aus, dass die Cheops-Pyramide symbolisch „das Leben“ (als Ganzes und das des einzelnen Menschen und aller Dinge) darstellt, würde eine vorhandene Spitze augenblicklich die Symbolik zunichte machen. Es macht also absolut Sinn, dass sie fehlt.

Warum?

Wo soll sich denn der Benu bzw. Phönix niederlassen, wenn die Pyramidenspitze fehlt?

Nun, auch dieser Mythos ist eine symbolische Überlieferung.

Wären die Antworten auf die Fragen nach den symbolischen Zusammenhängen einfach, würde nicht Generation für Generation danach suchen müssen oder suchen wollen.

 

Wie uns allen bekannt, gibt es kein einheitliches, identisches Leben. Folgerichtig auch keinen identischen Lebensweg und keine einheitliche „Länge“ eins Lebens. Alles ist für alle und alles individuell. Allein um dies symbolisch mit einer Pyramide darzustellen MUSS die Spitze fehlen, da u.a. „das Lebensende“ unbekannt ist. Also auch die tatsächliche Länge eines Lebenszyklus. Nicht aber die Tatsache, dass alles und jeder in den Lebenskreislauf eingebunden ist. Auch hier ist es so, dass wir (symbolisch gesprochen) „den Wald nicht sehen, weil wir inmitten der Bäume stehen“. Weil wir uns „mittendrin“ befinden.

Das Leben, jedes Leben, besteht nicht nur aus materiellen, sondern auch aus „unsichtbaren, geistigen“ Anteilen. In allem was lebt, wirkt das Gegensätzliche.

Vielfach wird dies mit den Worten „wo Licht ist, ist auch Schatten“ zum Ausdruck gebracht, und um dies darzustellen, sind die Pyramiden des Gizeh-Plateaus, von denen die Cheops-Pyramide die größte ist, so ausgerichtet, dass Licht und Schatten, beim richtigem Lichteinfall, wie mit einem Lineal gezogen zu erkennen sind. Es sieht dann so aus, als würden die Pyramidenjeweils in zwei Hälften geteilt, doch wir wissen, dass „Licht und Schatten“ nur zusammen ein Ganzes ergeben. Vergleichbar mit einer Münze, die nur durch die beiden sich gegenüberliegenden Seiten zur Münze wird.

 

Leben, jedes Leben, beginnt und endet innerhalb eines „Zeit-Raumes“ und „Anfang und Ende“ finden somit, innerhalb dieses Raumes, stets am selben Ort statt:

Zyklisch, also vergleichbar mit einem Kreis, der sich wie eine Spirale erweiternd, unaufhörlich dreht und neu geboren wieder aus sich selbst bzw. seinem Ausgangsort hervorgeht, was auch durch den Benu/Phönix symbolisiert wird. In alter Zeit wurde dies oft durch eine Schlange dargestellt, die sich selbst - manchmal nur angedeutet - in den Schwanz beißt (ein Ouroboros).

 

Wichtig für die Entstehung des Neuen ist:

Der "Zeit-Raum", in dem der Zyklus sich vollendet und neu aus sich selbst hervorgeht, muss durchlässig sein.

 

Würde man der Pyramide, die den ewigen Lebenskreislauf symbolisiert, eine Spitze aufsetzen, würde das im wahrsten Sinn des Wortes einen „Abschluss“ (aller bisherigen Zyklen, die in seinem „Zeit-Raum“ stattfanden) bedeuten, was folgerichtig einen gänzlichen Neuanfang allen Lebens nach sich ziehen müsste. Unter veränderten, erweiterten, neuen Bedingungen, mit einem – von Anfang an – erweiterten Bewusstsein.

Und tatsächlich würde dies erst der ganzheitlichen Symbolik des Benu entsprechen:

Die zyklische Rückkehr, das Verbrennen des Alten und die Wiedergeburt bzw. Auferstehung. Wieder „ganz jung“, frisch, unberührt, "jungfräulich" – wie ein Kind.

Ein ganz neuer, junger – und wieder sehr großer – Kreislauf (Zyklus) würde beginnen, der viele kleine in sich trüge.

 

Benu oder (griechisch) Phönix bedeutet übersetzt:

Der neugeborene Sohn /Der Wiedergeborene

 

Thot, der weise Mond-Gott des alten Ägypten, u.a. Gott der Wissenschaften, hinterließ uns wichtige Nachrichten und Botschaften. Jene, die mich schon jahrelang auf meinem Erkenntnisweg begleitet, lautet: „Wie oben, so unten…“

Diese Worte, so banal sie auch klingen mögen, sind "eine Offenbarung".

 

Tief unter der Cheops-Pyramide befindet sich die Felsenkammer, die „unfertig und „unbearbeitet“ viele offene Fragen aufwirft.

Thot gibt den entscheidenden Hinweis:

Wie die (scheinbar) fehlende -also „unfertige, unvollkommene“ - Spitze der Pyramide (oben),

weist auch die (scheinbar) „unfertige, unvollendete“ Kammer (unten)

auf den ewigen Kreislauf des Lebens hin:

Wie oben, so unten  (und wir "mittendrin").

 

Es gibt weder Anfang noch Ende, sondern in allem Unendlichkeit.

Eingebunden in einem ewigen Kreislauf.

 

Jesus Christus sagte:

 

                  "Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte,

                   der Anfang und das Ende." (Offenbarung 22,13)

 

 

Tod und Auferstehung

 

Durch den Tod vollendet sich ein Entwicklungszyklus bzw. der Zeit-Raum, in dem sich das jeweilige Leben entwickelte; das individuelle Leben, das es so kein zweites Mal in der Schöpfung gab, gibt oder jemals geben kann. Alle gemachten Erfahrungen sind einmalig und die jeweilige Entwicklung wird von den unzähligen individuellen Einflüssen „gesteuert“, die lebenslang darauf einwirken. Gute und schlechte.

Das ganze Leben (Thot sagte es bereits vor langer, langer Zeit) kommt einem weit aufgeschlagenen, weisen Lehrbuch gleich, dessen wunderbare Lehren jedem Menschen in jedem Moment zur Verfügung stehen.

Wir Menschen sehen (darin), was geschieht und können es – jeder auf seine Weise - bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Uns allen sollte klar sein, dass ausnahmslos alles Leben in der Natur  - also die Natur selbst - zugleich Lehrer und Schüler für alle und alles ist, wie wir selbst. Auch Pflanzen und Tiere, sowie alle Dinge in der Natur lernen voneinander und verändern u.U. ihre Verhaltensweisen, denn alles hat die Fähigkeiten, sich neuen Gegebenheiten sinnvoll anzupassen.

Sowohl „richtiges, wie auch falsches Leben“ wird uns in jedem Moment von der Natur, insbesondere auch von unserer nahen, individuellen Umwelt und unseren Mitmenschen vorgelebt, und die jeweiligen Konsequenzen dessen, was sie tun und was geschieht, werden uns offenbart. Auch die unseres eigenen Handels (und Unerlassens).

Es bestünde also durchaus die Möglichkeit, „erkennbar Falsches“ zu korrigieren, um es ganzheitlich und nachhaltig zum Positiven zu wenden. Stünde uns da nicht die Tatsache im Weg, die uns „in zwei Hälften teilt“, in der „Gut und Böse“, Wahrheit und Lüge, insbesondere auch Erkenntnis und Selbstbetrug“ einen ewigen Kampf miteinander ausfechten, was dazu führt, dass wir viel zu oft „den Goldenen Schnitt“ zugunsten der falschen Seite ansetzen. Um dies zu erkennen und zu verändern, ist es erforderlich, dass wir in Erfahrung bringen, warum wir sind wie wir sind. Der Weg zur Erkenntnis der Zusammenhänge (der Weg zur „Erleuchtung“) kann also nur der „nach innen“ sein: Der Weg der Selbsterkenntnis.

Dort - in uns – spiegelt sich alles, was um uns (in der Welt) geschieht. Erkennen wir, wie in uns alles vernetzt ist, erkennen wir die Vernetzungen um uns.

 

Der „Tod“ setzt dem Leben – jedem Leben – erst „die Krone auf“ und schließt es (also den jeweiligen Entwicklungszyklus) ab. Die Auflösung der materiellen „Bauteile“ eines Körpers (die sich alle aus dem kleinsten aller Teilchen zusammensetzen), hat in aller Regel, durch den jeweiligen Alterungsprozess, schon lange vor dem Tod begonnen. Danach setzt sie sich im Eiltempo fort,  und alle „selbstähnlichen Teile“, aus denen der Körper, der das jeweilige Leben in sich trug (und somit „verkörperte“), gehen zurück in ihren Urzustand:

Alles löst sich auf, in die kleinsten Teile des Lichts, deren wunderbare Eigenschaften „ewig“ sind und ist bereit, sich neu befruchten zu lassen. Bereit zur Wiedergeburt.

 

Der Geist jedoch, das individuelle Bewusstsein, geht dabei nicht verloren und ist an diesem Auflösungsprozess nur indirekt beteiligt: Es verlässt den Körper, schon vor der Auflösung der materiellen „Bauteile“ – und gibt hierzu erst das Zeichen.

 

Die hier erwähnte Krone kommt dem fehlenden Pyramidion, also der fehlenden Spitze der Cheops-Pyramide, gleich. Sie symbolisiert die Vollendung eines Lebenszyklus, gleichzeitig aber auch „Wiedergeburt und neues Leben“.

 

Dies macht deutlich, dass erst jetzt, wenn sich ein Lebenszyklus vollendet hat und „tot“ ist, die „Landemöglichkeit“ für den Benu bzw. Phönix geschaffen ist;

durch den nun vorhanden Abschluss, die Spitze „des Lebens“ bzw. der Spitze der Pyramide, die es symbolisch darstellt. Nun kehrt er zurück, an den Ort seiner Geburt, um sich mit der jeweiligen Schöpfung zusammen aufzulösen – und verjüngt daraus wieder aufzuerstehen und in die Welt zu fliegen.

Ein neuer Lebenszyklus beginnt…

 

 

Am Anfang war das Wort

 

Ben-Ben ist der Name des göttlichen Steins, der im Tempel von Heliopolis aufbewahrt und verehrt wurde. Dieser, so heißt es, sei pyramidenförmig gewesen.

Heliopolis – ich erwähne es auch an anderer Stelle – wurde auch als Sonnenstadt bezeichnet und heißt im Alten Testament „On“.  In dieser Stadt stand das „Haus des Benu“ (des Phönix).

 

Diese Stadt war/ist in vielfacher Hinsicht von besonderer Bedeutung:

Hier nahm – wie es heißt -  die materielle Schöpfung ihren Anfang.

Der ägyptischen Mythologie zufolge ist Heliopolis der Urhügel, der zuerst aus den Urfluten auftauchte. Hier ließ sich, so der Mythos, (ganz kurz zusammengefasst) der Benu-Vogel/Phönix nieder und folgerichtig begann damit „der Kreislauf des Lebens“.

Hier begann somit die Schöpfung, mit 9 Schöpfergottheiten, die aus der Achtheit (die noch nicht weltlich ist) hervorgegangen sind.

 

Als „Herr von Heliopolis“ wurde der Schöpfungsgott Hu verehrt, der, dem Mythos zufolge als „Mund, Lippen und Zunge“ den zur Sprache gewordenen Schöpfungsbefehl des Sonnengottes Re repräsentierte, wodurch sowohl das Entstehen weiterer Götter, die Entstehung der Menschen und der ganzen Schöpfung erst möglich wurde.

Es liegt auf der Hand:

In diesem Mythos bzw. in der Bedeutung des Schöpfungsgottes Hu haben die Worte:

„Am Anfang war das Wort“ ihren Ursprung.

Wie zur Bestätigung symbolisiert das deutsche Wort Wort tatsächlich einen ewigen Kreislauf (wie auch der Benu/Phönix oder die bereits erwähnte Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt). Ohne „ewigen Kreislauf“ könnte das Leben, wie wir es kennen, nicht funktionieren.

Das Johannesevangelium (das vierte und jüngste Buch des Neuen Testaments) beginnt nicht mit der Geburt Jesus Christus, sondern mit einem Prolog, in Form eines strophischen Liedes (Strophe 1 von 4):

 

Im Anfang war das Wort

und das Wort war bei Gott,

und das Wort war Gott.

Im Anfang war es bei Gott.

Alles ist durch das Wort geworden

und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.

 

 

 

Das  deutsche „Wort“ beginnt mit einem W, was im hebräischen Alphabet am nächten mit dem 6. Buchstaben, dem Waw verwandt ist. Hier hat es einen verbindenden Charakter und verbindet z.B. die jeweiligen Polaritäten; also die Gegensätze in allen Dingen, wozu auch Anfang und Ende gehören. Die Verbindung findet stets in bzw. mit der „Mitte“ statt, in bzw. mit Gott.

So ist es auch im Wort Wort, dessen Mitte „Or“ in mehreren Sprachen, z.B. in Französisch, Gold bedeutet. Gold symbolisiert die Sonne, diese das Licht, und jede Symbolik für sich genommen „Gott“. Das „T“ ist das Zeichen des Kreuzes: Es symbolisiert jedoch keinen Abschluss, sondern ist durchlässig und damit der Durchgang, der den ewigen Kreislauf erst möglich macht.

"Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende." (Offenbarung 22,13)

 

Besondere Erwähnung findet in Heliopolis ein heiliger Isched-Baum, der im Neuen Reich (1550 bis 1070 v. Chr.) als Lebensbaum Bedeutung erlangte. Es ist nicht bekannt, um welche Baumart es sich handelte. Er steht jedoch sowohl mit Thot in Zusammenhang, der damit abgebildet ist, wie auch mit Hathor (die u.a. eine Baumgöttin/Göttin der Sykomoren war). Im Hathor-Tempel (Tempel von Dendera) sind in einem Deckenrelief zwei Isched-Bäume, jeweils neben der Sonne, dargestellt. Ebenfalls im Tempel von Edfu (Horus-Tempel) etc.

 

 

Die siebente Stufe des Lichts

 

Die Spitze der Pyramide entspricht – was ich an anderer Stelle schreibe – der Mitte des Regenbogens oder anders ausgedrückt der 7. Stufe eines Entwicklungszyklus.

Die Farbe des Lichts ist hier das von vielen Kulturen verehrte (und heilige) göttliche Blau, was der „tiefsten“ Farbe des Lichts entspricht.

Als „göttliches Symbol“ dargestellt ist es demzufolge ein blaues Kreuz, das durchlässig ist.

 

Dies entspricht der höchsten Entwicklungsstufe eines Lebenszyklus Hier vollendet sich jeder Entwicklungszyklus, um neugeboren wieder daraus (aus dem Kreuz) hervorzugehen.

Dies wird mit der Acht – der Ewigkeitsschleife – symbolisiert.

Und hier wird klar, warum der Mythos von der Achtheit von Heliopolis uns lehrt, dass „die Acht“ vor der Neunheit, die die materielle Welt schuf, da war. Das Neue geht aus der Vollendung des Alten (aus der Vollendung der Acht) hervor.

 

Bild links:

Pyramide mit sieben Stufen. wobei die siebente dem Kreuz (Gott) entspricht und sein Durchgang der Vollendungszahl 8.

Da sich alles Gegensätzliche spiegelt, gibt es auch "auf der anderen Seite" 6 Stufen.

Bei ganzheitlicher Betrachtung beider Seiten entspricht das Kreuz also der Heiligen 13

der Maya (in der sich der Große Schöpfungszyklus vollendet).

 

Die Farben sind in der richtigen Reihenfolge, wir sehen nur "die weiße Wand", ganz unten.

Die Heilige Zahl Dreizehn der Maya entspricht ebenfalls dem Kreuz (bzw. der Spitze) auf der Pyramide, der 7. Stufe. Die Zahl 13 berücksichtigt jedoch beide Seiten gleichzeitig, so dass sich auf beiden Seiten 6 Stufen befinden, wodurch die Mitte zur „Heiligen 13“  - zum Kreuz, zu Gott - wird.

Die Berechnung des Maya-Kalenders beruht u.a. auf 20 Tageszeichen, den Nahuales und 13 Tönen. Das 13. Tageszeichen bedeutet Mais (auch Schilf), wobei ein Mythos besagt, dass die Maya einst aus Mais erschaffen wurden. Zudem bedeutet das Zeichen Rückkehr zum Ursprung und Wiederkehr, es steht für die Energie, die das Wiederkommen bringt und gilt als Zeichen, das in besonderer Weise mit dem Gott der Sonne in Verbindung steht. Zudem symbolisiert es die Säule, die die kosmische und die weltliche Energie verbindet.

Und natürlich hat diese, die 13. Tagesglyphe, auch einen Namen:

Sie heißt Ben.

 

Die Entsprechung zur Bedeutung der Zahl 13 findet sich auch in der Bibel und wurde vielfach als Bild dargestellt:

Jesus Christus als „Heilige 13“, inmitten seiner 12 Jünger.

 

Die Suche nach der Bundeslade

 

Die Bundeslade gilt als der bedeutendste Schatz der Menschheit, und die Bibel berichtet davon, wie machtvoll sie ist. So erklärt sich leicht, dass Generation für Generation fieberhaft danach sucht und das Versteck der Lade nahezu in allen Ecken der Welt vermutet wird. Eine ewige Suche „nach Gold“, die das Leben in Bewegung hält…

Der Bundeslade werden viele wunderbare Eigenschaften zugesprochen, und man hält es für möglich, dass sie „atomare Kräfte“ besitzt. Ich fasse zusammen:

 

  • Sie besteht aus Akazienholz, ist aber innen und außen vergoldet,
  • sie ist mit Gold "verblendet"
  • sie beinhaltet die Gebote Gottes/die Gesetze des Lebens,
  • und den Zauberstab des Aaron, der ihn in eine Schlange verwandeln konnte.
  • Sie ist fähig, Menschen zu ernähren,
  • man kann durch sie mit Gott kommunizieren,
  • sie kann töten,
  • sie zu berühren ist tödlich
  • sie gilt als „Thron Gottes“, der selbst anwesend ist...

 

Die Truhe hat bestimmte Maße, und an ihr sind Ringe befestigt, durch die jeweils Stäbe zum Tragen geschoben sind (und die auf diese Weise „hinten und vorn“  verbinden).

     Diese Stäbe dürfen nicht entfernt werden.

Auf der Truhe breiten zwei Cherubim (übernatürliche Wesen) von beiden Seiten  ihre Flügel zur Mitte hin aus:

Hier, in der Mitte, befindet sich Gott.

 

Das „ewige Suchen“ nach Antworten sprach ich schon an anderer Stelle an:

Das Suchen hat die Kraft und scheint der Motor (oder einer der Motoren) zu sein, der das Leben ständig in Gang hält. Selbst in der Wüste, jahrzehntelang (wobei auch dies auf wichtige Zusammenhänge, wie die Lösung zu finden ist, hinweist).

Es wäre also durchaus sinnvoll, eine geheimnisvolle, goldene und sehr geheimnisvolle "Gottestruhe" irgendwo in der Welt zu versteckene, um die Menschen lebenslang - oder einen Lebenszyklus lang - danach suchen zu lassen.

Wir wissen es alle: Für viele Menschen ist nichts anziehender in dieser Welt, wie die Aussicht, an Gold, Ansehen und Macht zu gelangen. Nahezu jeder strebt danach.

 

Lässt man das Materielle jedoch außen vor und betrachtet sich die Hinweise zur  Bundeslade auf „spiritueller Ebene“, offenbart sich  darin zweifellos die Beschreibung des Lebens selbst.

In der Lade liegen die göttlichen Gesetze/Gebote des Lebens, zudem ein Holzstab (vom Lebensbaum in Heliopolis), der, was er in Ägypten bewies, die Fähigkeit hat, Leben hervorzubringen, indem er sich in eine Schlange verwandelt. Die Schlange symbolisiert den Kreislauf des Lebens.

Das Leben – die Natur – ist es, die die Menschen (alle Menschen) ernähren kann, und da es das Gegensätzliche im Leben gibt, ist es absolut fähig zu töten (z.B. durch Naturkatastrophen). Auch und besonders dann, wenn man sich an ihr „vergreift“.

 

Dass Gott in oder auf der Truhe – die den Bund zwischen Gott und Menschen besiegelt – befindet, liegt auf der Hand, wenn es sich um ein Symbol des Lebens handelt. Alles ist Leben, alles besteht aus Licht und aus Symbolen, und das Symbol für Gott ist das Kreuz – das einzige Symbol mit der Fähigkeit, durchlässig zu sein.

 

Und was den Hinweis betrifft, mit Hilfe der "goldverblendeten" Truhe mit Gott direkt Kontakt aufnehmen zu können: Natürlich!

Jeder kann mit der Natur (oder mit Gott in der Natur) Kontakt aufnehmen, in jedem Moment: Gott selbst ist das Leben, und er selbst ist die Natur.

Kein Mensch braucht dazu eine "goldverblendete" Truhe.

Wir müssen "Gott" nicht nachlaufen, und dem Gold schon gar nicht:

Gott ist das Leben, und das ist in uns allen.

Wir alle tragen folgerichtig "die Bundeslade" lebenslang mit uns umher, in uns.

 

Die einstigen Hochkulturen wussten das, und aus diesem Grund verkörperte Gott  das Licht, die Sonne - und auch Gold und das "junge Leben". Alles mit einem einzigen Symbol dargestellt, als eingekreister Punkt in der Mitte.

 

Doch alles spiegelt sich:

Die materielle Welt sich in der geistigen und umgekehrt. Das deutet darauf hin, dass die Truhe tatsächlich materiell existiert.

 

Ich denke, sie wird gefunden, sobald sich der Kreislauf des gegenwärtigen Lebenszyklus vollendet…

Und alles deutet darauf hin, dass das bald ist.

Sehr bald.

 

 

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Selbsterkenntnis und die Bundeslade

 

(Einfach anklicken, der Text befindet sich

auf einer Unterseite, weil diese zu voll wurde.)

 

Bilder der Bundeslade

 

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"In freudiger Erwartung..."

 

Nahezu alle (vermutlich alle) einstigen und heutigen Kulturen warten auf "die Rückkehr" von etwas "Großem", wobei rundum vergessen wurde, was genau. Die einen sprechen von "Lehrern", die einst vom Himmel kamen und ihre Rückkehr ankündigten, andere erwarten "Außerirdische", die von fremden Sternen kamen und ebenfalls ihre Rückkehr versprachen. Die Christen warten seit rund 2000 Jahren auf die Rückkehr von Jesus Christus, die ebenfalls angekündigt und auch sehr ausführlich beschrieben wurde, und es ist klar: In allen Menschen, Generation für Generation, "wohnt" das Wissen von etwas, an das keine bewusste Erinnerung mehr existiert. Wie sollte es auch?

Aber es geht um die Rückkehr von etwas sehr Besonderem, was bereits einmal da war. Wenn die Zeit dafür gekommen ist, heißt es (oder wenn der Zyklus, an den es gebunden ist, sich wiederholt bzw. vollendet)...

 

Die Freimaurer, so heißt es, seien die Bewahrer der großen Schöpfungsgeheimnisse, die u.a. in Zeichen und Symbolen verschlüsselt seien - aber es heißt auch, dass auch sie die wahren Zusammenhänge, die bis in die Zeit Salomos und weiter zurückreichen, inzwischen vergessen haben. Vielleicht...

Das "mathematische Hauptsymbol" der Freimaurer, das durch die sich überkreuzenden Handwerkzeuge Zirkel und Winkelmaß symbolisch dargestellt wird, entspricht in seiner Symbolik sowohl der Heiligen Canamayte-Raute der Maya, wie auch dem Kreuz, das im Chrsitentum sowohl für den Tod, wie auch für die Wiederauferstehung (Jesus Christus) steht.

 

Alle drei Symbole weisen zweifellos auf "das Maß aller Dinge" (in der Schöpfung) hin, und es wird deutlich, dass alle Kulturen, weltweit und zu allen Zeiten, von jeher an eine einzige Wahrheit glaubten, die sich ihnen nur in unterschiedlicher "Ausprägung" offenbarte. Ganz im Sinne der Schöpfung, die nach Vielfalt in allem strebt und an Wiederholungen nicht interessiert ist.

 

Was wissen wir von der Wahrheit?

Was hat die Wissenschaft bisher wirklich herausgefunden?

Wer oder was sind wir, wo sind wir und wie funktioniert "das Leben" wirklich?

 

Alle "Einzelteile" des Lebens, auch eines individuellen Lebens eines Menschen, sind auf unsichtbare Weise miteinander verknüpft, was wir jedoch nicht erkennen. Im Glauben, dass alles getrennt und "einzeln" sei, sind wir unser ganzes Leben damit beschäftigt, mühsam die Teile zusammenzusuchen, die aus unserer eingeschränkten Sicht gut zueinander passen. Das ist der Grund bzw. einer der Gründe, warum wir das Leben als schwer empfinden. Es ist so ähnlich, wie es mit den geflügelten Worten "Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht" ist. Wir stehen mittendrin, in "der Wahrheit", und können sie genau deshalb nicht sehen.

Und umso tiefer man in etwas eindringt (ganz egal, in welche Richtung), umso mehr und mehr kleinere Teilchen kommen zum Vorschein, die auch wieder ergründet werden wollen. Jede Frage, die wir beantwortet haben wollen, gebiert - den Naturgesetzen folgend, denen alles in der Schöpfung unterliegt - neue Fragen, die wieder beantwortet werden wollen.

Alles funktioniert nach dem gleichen Prinzip: Es ist fraktal, besteht aus selbstähnlichen Teilen seiner selbst und ist unendlich. "Fraktale" (und alle Dinge sind  Fraktale) sind unergründlich, ewig und unsterblich. Nur die Zustände ändern sich.

(Der Mathematiker Benoit Mandelbrot (mehr dazu etwas weiter unten) prägte im Jahr 1995 den Begriff Fraktal bzw.fraktal)

 

Die Suche nach Wahrheit in der Schöpfung ist also nicht einfach, dennoch gibt es sehr interessante Ansätze...

Zwei  Männer - der Mathematiker Benoit Mandelbrot und der Künstler und Grafiker M.C. Escher - haben hierzu eine Vorarbeit geleistet, die genau in die richtige Richtung weist, vermutlich ohne das sie sich dessen wirklich bewusst waren. Die Zeit war noch nicht reif.

Das hat sich inzwischen geändert...

 

(Ich selbst habe mich vor Jahren auf eine ganz andere Suche begeben und bin (weil alles mit allem verbunden ist) bei all dem hier gelandet. Mehr dazu auf meiner 2. Homepage, Link oben links.)

 

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Naturwissenschaft und Wirklichkeit

 

 

Der bekannte und im Jahr 2014 verstorbene Physiker Hans-Peter Dürr sagte in den 80iger Jahren:

 

(...) " Unser Wissen ist heute in viele Einzeldisziplinen zerstückelt, die jeweils nur noch ein Fachmann übersehen und "verstehen" kann, wobei "verstehen" meist nicht viel mehr bedeutet, als dass er mit diesem Gebiet mehr oder weniger vertraut ist, dass er sich darin, wie etwa in seiner Wohnung, bewegen und zurechtfinden kann.

 

(...) Das Wissen in seiner Gesamtheit, wie es durch die Wissenschaften vermittelt wird, ist deshalb für den einzelnen (in diesem Sinne) nicht mehr erfassbar und überschaubar. Wir fühlen uns trotz großer Anstrengung von den ständig wachsenden Anforderungen an unsere Auffassungsfähigkeit überfordert. Wir behelfen uns in dieser Notlage, indem wir aufgeben, alles geistig zu durchdringen und verstehen zu wollen, und bauen "schwarze Kästen" ein, die wir - ähnlich wie Autos, Fernseher, Waschmaschinen - einfach durch Knopfdruck und Hebel bedienen, ohne ihre Wirkungsweise zu verstehen. In dieser uns überfordernden Situation erscheint uns die Wirklichkeit auf die Existenz und Wirkung der vielen Werkzeuge und technischen Hilfsmittel reduziert, mit denen wir uns so reichlich umgeben haben. Unsere hochdifferenzierte und harmonisch natürliche Mitwelt wird usurpiert (Anm.: usurpieren - widerrechtlich die Macht an sich reißen) und dominiert durch eine von uns selbst geschaffene, bornierte, mechanistisch strukturierte und funktionierende Teilwelt. Diese Teilwelt verstellt uns den Blick auf die eigentliche Wirklichkeit und isoliert uns von ihr." (...)

 

Ein Beitrag naturwissenschaftlichen Denkens zu einem möglichen Gesamtverständnis unserer Wirklichkeit

(Quelle: Neues Bewusstsein - neues Leben, Bausteine für eine menschliche Welt, Heyne Sachbuch, 1988)

 

Hans-Peter Dürr, 07.10.1929 - 18.05.2014

Deutscher Physiker und Essayist, Schüler Werner Heisenbergs und Edward Tellers. Von 1958 bis 1978 war Hans-Peter Dürr Mitarbeiter von Werner Heisenberg. 1978 wurde er als Nachfolger Heisenbergs geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik in München.

1987 erhielt er den "Alternativen Nobelpreis", Quelle: wikipedia

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M.C. Escher (1898-1972) und Benoît B. Mandelbrot (1924-2010)

 

Maurits Cornelis Escher war ein niederländischer Künstler und Grafiker, der durch seine "unmöglichen Bilder" bekannt wurde.

 

Escher wurde in erster Linie (in der Kunstwelt und der Mathematik) durch seine Darstellungen bekannt, die auf den ersten Blick gar nicht erkennen lassen, dass sie perspektivisch unmöglich sind und uns nur durch optische Täuschung natürlich erscheinen. Erst auf den zweiten Blick (der in der Unmöglichkeit der Darstellung nur schwer Halt findet) wird die Widersprüchlichkeit deutlich. Escher durchbricht  mit seinen „unmöglichen Bildern“ (wie sie oft genannt werden) scheinbar  die Dimensionen, indem er sie einfach miteinander verknüpft.  Seine Arbeiten sind „hochmathematisch“, Escher sagte hierzu jedoch, dass er von Mathematik eigentlich keine Ahnung hätte. Er besaß keinerlei mathematische Vorkenntnisse, was er selbst immer wieder betonte.

 

Er war höchst vielseitig und befasste sich mit vielen Themenbereichen, die nahezu alle darauf hinzielten, das Geheimnis des Lebens zu entschlüsseln. Dazu gehörten:

Metamorphosen, Ornamentale Kunst (z.B. maurische Majoliken, Mosaiken), Möbiusbänder (Unendlichkeit), Spiegelungen, optische Verzerrungen, Kristallformen („Heilige Geometrie“, Bausteine des Lebens), Fraktale und mehr.

Die Initialzündung, sich intensiv mit all dem zu befassen scheint damit in Zusammenhang zu stehen, dass er eines Abends, in der Dunkelheit, etwas am Himmel sah, das ihn zutiefst beeindruckte und nicht mehr losließ.

Zum Grund der Entstehung seines Bildes „Oben und Unten“  (Lithographie, 1947) befragt, antwortete Escher:

 

„Es war, als sei mir ein flüchtiger Blick auf die Oberseite eines komplizierten Teppichmusters gestattet worden und diese selbst werfe die Frage auf: Wie sieht die Rückseite aus? Wie ist das gewebt?“

 

Der Mathematiker Bruno Ernst, Autor des Buches „Der Zauberspiegel“, hat Escher ein Jahr lang regelmäßig besucht und viele Gespräche mit ihm geführt. Escher selbst lektorierte den Text des Buches, und so darf davon ausgegangen werden, dass es sich bei dem Buch, auf das ich mich beziehe, um eine authentische Informationsquelle handelt.

Zu Eschers letztem Bild „Schlangen“ schreibt Bruno Ernst  u.a.:

 

„Und die peinliche genaue Aufmerksamkeit für das Detail war charakteristisch für den Künstler.

Eschers Kunst ist eine lebenslange Verherrlichung von Wirklichkeit – der Wirklichkeit, die er als ein mathematisches Wunder eines großen Entwurfs wiedergab, den er intuitiv in den Mustern und Rhythmen der Formen der Natur erkannte – und in den ganz eigenen Möglichkeiten, die in der Struktur des Raums verborgen sind.“

 

 

An Geld hatte Escher wenig Interesse. Einen großen Teil seines Vermögens verwendete er, um anderen zu helfen. Escher, so heißt es weiter, hat nie aufgehört, sich über die unendliche Fähigkeit des Lebens, Schönheit zu erschaffen, zu wundern. „Er kann nicht eingeordnet werden, denn er verfolgte völlig andere Ziele als seine Zeitgenossen“, sagt Bruno Ernst.

 

Viele Bilder (in Wahrheit natürlich alle) von Escher haben einen sofort erkennbaren selbstähnlichen – also fraktalen – Charakter. Seine Bilder befassen sich mit der Unendlichkeit der Schöpfung und mit dem Funktionsprinzip des Lebens. Er ging dem Leben im wahrsten Sinn des Wortes auf den Grund, tiefer und tiefer, „Gott“ (und damit auch sich selbst) entgegen.

Oben: Links, M.C. Escher 1998-1972), rechts sein Bild "Oben und unten"

 

Benoît B. Mandelbrot war ein französisch-US-amerikanischer Mathematiker, der im Jahr 1975 den Begriff "Fraktal (fraktal)" prägte. Durch sein Buch The Fractal Geometry of Nature (1982) wurden Fraktale weltweit bekannt. Die Deutsche Übersetzung Die fraktale Geometrie der Natur erschien 1987.

 

Ich möchte Escher und Mandelbrot, diese beiden auf unterschiedliche Weise „nach Wahrheit" suchenden Männer, zusammen nennen, denn ich halte sie für zwei der wichtigsten "Forscher und Entdecker" der jüngeren Zeit, was ihnen beiden jedoch nicht bewusst gewesen zu sein scheint. Ob sie sich kannten, ist mir nicht bekannt, aber sie waren fast 50 Jahre lang Zeitgenossen, und ihre Lebensläufe legen die Vermutung nahe, dass sie sich irgendwann begegnet sein könnten.  Auf jeden Fall hatten ihre Arbeiten sehr viel miteinander zu tun. Beide sind „der Wahrheit“, die Leben und Schöpfung durchdringt, sehr nah gekommen, denn beide haben, auf ganz unterschiedliche Weise, einige zuvor verborgene Geheimnisse des Lichts entdeckt und – jeder auf seine Art – sichtbar gemacht.

Bis zum Tod Eschers (1972) haben sich beide jahrelang mit der gleichen Thematik befasst, nämlich mit Fraktalen – wenngleich der Begriff „fraktal“ erst 1975 offiziell (von B. Mandelbrot) geprägt wurde und Escher ihn meines Wissens im Zusammenhang mit seinen Arbeiten nie benutzte.

Escher erschuf dennoch u.a. zeichnerisch fraktale Darstellungen, in Form von mathematischen, geometrische Mustern, die er u.a. direkt in der Natur wahrnahm und wies in vielen seiner Bilder auf eine wichtige Eigenschaft von Fraktalen hin, die Mandelbrot so nicht erkannte:

Fraktale bestehen nicht nur aus selbstähnlichen Teilen, sondern bringen auch „selbstähnliche“ neue Fraktale aus sich hervor. Sie sind also fähig zu "gebären", sie wachsen, gedeihen und weiten sich unaufhörlich aus, bis der Verfall einsetzt (der jedoch nicht „Tod“ sondern Übergang in einen neuen Zustand bedeutet).

Besonders  gut ist das bei Blumen zu beobachten:

Zuerst entwickelt sich die Knospe, die dann nach und nach zur vollen Blüte heranreift.  So, voll aufgeblüht, reif, schön und intakt ist sie nur relativ kurz zu bewundern, denn kaum erblüht finden sich schon hier und dort kleinere Stellen, die das Vergehen signalisieren, sich schnell vergrößern und im totalen Zerfall der ganzen Blume enden. Sie scheint total zerfallen zu sein – „tot“. Die Wahrheit ist jedoch eine andere:  Die Schlange, die andernorts den Lebenszyklus symbolisiert, hat sich nur „in den Schwanz gebissen“, damit einen Lebenszyklus vollendet und übergangslos den nächsten, erweiterten, eingeleitet.

 

Die fraktalen Bilder von B. Mandelbrot, die weltweit in der Kunstwelt Einzug hielten (wie auch die Bilder M.C. Eschers) sind Computerbilder, in gewisser Weise also "künstlich erschaffene Fraktale". Mandelbrot entwickelte eine Zahlenfolge, die er in ein Computerprogramm einspeiste und (ganz laienhaft ausgedrückt) immer wieder an sich selbst anhängte, wodurch ein unendlicher Kreislauf entstand.

Stellen Sie sich eine Schlange vor, die sich selbst in den Schwanz beißt, nur dass der Schlangenkörper sich aus einer Formel zusammensetzt, die sich in immer gleichem Zyklus wiederholt. Dies war erst möglich, als Computer erfunden waren (also erst vor wenigen Jahrzehnten), doch das Resultat ist erstaunlich. Auf diese Weise lassen sich tatsächlich Bilder und Formen erschaffen, die denen in der Natur verblüffend ähnlich sind, und man kann in sie eintauchen und wird immer auf selbstähnliche Teile ihrer selbst (hier des künstlichen Bildes/Fraktals) treffen.

 

          Info:

          Ich kenne mich mit diesem Programm,

          das in der Kunstwelt inzwischen vielfach genutzt wird,

          nicht aus, besitze es nicht und habe es noch nie benutzt.

            Die hier gezeigten Bilder zeigen die Natur, wie sie wirklich ist.

 

Was die Zyklen der Natur von Mandelbrots Programm (bzw. „Computer-Fraktalen“) unterscheidet, ist die Tatsache, dass es in der Natur niemals identische Wiederholungen geben kann, weil sich alles – auch das allerkleinste Teilchen – in jedem Moment verändert. Alles kehrt wieder, aber niemals so, wie es schon einmal da war. Die Endlos-Schlange der Schöpfung besteht also nicht aus einem Zahlencode-der sich unverändert immer wieder an den alten anhängt.

Die Natur will sich weiterentwickeln, an identischen Wiederholungen hat sie folgerichtig kein Interesse.

 

Alles ist fraktal, hat fraktale Eigenschaften und verhält sich folgerichtig fraktal.  Ausnahmslos alles, bis hin zum kleinsten Teilchen in der Schöpfung. Auch Menschen sind Fraktale, bzw. komplexe Fraktalsysteme. Alterung zum Beispiel – wobei es u.a. zu einer extremen Vergrößerung der Hautoberfläche kommt, ist ein fraktales Geschehen. Kinder zu bekommen (also „selbstähnliche Teilchen aus sich selbst heraus“) ebenso.

„Wie oben, so unten, wie innen, so außen“, sagte der weise Gott Hermes Trismegistos. Jedoch:

Aus Sicht des  Makrokosmos in Richtung Mikrokosmos geblickt,  werden Fraktale (Teilchen) kleiner und kleiner. Und andersherum: Vom Mikrokosmos in Richtung Makrokosmos geblickt, werden sie folgerichtig immer größer. Genau das hat Escher in nahezu all seinen Bildern zum Ausdruck gebracht: Das Große erwächst aus dem Kleinen, und das Kleine aus dem Großen - und was von beiden man sieht, das Große oder das Kleine, hängt einzig davon ab, von welchem Standpunkt aus man es betrachtet (nach außen ode rnach innen gerichtet).

 

Doch in welche Richtung wir auch blicken, ob in Richtung Mikro- oder in Richtung Makrokosmos:

Wir betrachten beides von unserem individuellen menschlichen Standpunkt aus, der, so scheint es, ZWISCHEN beiden Extremen (der Welt des Kleinen und der Welt des Großen) angesiedelt ist.  Als Betrachter müssen wir uns also zwischen oder sogar „außerhalb“ der beiden Daseinsformen befinden (bzw. wähnen), um „gleichwertig“ sowohl in die eine wie in die andere Richtung blicken zu können. In Richtung Mikrokosmos werden wir dadurch  zum Riesen, in Richtung Makrokosmos zum Winzling. Wir sind also das Eine nicht so richtig, und auch das Ander nicht so richtig:

Wir befinden uns definitiv „in der Mitte“, und sind Spiegel der ganzen Schöpfung.

Das gilt für uns Menschen, wie für alles in der Schöpfung, die wir kennen.  Alles ist in jedem Moment „im Übergang“, also zwischen alt und neu, klein und groß, jung und alt, oben und unten, aufblühen und verblühen usw. Wenn wir also die Wahrheit finden wollen, dann müssen wir diese Mitte finden – und ist es nicht in der Tat so, dass wohl jeder Mensch irgendwann in seinem Leben den Rat zu hören bekommt, er solle zu seiner inneren Mitte finden?

Ob es uns bewusst ist oder nicht, wir alle sind auf dem Weg zur Wahrheit – auf dem Weg zur Mitte, wo wir die Antworten auf all unsere offenen Fragen zu finden hoffen.

Jedoch:

Wenn wir uns bereits „in der Mitte, zwischen den Dingen“ befinden, wie Hermes Trismegistos (und viele andere Überlieferungen, auch die Bibel) andeuten, dann sind „Anfang und Ende“ unserer Suche identisch. In welche Richtung wir auch gehen, um die Wahrheit zu finden, wir werden wieder auf uns selbst treffen. Und damit u.a. auf die Erkenntnis, dass Suchen und Finden die beiden Seiten einer Sache sind, die nur zusammen ein Ganzes ergeben.

Auch hierzu finden wir einen ganz deutlichen Hinweis in der Bibel,

in der Offenbarung. Gott sagt:

 

          "Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte,

           der Anfang und das Ende."

           Offenbarung 22,13

 

Dies ist zugleich ein Hinweis darauf, dass das Alphabet (in dem die Bibel geschrieben wurde) von besonderer Bedeutung ist, denn Alpha und Omega sind der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets.

(Zur Erinnerung: Der Götterbote Hermes, der mit Thot zu Hermes Trismegistos verschmolz, war ein griechischer Gott.)

 

„Dazwischen“ – zwischen Anfang und Ende (die, wie wir Teil des Ganzen sind) – befinden wir uns. An dem Ort, in dem sich alles Gegensätzliche vereint,  befindet sich das Göttliche bzw. Gott selbst, nach dem wir unaufhörlich streben.

Wir befinden uns also in jedem Moment „in Gott“, wie sich Gott in jedem Moment „in uns“ befindet.

 

             An dieser Stelle noch einmal ein Hinweis:

          Dies alles hat nichts mit einem bestimmten (oder überhaupt irgendeinem)

          Glauben, einer bestimmten Religion oder einem bestimmten Gott zu tun.

          Es geht um die Schöpfung, und diese zu erklären bzw. sich der

          verborgenen Zusammenhänge zu nähern, bedarf es der

          Hinzuziehung Gottes, was auch immer der Einzelne unter „Gott“ versteht.

          Für mich ist es der oder das Schönste, Reinste, Friedlichste, Friedvollste,

          Liebevollste, was es gibt. Ein Zustand, wenn Sie so wollen.

          Allerdings einer mit Bewusstsein…

 

Die Mandorla

 

Wo ist die Mitte?

Dazu bekommen wir eindeutige Hinweise aus dem Alten Ägypten, aber auch von diversen anderen Kulturen. Viele alte Überlieferungen sprechen davon und insbesondere im Christentum  gibt es weltweit unzählige prächtige Darstellungen, die uns sehr deutlich darauf hinweisen.

Jesus Christus wird in unzählbaren Darstellungen, in Kirchen, Tempeln, Kathedralen, Mosaiken, Kirchenfenstern, Gebetshäusern, Lehrbüchern, der Bibel etc. in einem ganz besonderen „Raum“ dargestellt. In einem mandelförmigen Raum, der hauptsächlich als Mandorla (ital. Mandel) bekannt ist.

 

Nahezu jeder Mensch hat wohl eine solche Darstellung schon gesehen, sich vielleicht ein wenig gewundert, aber vermutlich nicht weiter hinterfragt, um was für ein „Gebilde“ es sich da handelt, in dem Gott bzw. Jesus (manchmal auch Maria) dargestellt ist, andere haben intensiv und explizit danach geforscht, um die Bedeutung herauszufinden.

Insbesondere im Zusammenhang mit der Offenbarung des Johannes (also mit der „Endzeit“) gibt es viele Darstellungen, die Jesus inmitten oder über dem irdischen Geschehen in einer Mandorla zeigen, und vielfach wird in diesen Darstellungen deutlich hervorgehoben, dass sich auch zwei Regenbögen in der Mandorla befinden, wobei  Jesus manchmal auf dem unteren Bogen sitzt und den zweiten hinter sich hat oder in anderer Weise als „Bindeglied“ zwischen beiden Bögen dargestellt ist.

Zudem wird die Mandorla vielfach auch noch von einem Regenbogen umschlossen.

Nun liegt es natürlich nahe, die Regenbögen mit Licht und der Vielfalt des Lichts zu assoziieren, zumal Gott ja von sich sagt, er sei „das Licht der Welt“. Das ist auch nicht falsch – aber nicht die ganzheitliche Sicht der Dinge.

Aus dem alten Ägypten – von Thot – werden uns „versteckte“ Hinweise darauf gegeben, dass es mit dem Regenbogen (auch dem nach der Sintflut) und denen, die sich in der und um die Mandorla befinden, eine ganz besondere Bewandtnis hat.  

Eine, die u.a. auf den Ort hinweist, an und  in dem sich Jesus innerhalb der Mandorla befindet. Wie wir wissen, sagt Gott in der Bibel, dass nicht nur er, sondern auch wir Menschen das Licht der Welt seien. Wir sind in Gott und Gott in uns – folgerichtig müssten wir selbst uns auch in der Mandorla befinden, und Gott sich in dem Geschehen, das sich außerhalb zuträgt. 

 

Ich gehe etwas später näher darauf  ein.

 

In früheren Darstellungen hat die Mandorla manchmal eine Kreis- oder Ellipsenform, zudem wird sie (selten) auch inmitten zweier sich überschneidender Kreise oder als Raute dargestellt. Hin und wieder finden sich im inneren die Buchstaben Alpha und Omega ("Anfang und Ende").

Und was das Wichtigste ist:

Die Mandorla ist in unzähligen Kirchen, Gotteshäuser Gebetshäusern, Klöstern etc., rund um den Globus, dargestellt - und viele Male als Pupille eines riesigen Auges.

 

Die Pupille steht in engem Zusammenhang mit dem Alten Ägypten, explizit mit Thot/Hermes.

In einem der letzten Teile des Corpus Hermeticum thematisiert er, in einem Dialog mit der ägyptischen Göttin Isis, die Geheimnisse des Lebens. (Ich erwähne es auch an anderer Stelle). Dieser Teil des Corpus heißt Kore Kosmou, was "Pupille" oder "Tochter der Welt" bzw. "Jungfrau des Universums" bedeutet.

 

Hier einige Beispielbilder der Mandorla als Pupille (und andere).

 

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Sowohl als auch

 

Mit „ Apokalypse“ assoziieren wir (weil die Medien es uns suggerieren) nahezu augenblicklich „Weltuntergang“, was u.a. dazu führte, dass am 21.12.2012, dem Tag, an dem die Lange Zählung des Maya-Kalenders endete, von vielen Menschen der Weltuntergang für möglich gehalten und vielfach sogar voller Hoffnung erwartet wurde. Zudem (oder alternativ) ging man von einem „Bewusstseinssprung“ aus, einer Art „Erleuchtung für alle“. Das Ende der Langen Zählung wurde im Zusammenhang mit der Offenbarung des Johannes, also dem Ende der Bibel, gesehen.

 

In gewisser Weise ist das alles richtig – andererseits aber auch falsch, und dies „zweischneidige Schwert“ entspricht exakt dem Prinzip des Lebens, in dem wir uns befinden.

Nichts ist „in unserer Welt“ nur richtig oder nur falsch. Alles, ausnahmslos alles, ist sowohl als auch, weil sich die eine Seite stets in der anderen spiegelt und erst beide zusammen ein Ganzes ergeben. Allein die jeweiligen Mischungsverhältnisse beider Seiten unterscheiden sich.

Was sich sinnvoll ergänzt, zieht sich an.

Die gegensätzlichen Seiten ziehen sich also (wenn sie sich, im Hinblick auf erfolgreiche Weiterentwicklung sinnvoll ergänzen) in dem Bestreben sich auszugleichen an, vereinigen sich und strömen in dieser Vereinigung ineinander über. (Natürlicher) Sinn und Zweck dieses Prozesses ist es, etwas Neues, in dem ein neues Mischungsverhältnis der beiden Seiten EINS wird, zur Welt zu bringen. Und damit neue, verbesserte Zustände.

Dies geschieht überall, im Großen, wie im Kleinen, im Sichtbaren, wie im Unsichtbaren, und "die Idealmischung" (der Gegensätze), bzw. das besondere Teilungsverhältnis, das jeder Ordnung in unserer Schöpfung innewohnt und das die Natur stets anstrebt, nennen wir "den Goldenen Schnitt".

 

Am einfachsten nachvollziehbar ist das beim Menschen selbst:

Mann und Frau (wenn sie sich sinnvoll ergänzen, was wir selbst oft nicht beurteilen können) ziehen sich energetisch an, vereinigen sich, "strömen ineinander über", befruchten sich (bzw. der Mann die Frau) und bringen ein neues Mischungsverhältnis aus beiden Seiten hervor: Ein Kind. Dies, so hoffen alle, möge doch bitte "das Beste von beiden Seiten" in sich tragen, um die guten Anlagen in einem immer gleichen Spiel von Generation zu Generation weiterzugeben, zu "vererben" und somit der Schöpfung zugute kommen lassen, die ja auch tatsächlich davon profitiert.

Daraus jedoch abzuleiten, manche Menschen wären besser, klüger, wertvoller, nützlicher etc. als andere, ist der gänzlich falsche Denkansatz.

Wer so denkt, hat das Prinzip nicht verstanden:

Der Eine braucht den Anderen, und man wächst NUR aneinander. Sinnvolles Wachstum ist nur möglich, weil es das Gegensätzliche - aus dem die Lebensenergie erst erwächst - gibt. Im "Paradies", das uns allen ja so erstrebenswert erscheint, ist Stillstand, denn wenn alles nur rein, nur gut, nur Liebe, nur göttlich etc. ist - was soll sich da noch entwickeln? In vielen Kulturen, wie auch in der Schöpfungsgeschichte der Bibel, war es die Schlange, die das Leben erst in Gang setzte, und so ist es kein Wunder, dass sie seit Urzeiten weltweit als Symbol für das Leben und den Kreislauf des Lebens dargestellt wird.

Gott selbst hat uns einen sehr wichtigen Hinweis auf die Wichtigkeit des Gegensätzlichen, das erst zusammen ein Ganzes ergibt, gegeben:

Er wurde zum Menschen.

In Gott wirken die selbstähnlichen Teile des Menschen, im Menschen die Gottes.

Groß und klein, oben und unten, machtvoll und schwach, gut und böse usw. gehören untrennbar zusammen und wirken mit- und ineinander und spiegeln sich in uns selbst.

 

Hierin verborgen liegt "das Geheimnis des freien Willens", denn jede unserer Eintscheidungen beruht auf einem (meist leider unbewussten) Abwägen zwischen den gegensätzlichen Aspekten. Um die richtige Wahl zu treffen, müssen wir stets einen inneren Kampf mit uns selbst ausfechten, der nur dann zum "guten Ergebnis" führen kann, wenn wir unseren "inneren Schweinehund" überwinden und uns nicht selbst betrügen. Wenn also unsere jeweilige Entscheidung auf Wahrheit beruht. Es reicht nicht, ab und zu mal "gut" zu sein, um ein "guter Mensch" zu sein, was viele Menschen glauben. Wir müssen uns bei jeder noch so kleinen (auch nur gedanklichen) Entscheidung aufs Neue darum bemühen, das richtige Abwägen zu unserer inneren Natur werden zu lassen. In aller Regel wird das nie ganz gelingen, und der innere Kampf wird niemals aufhören.

Darauf werden wir mehrfach in der Mythologie des alten Ägypten hingewiesen, wo die Wahrheit der Maat stets zum Abwägen (der Lebensentscheidungen) in die Waagschale - am "Kreuz des Lebens" hängend - gelegt wird. Auch noch nach dem Tod, beim Totengericht.

 

Oben links: Die "doppelte Wahrheit", als doppelte Göttin Maat dargestellt. Ebenfalls zwei Schlangen: Hier werden die Gegensätze des Lebens dargestellt, die sich in allen Dingen finden, und zwischen denen wir bei jeder Entscheidung, die wir in unserem Leben treffen, einen Schnitt (möglichst den "goldenen Schnitt") machen müssen. 

Auf der Waagschale liegt nur eine Maat, denn es gibt stets nur eine "Wahrheit"...

Mit dabei ist der weise Thot, hier in seiner Erscheinungsform als Pavian.

 

Oben rechts: Das ägyptische Totengericht

Der hundsköpfige Gott Anubis wiegt das Herz eines Verstorbenen gegen die Feder der Maat (die "die Wahrheit") am "Kreuz des Lebens". Auch hier ist Thot zugegen, hier in seiner Erscheinungsform als Mensch mit Ibiskopf. Er fungiert hier als Schreiber. Hinter ihm, ganz rechts, sitzt die Verschlingerin, Ammit, auf das Ergebnis wartend.

 

Die Weisheit der Indianer

 

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Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer.

Es war schon dunkel geworden, das Feuer knackte, und die Flammen züngelten in den Himmel.
Nach einer Weile des Schweigens sagte der Alte:

"Weißt du, wie ich mich manchmal fühle?

Gerade so, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend."

"Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?" fragte der Junge.


"Der Wolf, den ich füttere“, antwortete der Alte.

Wer die Schatten nicht kennt, kann das Licht nicht sehen, 
wer das Licht nicht kennt, kann die Schatten nicht verstehen.

 

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Die heilige Canamayte-Raute

 

Oben links und Mitte:

Das Bild zeigt (laut wikipedia) eine weibliche Darstellung einer "Schlangengöttin" oder eine Priesterin aus der minoischen Zeit, bei der Durchführung eines Rituals. Gefunden wurde sie im Palast von Knossos (antiker Ort auf Kreta/Griechenland). Der Palast wurde zwischen 2100 und 1800 v. Chr. erbaut.

Offensichtlich geht es hier um ein Fruchtbarkeitsritual:

Um die Vereinigung der gespiegelten Gegensätze, die beide zum Leben gehören. Dargestellt durch die beiden Schlangen, die sowohl getrennt voneinander gesehen werden können, die aber dennoch nur zusammen EINS ergeben.

Der Kreislauf des Lebens wird dargestellt, Vereinigung, Vollendung des alten - und das Erschaffen eines neuen Zustandes (in und durch ein Kind).

 

Der Rock der Frau, sich pyramidenförmig nach oben verengend, besteht aus "sieben Ebenen", wobei die siebente (die obere) den Scham- und Gebärmutterbereich sowie den Geburtskanal in sich trägt, in dem Befruchtung und Geburt stattfinden. Hervorgehoben wird dieser Bereich durch eine Schürze, auf der sich "eine Raute" befindet. Ich habe sie farbig hervorgehoben.

Die Abbildung rechts verdeutlicht die Raute-Darstellung auf der Schürze.

Es handelt sich dabei (auch) um die Abbildung der Heiligen Canamayte-Raute der Maya, auf die ich noch mehrfach zurückkommen werde, da sie einer der wichtigsten "Schlüssel des Schöpfungsrätsels" (nicht nur für die Maya) ist. Diese Raute ist tatsächlich von sehr besonderer Bedeutung.

Und wenn Sie jetzt denken sollten, dass sie dann auch im Alten Ägypten, im Christentum und andernorts (weltweit) auftauchen müsste, kann ich das nur bestätigen: Sie taucht überall auf und ist überall von Bedeutung, und das aus gutem Grund. Sie ist der Schlüssel zum und im Licht.

 

An vielen Mayaskulpturen, Tempeln und Pyramiden sind steinerne Klapperschlangen dargestellt. Es handelt sich dabei um eine ganz bestimmte Schlangenart, die Crotalus durissus durissus, die von den Maya „Ahau-Can“ bzw. „Große fürstliche Schlange“ genannt wird.

Die bedeutende kulturelle Bedeutung dieser Schlange, die sich über die Vereinigten Staaten bis nach Argentinien erstreckte, wird ihrem Rückenmuster zugeschrieben, das aus ineinander verschachtelten Rechtecken und Kreuzen besteht und als heiliges Muster der Maya gilt. Man geht davon aus, dass es deshalb zu einem „heiligen Muster“ wurde, weil es aus ineinander verzahnten einzelnen Quadraten besteht, von dem jedes einzelne  in seiner Mitte ein Kreuz trägt.

Das Muster  wird als „zentrale Inspiration aller indianischen Kunst“ bezeichnet, und es findet sich tatsächlich überall in der Kunst und der Architektur Mittel- und Südamerikas wieder. Besonders häufig sieht man die „Maya-Raute“, die auch „Canamayte-Raute“ genannt wird, in Stoffen, Teppichen und Geweben, wie Kleidung, Tüchern usw. Es hat damit offenkundig eine besondere Bewandtnis:

 

Sowohl die heilige Weltanschauung der Maya, wie auch ihre außergewöhnlichen  Kenntnisse in der Geometrie und Mathematik, in der Astronomie, Numerologie, Architektur, Medizin  und Kunst werden mit der Raute in Verbindung gebracht.

Sie ist, so heißt es, die Quelle aller Schöpfung.

 

Zweifellos hat dies Muster die Architektur und das ganze Leben der Maya beeinflusst, zumal man auch heute noch (bzw. heute wieder) davon ausgeht, dass damit sowohl die Grundrisse  wie auch die Höhe diverser Pyramiden und Gebäude „berechnet“ werden konnten. Viele architektonische Merkmale, so wird vermutet, wurden vom Canamayte-Muster abgeleitet.

Zudem brachte man die Ahau Can (= Schlange) auch mit Wiederauferstehung und Unsterblichkeit in Verbindung, da sie Jahr für Jahr ihre alte Haut abstreifte und „neugeboren“ aus ihr hervor schlüpfte.

 

Wie der Schlangenkult bei den Maya entstand, ist nicht bekannt. Es liegt jedoch nahe, dass die Mayas irgendwann in ferner Vergangenheit anhand des Schlangenmusters in bestimmte Zusammenhänge  des Lebens, aber auch der Schöpfung selbst, eingeweiht wurden. Geblieben ist die Erinnerung an besagtes Muster und die Tatsache, dass das Canamayte-Muster irgendwie mit „dem Geheimnis der Schöpfung“ in Zusammenhang steht.

 

Es wird bis heute davon ausgegangen, dass die Raute deshalb verehrt wird, weil die Schlange sie auf dem Rücken trägt, doch vermutlich es ist andersherum:

Die Schlange wird verehrt, weil ihr Muster sich aus der Heiligen Raute (aus Rauten) zusammensetzt.

 

Das Kreuz symbolisiert u.a. Wiedergeburt und Auferstehung, und auch im Kreuz, direkt in seiner Mitte, ist "die Canamayte-Raute" zu finden. Nicht in einem antiken Kreuz, sondern in einem Kreuz (und sicher in diversen weiteren) unserer Zeit.

 

 

Ich habe "die Mitte"

farbig hervorgehoben.

 

Am  11.Feburar 2016, 100 Jahre nachdem Albert Einstein sie im Zusammenhang mit seiner allgemeinen Relativitätstheorie „prophezeit“ hat, wurden „Gravitationswellen im Kosmos“ offiziell bestätigt. Dabei beteiligt war das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Hannover. Dies befindet sich "einen Steinwurf weit" entfernt von einer riesigen "Canamayte-Raute", die sich dort schon einige hundert Jahre befindet.

 

 

 

Alter Plan der Herrenhäuser Gärten

in Hannover

(die Raute existiert noch heute,

anzusehen z.B. bei google earth)

 

Weitere Infos:

wikipedia

Babylonische Mythologie:

 

Darstellung der Göttin Tiamat in Form einer Schlange mit Rautenmuster, auf einem babylonischen Rollsiegel.

 

 

Die Canamayte-Raute sei die Quelle aller Schöpfung, glaubten die Maya,

darum nachfolgend einige weitere Abbildungen der heiligen Raute (von mir blau-rot verdeutlicht)

Oben:

 

Die Canamayte-Raute als Ganzes, ganz links.

Rechts daneben zweifarbig, zur Verdeutlichung, dass die Raute bzw. das Kreuz in ihr sich aus 4 Kreuzen (also aus selbstähnlichen Teilen) zusammensetzt.

Das mittlere Bild zeigt die Raute in zwei Hälften geteilt.

Das zweite Bild von rechts zeigt das "Haupt-Symbol" der Freimaurer, Winkelmaß und Zirkel.

Das rechte Bild legt die Vermutung nahe, dass die beiden "gekreuzten" Symbole der Freimaurer (Winkelmaß und Zirkel) auf die Canamayte-Raute hinweisen. Insbesondere, da bei den Freimaurern inmitten dieser Raute oft ein G (u.a. für Gott), das Auge Gottes, die Bibel und andere "göttliche Symbole" abgebildet werden.

 

Die Raute, inmitten von Winkelmaß und Zirkel, symbolisiert

"die Quelle der Schöpfung",

und ganzheitlich betrachtet deutet diese Symbolik darauf hin, dass die Schöpfung (und alles darin) auf

"Maß und Zahl"

beruht, also auf einer mathematischen Grundlage, die "ermessen" und berechnet werden kann.

 

Genau darin liegt der Grund, warum die Canamayte-Raute von den Maya als heilig angesehen wird und sie davon ausgehen, dass aus dieser Raute alles hervorging und erschaffen wurde/wird. 

Und wir bekommen hierdurch einen deutlichen Hinweis darauf, dass die Zahlen und Daten, die dem Maya-Kalender - insbesondere auch der Langen Zählung - zugrunde liegen, auf exakter Berechnung bestimmter Schöpfungs-Gegebenheiten beruhen und hinweisen.

 

Die Freimaurer gelten u.a. als Hüter und Bewahrer „Göttlicher Geheimnisse“, deren Ursprung weit zurückreicht und u.a. mit dem Bau des Jerusalemer Tempels in Zusammenhang steht. Darauf will ich hier nicht näher eingehen, nur noch einmal kurz auf das "G" in der Raute, die durch die Freimaurersymbole Winkelmaß und Zirkel gebildet wird, und der symbolischen Bedeutung der Canamayte-Raute sehr nah kommt.

Da für die Maya diese Raute mit dem Ursprungsort der Schöpfung (wo alles erschaffen wird, entsteht und "geboren" wird) assoziiert wird, liegt die Vermutung sehr nahe, dass „das G der Freimaurer“ vorrangig für „Genesis“ steht.

Dies Wort kommt aus dem Alt-Griechischen und bedeutet: Schöpfung, Entstehung, Geburt.  Und wie wir wissen, beginnt in der Bibel alles mit der Genesis, durch Gott (oder "aus Gott heraus") , der von sich sagt Anfang und Ende zu sein

 

Das 1. Buch Mose (in der Bibel) wird (griechisch) Genesis genannt.

Im Original ist es in hebräischer Sprache geschrieben und Teil der jüdischen Tora.

 

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Zirkel, Winkel, Raute etc. bei den Freimaurern

 

 

Links: Freimaurer-Symbol, hier steht das "G" in der Zirkelmitte

In der "Rautenmitte", gebildet durch Zirkel und Dreieck, befindet sich "Das Auge Gottes",

inmitten einer Pyramide bzw. einer Pyramidenspitze (Pyramidion), umgeben von (göttlichem Sonnen-) Licht.

 

Das Pyramidion wird mit dem Benben-Stein gleichgesetzt, dem Heiligen Stein der Sonnenstadt Heliopolis. Heliopolis gilt in der ägyptischen Mythologie als "der Urhügel", der als erster aus den Urfluten aufstieg.

 

 

Der Fluhafen Yaerbashi in der Wüste Gobi (China)

 

 

 

Verändern Sie für einen Moment Ihren gewohnten Blickwinkel und "inneren Standpunkt", und gehen Sie neue gedankliche Wege.

Vergessen Sie einmal kurz, dass hier

"eine feste Oberfläche" gezeigt wird.

Was sehen Sie dann, wenn Sie die nachfolgend eingefügten Bilder ansehen?

 

 

Die nachfolgend eingefügten Bilder zeigen den mysteriösen Flugplatz Yaerbashi in der Wüste Gobi/China, der aus 4 "Landebahnen" besteht, die sich überkreuzen. Zudem ist er von seltsamen Achten umgeben, die sich auch auf der Landebahn befinden.

Quelle: Google Earth

 

 

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Nachfolgend einige weitere Rauten -Darstellungen

 

unterschiedlichster Herkunft, sowohl was Ort, Kultur und Zeit betrifft, die darauf hindeuten, dass Rauten etwas mit der Schöpfung zu tun haben

 

Oben, 1. Reihe, von links:

Maya-Schädel, Copan

Symbol der Wabeno-Indianer, auf einem Musikbrett

Aztekische Bilderhandschrift aus dem Codex Mendoza, etwa um 1540

 

Mittlere Reihe (oben), von links:

Mosaiken im Tempel der Inanna, Uruk, ca. 3000 v. Chr.

Originale Lichtstrukturen neben der Spinne in der Nazca-Ebene (Nazca-Linien)

Außenmauer Newgrange, Jungsteinzeit, Irland

 

Untere Reihe (oben), von links:

Maya - Grabplatte von Palenque

Weberinnen im Europa des 15. Jahrunderts

Gewebe im Licht (Original)

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Rautenmuster im Alten Ägypten

 

 

 

Oben:  "Rautenmuster" im Alten Ägypten

 

Links, stehend und rechts oben: Osiris

Oben Mitte: Thot kniet vor der Himmelsgöttin Mehet weret, die später mit Hathor gleichgesetzt wurde. Über ihr ist eine "Rautendecke" ausgebreitet, wie auch in den beiden unteren Bildern gut zu sehen.

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In die nachfolgende Präsentation habe ich "ungeordnet" diverse Bilder eingefügt, in denen viele "Zirkel und Winkel"

offenbaren, dass die "Strukturen des Lichts" auf einer exakt bemessenen mathematischren Grundlage beruhen.

"Licht" (und alles besteht aus Licht) besteht aus "Ebenen", mit unterschiedlichen Entwicklungsstufen (je "tiefer", umso weiter entwickelt). Auf einer der "Ebenen" kann man "Zirkel und Dreiecke" sehen. Im Bild links - ein "Muster aus dem Licht", das sich so in vielen Dekoren, Webmustern, Mosaiken etc. findet - kann man es sehr gut erkennen.

 

Die drei Bilder oben, von links:

 

Das linke und das mittlere Bild zeigen originale Lichtstrukturen am Himmel ("Schöpfungsstrukturen")

Das Bild rechts zeigt einen antiken türkischen Konja-Teppich mit Rautenmuster

Oben: Echte, gewebte Teppiche.

Beim letzten Teppich (untere Reihe rechts) habe ich mit weißen Linien ein großes Symbol nachgezeichnet, das sich auch in den Lichtstrukturen findet.

Es heißt Othala und weist u.a. auf Besitz und Eigentum hin.

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Was bedeutet das?

 

Nun, dass bedeutet - so wie ich es verstehe, dass alles, was man im Licht "sehen" kann, ins reale Leben übertragen bzw. "nachgebaut" werden kann, wenn man den "Lichtmaßen" ein "irdisches" Maß zuweist. In der Größe, die unserer Realität entspricht.

Da im Licht alles von Licht-Ebene zu Licht-Ebene miteinander verbunden ist - ließen sich auch "die Baupläne" mehrdimensional (holographisch) nachvollziehen.

 

 

Die Vermutung liegt nahe, dass sich "die Baupläne unserer Realität" bereits im Licht befinden und "hier", auf unserer "Lichtebene", nichts entsteht, was auf einer anderen nicht schon vorhanden ist.

Hieraus lässt sich folgern, dass - da sich alles anzieht, was sich sinnvoll ergänzt - ein enger Zusammenhang mit einer bestimmten Zielsetzung (auch etwas schreiben, bauen, malen zu wollen) und der Anziehung der schon vorhanden "Umsetzungspläne im Licht" besteht. (Demzufolge schreibe ich hier etwas, was an anderer Stelle schon exisitert.)

 

Die Anziehung des schon Vorhandenen scheint mit "Schwarzen Löchern" in Zusammenhang zu stehen, die ja bekanntlich höchst anziehend sind - und sich vielfach in den Strukturen des Lichts finden lassen.

Wir "erdenken" uns, wie es scheint, für die angestrebte Sache eine Form (als "schwarzes Loch"), füllen es mit der richtigen (anziehenden) Energie, und fortan wird "die Natur der Sache" dafür sorgen, dass sich das "Schwarze Loch" ausfüllt und realisiert bzw. materialisiert. Je zielgreichteter die Energieausrichtung, umso schneller die Umsetzung. Für mich bedeutet das, dass Zeit "steuerbar" ist, und da wir in einer Zeit der "superschnellen Umsetzung angestrebter Dinge" leben, rast die Zeit. Hand in Hand mit der (individuellen) Geschwindigkeit der Anziehung (Gravitation).

Albert Einsteins Relativitätstheorie entsprechend, geht man davon aus, dass die Raumzeit aus drei Dimensionen des Raumes und der vierten Dimension, der Zeit, besteht.

 

Das Formelzeichen für Zeit ist das T (t), und somit einem der ältesten Symbole bzw. Buchstaben, die es gibt. Es entspricht dem T-Kreuz, mit dem (hebräischen) Zahlenwert 400 - und symbolisiert das Kreuz, also "Gott", Anfang und Ende. Dies (die Tatsache, dass Anfang und Ende EINS sind) könnte dafür sprechen, dass es Zeit als solche gar nicht gibt, sondern alles "zeitgleich" existiert. Mehr noch: Es wäre denkbar, dass Dinge "vor der Zeit" geschehen, was einem "Besuch aus der Zukunft gleich käme".

 

Die Lange Zählung des Maya-Kalenders, der auf astronomischen Berechnungen  basiert, endete am 21.12.2012.

Der Zyklus dauerte vom 11.08.3114 v. Chr. bis u, 21.12.2012 und umfasst eine Periode von 13 Baktuns. Das entspricht 13 x 144 000 Tagen = 5200 Jahre.

1 Baktun = 400 Jahre

Taw (תו) ist der zweiundzwanzigste und letzte Buchstabe im hebräischen Alphabet. Er hat den Zahlenwert 400.Vom Taw leitet sich der griechische Buchstabe Tau und über diesen das lateinische T her.

Symbol ist das Kreuz.

 

Man könnte also sagen, dass am 21.12.2012 nicht nur die Lange Zählung des Maya-Kalenders endete, sondern auch "die Zeit" (im Kreuz, das Anfang, Ende und Neugeburt/Auferstehung bedeutet).

 

Alles ist miteinander verknüpft.

 

Es sieht ganz so aus, als sei ALLES schon "im Licht" vorhanden, und wir müssten es  nur richtig anstellen, um an die dortigen "Baupläne, Berechnungen und Aufzeichnungen" zu gelangen und in unsere Welt zu holen.

 

Wir erschaffen somit in der materiellen Realität die Dinge, die im "geistigen Bereich" (im kollektiven Bewusstsein, das "Gott" einschließt bzw. ist) bereits existieren, und demzufolge ist es geradezu logisch, dass die Zeichen, Symbole und Muster des Lichts weltweit in Teppichen, Textilien, auf Keramiken, in Bildern, Kirchen, Tempeln, Kathedralen etc. rund um den Globus zuhauf zu finden sind. Die Frage, warum sie sich alle ähneln und teilweise vollkommen identisch sind, beantwortet sich somit "fast von selbst".

 

Nachfolgend, ungeordnet einige Teppiche:

Originale aus Baumwolle und Originale aus Licht.

 

 

 

Wir spiegeln  in unserer materiellen Welt die geistige Welt

 

Und andersherum.

Darauf weist schon Leonardo Da Vinci in seinen Aufzeichnungen hin, die er durchweg in Spiegelschrift schrieb. Auf Tausenden Seiten.

Zudem konnte nachgewiesen werden, dass er in seinen Bildern, jeweils mit den (gemalten) Händen, auf die richtige Spiegelachse des Bildes hinweist. Auch bei der Mona Lisa.

(Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie ein zartes Netz auf dem Kopf bzw. auf den Haaren trägt?)

Es gibt eine sehr interessante Dokumentation, in der das (Mysterium Leonardos Bilder) näher beschrieben und gezeigt wird. Hier der Link: Doku Leonardo da Vici

 

Auch M.C. Escher (siehe oben) und viele andere "große Namen" haben sich intensiv mit Spiegelungen  befasst.

Da liegt es natürlich nahe, sich auch mit der Anatomie der Augen zu befassen, da ja im Hintergrund des Augapfels "unsere Realität", die als Licht ins Auge fällt, "auf den Kopf gestellt" wird...

 

Nach den beiden nachfolgenden Präsentationen füge ich noch eine weitere Präsentation ein, die damit in Zusammenhang steht, wie machtvoll unsere Gedanken sind...

 

Das letzte Bild aus der obigen Präsentation,

unten links und Mitte:

Ein Mosaik aus Ravenna, rechts das Periodensystem (der Elemente), als Pyramide dargestellt. (Quelle: wikipedia, Bastianow (vector version) )

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Die Macht unserer Gedanken und Gefühle

 

Mit der nachfolgenden Präsentation möchte ich nur kurz darauf hinweisen, wie "schöpferisch" wir Menschen sind, ohne es bisher so richtig begriffen zu haben.

 

Das Originalfoto, von mir fotografiert (es gibt viele ähnliche "im Netz"), zeigt "Lisa", ein junges Mädchen mit verkniffenem Gesichtsausdruck, das partout nicht lächeln wollte, als ich sie darum bat. Sie wollte nicht einmal fotografiert werden, und mir war klar, wie es in ihr "brodelte". Ihre ganze Konzentration und Gefühlswelt war darauf ausgerichtet, stur den Mund geschlossen zu halten. Da ich sie sehr gut kenne und damals kannte (das Foto entstand im Jahr 2009) konnte ich geradezu mitempfinden, was sich in ihr tat.

Erst eine ganze Weile später entdeckte ich den Orb auf ihrem Mund.

"Orbs" sind die geheimnisvollen meist runden "Erscheinungen", die seit der Erfindung der digitalen Fotografie auf vielen Fotos zu sehen sind und für die bisher noch keine richtige Erklärung gefunden wurde. Doch (auch) das wird sich ändern.

 

Ich habe mir den Orb auf Lisas Mund, der wie ein "Gewebe-Netz" wirkt, genauer angesehen und füge nachfolgend einige Bilder ein. 

Es scheint ganz so zu sein, als hätte Lisa es geschafft, mit "geistiger Kraft" eine Art Zange zu erschaffen, die mit aller Macht (bzw. "Geisteskraft") den Mund geschlossen hält.

Wie die Bilder zeigen, werden nicht die Lippen selbst zusammengehalten, sondern es sieht so aus, als würde hier "gedanklich" ein "Schwarzes Loch" erschaffen; angefüllt mit Energie, die durch "die magische Hand" an nur einer Stelle zusammengehalten wird. Mit der Folge, dass der Mund starr bleibt und die Lippen sich nicht öffnen (vermutlich bis die Gedankensperre bzw. "die Zange" bewusst gelöst wird).

 

Hinweis:

 

Vielleicht wundern Sie sich, dass sich die Farben in den nachfolgenden oder auch in anderen Bildern, die ich veröffentliche, ändern oder ich manche Abbildungen in "Falschfarben" zeige. Zuerst einmal: Es gibt keine "Falschfarben": Alle bekannten Farben und unzählige Farbmischungen "existieren im Licht". Inhaltlich verändere ich die Bilder nicht.

Eine sogenannte Falschfarbe zeigt nur "eine andere Ebene oder Realität" im Licht, die definitiv so verhandenen ist, sobald sie "erschaffen" wird. Sobald wir etwas tun, was noch nie jemand vor uns tat oder dachte, erweitern wir damit "unsere Realität" und dadurch die Farbenvielfalt, aus der sie besteht. Wir erschaffen damit eine neue, erweiterte "Denkebene" für alles und alle, die darauf zugreifen können. 

 

Wenn wir bewusst neue, unbekannte Dinge entdecken wollen, ob in uns, um uns oder irgendwo in der Schöpfung, ist es erforderlich, neue, unbekannte oder bisher nicht gegangene Wege - über die bestehenden hinaus - zu beschreiten. Wir müssen aufhören, in den Spuren derer zu laufen, die vor uns gegangen sind und bewusst ganz neue Spuren erschaffen. Dadurch wird es erst möglich, gedankliche Sperren, die sich in uns festgesetzt haben, zu durchbrechen. Das Neue, scheinbar Undenkbare, liegt dahinter - und ist uns immer einen Schritt voraus.

 

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Ganzheitliches Sehen und das Ojos de Dios = Das Auge Gottes

 

Ein sehr häufig innerhalb der "Freimaurer-Raute" dargestelltes Symbol, vielleicht sogar das meistverwendete, ist das "Göttliche Auge", "Das Auge Gottes", oder auch "Das Auge der Vorsehung" oder das "All-sehende Auge" genannt.

Die nachfolgend eingefügten Bilder zeigen das „Auge Gottes“, das seit Jahrtausenden weltweit – auf ganz unterschiedliche Weise – verehrt wird. Am bekanntesten ist sicherlich die Darstellung eines Göttlichen Auges innerhalb oder über einer Pyramide, doch auch die hier gezeigte Rautenform (also die Raute) wird  - noch heute – als Gottesauge verehrt.

Das nachfolgend gezeigte Symbol (das zuhauf im Licht zu finden ist) steht für „die Mitte“ jedes Mandalas, für das Zentrum, für Anfang und Ende, für die Sonne, für Gott, den Himmel und andere Dinge, die mit Schöpfung in Zusammenhang stehen. In erster Linie jedoch für die Allmacht Gottes und für seine Fähigkeit, auch das Verborgene (alles Verborgene) ganzheitlich sehen zu können. Darum wird es als „Auge Gottes“ bezeichnet, und sein Zentrum entspricht der Mandorla, die vielfach als Augapfel/Pupille dargestellt wird.

 

 

 

Bild links:

 

Ein mexikanisches Ojos de Dios,

 ein "Auge Gottes"

 

Die Herstellung ist recht einfach:

Es werden zwei Holzstäbe mit einem Wollfaden zu einem Kreuz gebunden. Dann wird einer der Stäbe fest mit einem Faden umschlungen, der Faden dann zum nächsten Stab geführt, der auch wieder umschlungen wird usw. Dies wird mit verschiedenfarbiger Wolle fortgesetzt, bis das Ende der Stäbe (des Kreuzes) erreicht und eine Raute entstanden ist.  

Direkt nach der Geburt des Kindes wird das Zentrum des Auges gewebt, danach Jahr für Jahr, bis das Kind das Alter von fünf Jahren erreicht hat, mit jeweils unterschiedlichen Farben der Augenkranz (bzw. die Raute um das Kreuz in der Mitte) erweitert.

 

Es ergibt sich also ein Auge, dass – die Mitte mitgezählt – aus 6 farbigen „Kreisen“ (bzw. Rauten) besteht.  Die Mitte symbolisiert also die Geburt, darum herum – zur Geburt – wird der erste Farbkranz gewebt, der nächste dann zum 1. Geburtstag usw., der 5. Kranz um „die Geburt“ zum 05. Geburtstag.

Kreisrund dargestellt ergibt sich somit „ein Regenbogen“.

 

Das Weben der Ojos de Dios ist schon eine Jahrhunderte alte spirituelle Tradition, und man geht sogar davon aus, dass die Herstellung bis auf die Religionen der alten mexikanischen Völker zurückgeht. Traditionelle Ojos de Dios wurden früher häufig in der Einsamkeit gewebt, als Teil einer erweiterten Meditation oder eines Gebets, wobei geistige Assoziationen in die Arbeit mit einflossen. In den Bergen von New Mexiko gab es Lernzirkel (Weisheitskreise), in denen die Bedeutung der Gottesaugen an die Kinder und Jugendlichen weitergegeben wurde. Die Ojos de Dios wurden und werden als rituelle Gegenstände benutzt, auch zum Feiern oder als segensreiches Geschenk, z. B. für ein Haus, oder sie werden als heiliges Wegsymbol in den Boden gesteckt.

 

Bild links: Gottes Auge (Ojo de Dios) auf dem Quemado Mountain (“Verbrannter Berg”), San Luis Potosi, Mexico,  Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic Autor: Anaroza

Quelle: wikipedia.org/wiki/God's_eye

Rechts : Gottes Auge (Ojo de Dios)

 

Besonders interessant ist die symbolische Bedeutung dieser „rautenförmigen Augen“, die vom Aufbau her den Canamayte-Rauten der Mayas sehr gleichen:

Sie symbolisieren sowohl die Macht des Sehens als auch die des Verstehens. Damit gemeint ist insbesondere das geistige Sehen der verborgenen und unbekannten Dinge und Zusammenhänge, die mit dem physischen Auge nicht gesehen werden können, und gleichzeitig auch das Verständnis dafür, was sie bedeuten

 

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Phönix und die Raute

 

 

Oben links und 2. Bild von links:

Das Bild zeigt Phönix, in seinem Nest, das dabei ist zu verbrennen. Dem Mythos nach wird er aus der Asche verjüngt auferstehen. Rechts ist die Raute vergrößert abgebildet. Das Bild zeigt eine Darstellung in der Klosterkirche Bebenhausen, fotografiert von Anton Prock.

Der Mythos des Phönix (ursprünglich des Benu-Vogels, griechisch Phönix) gehört zu den ältesten Schöpfungsgeschichten des Alten Ägypten. Benu ist eine Erscheinungsform des Gottes Re, der anfangs als Falke, später als Reiher dargestellt wurde.

Dem Mythos nsch war der Benu-Vogel das erste Wesen, das sich auf dem Land niederließ, das aus der Urflut auftauchte.

 

In  Zeitabständen von 500 oder 1461 Jahren, so heißt es, käme er aus Arabien oder Indien nach Heliopolis, wo er sich im Tempel des Sonnengottes ein Nest aus Myrrhen baut. Hier verbrennt er beim Sonnenaufgang in der Glut der Morgenröte, um aus seiner Asche verjüngt wieder aufzuerstehen und zum Himmel emporzufliegen. Dies soll alle 500 oder 1461 Jahre geschehen. (Quelle u.a. wikipedia)

 

Bild oben, die beiden Bilder rechts:

 

Auch wenn man meinen könnte, als handele es sich dabei noch einmal um "das Nest des Phönix", so ist dies jedoch falsch. Junge Leute erkennen es sofort:

Es ist ein Hashtag, rechts zur besser erkennbaren Raute gedreht.

"Ein Hashtag (Neutrum, zusammengesetzt aus engl. hash für das Schriftzeichen Doppelkreuz [„#“] und engl. tag für Markierung) ist ein mit Doppelkreuz versehenes Schlagwort, das dazu dient, Nachrichten mit bestimmten Inhalten oder zu bestimmten Themen in sozialen Netzwerken auffindbar zu machen." (Quelle: wikipedia)

 

Alles wiederholt sich, jedoch niemals identisch...

Man könnte jedoch meinen, als würden sich "Anfang und Ende" (der älteste Schöpfungsmythos des alten Ägypten mit der heutigen Zeit) vereinen...

 

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Die kleinsten Teilchen bzw. das Kleine im Großen

 

Im Jahr 1975 prägte der Mathematiker Benoît B. Mandelbrot den Begriff Fraktal (fraktal). Gehen wir davon aus, das jedes (scheinbar) in sich geschlosssene Funktionssystem, wie z.B. ein Baum, eine Wolke, ein Tier oder ein Mensch, ein Fraktal ist, das sich aus selbstähnlichen Teilen zusammensetzt, lässt sich gedanklich leicht nachvollziehen, dass sich aus der Vereinigung zweier Fraktale, die sich ineinander ergießen und befruchten, ein neues Fraktal entwickelt, das (ungefähr) zu Hälfte aus den selbstähnlichen Teilen von "Vater und Mutter" besteht.

Und es wird klar:

ALLES in der Schöpfung ist fraktal (bzw. ein Fraktal). Alles Materielle, aber auch alles Immaterielle, geistige, nicht "stoffliche", wie Gedanken, Gefühle, Hoffnungen, Ängste, Sprache, Musik und so weiter und so weiter.

Wonach die Menschheit unaufhörlich auf der Suche ist, sind die kleinsten aller Teilchen, aus denen sich alles zusammensetzt und durch die alles zusammengehalten wird. Dabei handelt es sich um die selbstähnlichen Teile "des Ganzen" - und somit um "das Wesen bzw. den Geist" der Dinge, der allem innewohnt.

 

Auch hierzu gibt es in der Bibel deutliche Hinweise darauf, wo und wie wir danach suchen müssen:

"Ich bin das Licht", sagt Jesus Christus z.B., und "ihr Menschen seid das Licht der Welt".

Und somit ist es kein Zufall, dass schon zahlreiche Menschen in Vergangenheit und Gegenwart sich mit der Suche im Licht befasst haben, um herauszufinden was Licht ist und welches verborgene Geheimnis es in sich trägt.

Doch alles hat seine Zeit, und man kann aus dem großen Topf der Schöpfung (der Quelle) nur herausholen, was bereits darin ist...

Andere Dinge mussten zuvor noch gefunden und "erfunden" werden, um ihn mit neuen Erkenntnissen und erweitertem Wissen zu füllen.

 

Kurz noch zum Zufall, da ich den gerade erwähnt habe:

Nichts geschieht zufällig, rein gar nichts. In der Natur ist alles aufs Allerfeinste aufeinander abgestimmt und miteinander vernetzt, so dass JEDER noch so kleine Impuls, wo und wodurch auch immer er ausgelöst wird, sich zeitgleich im ganzen System auswirkt - und somit zeitgleich die ganze Schöpfung verändert. Und da wir Teil dieses Netzwerks sind, verändern auch wir uns, einschließlich unseres Denkens, Fühlens und Handelns. Wir sind die selbstähnlichen kleinen Teile, die das große Ganze ausmachen, und ebenso wie Alkohol oder Nikotin auf ein Ungeborenes einwirkt, wirkt alles Geschehen im materiellen Leben um uns in uns. 

 

Wir Menschen denken "im Kleinen", (leider) vielfach nur auf uns selbst bezogen (egoistisch), und haben in unserer beengten Vorstellung das Gefühl, wir würden selbst über uns und den Ablauf unseres Lebens entscheiden, und z.B. die Partnerwahl, den Zeitpunkt für Schwangerschaften, Geburten etc. auswählen. Richtig ist jedoch:

Die schöpferische (göttliche) Natur, in die wir eingebunden sind, gibt uns unser Handeln weitestgehend vor - in dem Bestreben, sich (und damit uns) sinnvoll weiterzuentwickeln. Wir sind (fraktaler, selbstähnlicher) Teil des Ganzen, und wir wissen sehr häufig nicht wirklich, was wir tun, weil wir das ganzheitliche Geschehen nicht überblicken können. Wir haben einen freien Willen, zweifellos, aber wir werden auch gelenkt, geführt und geleitet. Beides vereint sich in uns, vermischt sich, befruchtet sich und bringt im Kleinen wie im Großen Neues hervor.

 

Es geht in der Schöpfung  - auf einen ganz kurzen Nenner gebracht - (im Großen, wie im Kleinen) darum, das Gute, und dies in jeder Hinsicht, zu mehren, um es dem Ganzen (der ganzen Schöpfung) zugute kommen zu lassen. Dies ist Sinn und Zweck eines jeden Schöpfungs- und Entwicklungszyklus.

Die Frage, was das letztlich bedeutet, bewegt die Gemüter durch alle Zeiten und ist genau das, was unsere Bibliotheken füllt:

Woher, wohin, warum...?

 

In allen Kulturen der Welt gab und gibt es Geschichten, Legenden und Mythen, die davon berichten, wie alles einst entstand, und vielfach wird auch gleich mit angehängt, das und evtl. wie alles einst enden wird. Doch wie wir inzwischen wissen, wissen wir so gut wie nichts...

Es bleiben einfach zu viele Fragen offen.

Welchen Wahrheitsgehalt haben all die Überlieferungen. Was davon kann man ernst nehmen, und was ist der Unerfahrenheit, Unkenntnis, dem Aberglauben, der Einbildung etc.der uralten Kulturen und unterschiedlichen Völker zuzuschreiben?

Was stimmt, und was nicht?

Gibt es EINEN Gott, gibt es eine Götterfamilie, gibt es unzählige Götter?

Warum denken und glauben die Menschen auf dem Globus an so viele unterschiedliche, scheinbar voneinander abweichende Dinge?

Wie, warum und wodurch ist das entstanden?

Was stimmt, und wie finden wir es heraus?

Machen die vielen Unterschiede evtl. sogar Sinn?

Ist der wirkliche Motor des Lebens vielleicht das ewige Suchen nach Wahrheit (was bedeuten würde, dass es absolut sinnvoll wäre, die Menschen so sehr zu verwirren wie nur möglich)? Übergehen Sie diese Frage nicht zu schnell:

Denken Sie darüber nach!

 

In der christlichen Welt ist die Bibel "die Richtschnur", die den Weg durchs Leben weist, und auch sie hat  - wie alles - Anfang und Ende. Auch sie berichtet von der Entstehung der Welt und der Menschen, und sie erzählt davon, dass einst alles enden wird. Dies Ende ist jedoch, trotz aller Dramatik die damit verbunden ist, auch voller Hoffnung, denn es steht mit der Rückkehr Jesus Christus in Zusammenhang, der die Menschen erretten wird. Jeder, so heißt es, wird auferstehen und neu geboren werden. Jesus spricht - in der verschlüsselten Sprache der Bibel - davon, Anfang und Ende zugleich zu sein, und er sagt noch viele Dinge mehr. Z.B.:

 

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben;

niemand kommt zum Vater denn durch mich."

Johannes 14:6

 

All das (und viele andere wichtige Hinweise) müssen wir "im Hinterkopf" behalten, um  - JETZT - zu begreifen, was uns hier tatsächlich mitgeteilt wird. Vollkommen unabhängig vom Glauben oder einer bestimmten Religionszugehörigkeit.

Das Wissen der Menschheit ist der Erfahrungsschatz der ganzen Menschheit, vom Anfang der Schöpfung bis zum heutigen Zeitpunkt (und darüber hinaus).

Es gibt kein Wissen und kein Geheimnis, das nicht iim Schöpfungsgewebe gespeichert wäre, und es bedarf stets nur des richtigen Schlüssels, um es zu erlangen.

Fragen Sie mal Künstler, woher ihre Ideen kamen, Schriftsteller, nach ihren Eingebungen etc. - Sie alle können unfassbare Geschichten dazu erzählen.

 

Wir beginnen erst jetzt, wirklich zu begreifen, wie die Schöpfung, mit ihren Anziehungs- und Abstoßungsprinzipien wirklich funktioniert - und wir werden uns wundern, denn alles ist gänzlich anders als wir dachten.

 

Das Wort Apokalypse

 

... kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Enthüllung“  bzw. „Entschleierung des zuvor Verborgenen“. Göttliches (Schöpfungs-)Wissen offenbart sich.

 

Mit der Apokalypse, übersetzt mit Offenbarung (des Johannes) endet die Bibel, und mit dieser „Endzeit“ ist, auch wenn es vielfach noch angezweifelt wird, unsere heutige Zeit gemeint.

Wir sind mittendrin.

Mit der Offenbarung ist eine (noch) unvorstellbare Veränderung des kollektiven (und individuellen) Bewusstseins verbunden, die nicht aufzuhalten ist. Wir sind gezwungen, uns den Veränderungen, die bereits in vollem Gang sind und sich mehr und mehr beschleunigen, anzupassen, ob wir wollen oder nicht.

 

Unser gegenwärtiger, großer Schöpfungszyklus (Kreislauf), der aus mehreren Entwicklungszyklen besteht, hat sich vollendet, und wir stehen exakt jetzt vor einer gigantischen, unvorstellbar großen Veränderung. Vor einer „Zeitenwende“, in der das Alte (alles Bisherige) endet und aus der das Neue (mit höherem Bewusstsein) wiedergeboren wird.   

Wir wurden und werden in vielfacher Weise (wenn auch versteckt) schon seit sehr langer Zeit darauf vorbereitet.

Viele Überlieferungen aus der Vergangenheit weisen deutlich darauf hin, doch die wahren Zusammenhänge wurden uns nur „durch die Blume" übermittelt, versteckt in Metaphern, Geschichten, Märchen, Bildern, Mythen, Gebäuden, Zeichen, Symbolen, Zahlen, Spielen etc.. Versteckt deshalb, weil wir die wahren Zusammenhänge gar nicht hätten begreifen können, und jede Erkenntnis (auch wenn sie verfrüht erlangt wird) unser aller Leben und seinen angestrebten Sinn vollkommen verändert und „verfälscht“ hätte.

Um wirklich begreifen und möglichst ganzheitlich erfassen zu können, musste unser Bewusstsein, und damit einhergehend die technische Entwicklung, erst einen ganz bestimmten Entwicklungsstand erreicht haben.

 

Schon im Alten Ägypten hat uns vorrangig der weise ägyptische Mondgott Thot - weil es zum ganzheitlichen Verständnis äußerst wichtig ist - auf mehrfache Weise deutlich darauf hingewiesen, dass wir uns derzeit (wie auch schon zu seiner Zeit) an einer ganz bestimmten Stelle im Schöpfungsgeschehen befinden. Es geht dabei um das Auge des Horus (Mondauge) und das Auge des Re (Sonnenauge).

Ich komme an anderer Stelle darauf zurück.

Es ist in jeder Hinsicht von besonderer Wichtigkeit, "zwischen den gegensätzlichen Dingen" einen (seinen) Standpunkt festzulegen und ihn auch benennen zu können.

Wer ihn nicht hat, irrt umher, weiß nicht wo er ist, hat keine Orientierung und kann sein Ziel nicht finden. Er weiß nicht, wie es "richtig" weitergeht.

Es spiegelt sich in unserer "modernen" Welt:

 

Wie sollte uns ein modernes „Navi“ an ein gewünschtes (materielles) Ziel bringen, wenn es nicht fähig wäre, uns dort, wo wir uns gerade befinden, zu orten?

Man kann kein Ziel erreichen, wenn man seinen Standpunkt nicht kennt, und wir Menschen kennen den der Menscheit alle nicht.

Darum fragen wir woher wir kommen und wohin wir gehen.

Vorrangig müssen wir erkennen, wo wir (im Schöpfungsgeschen) momentan sind.

"Auf der Oberfläche der Erde" reicht nicht, denn wir sind - und es ist an der Zeit, es zu begreifen - sind nicht nur materielle, sondern auch geistige Wesen.

Wir sind sowohl als auch, hier und auch nicht hier, unten wie oben, klein wie auch groß, alt und jung etc.

Alles pieglet sich um und und in uns wider - und alles zusammen ist EINS.

Wer oder was sind wir also?

Woher kommen wir, wohin gehen wir - und WO SIND WIR?

 

All das hat mit dem Ende der Langen Zählung der Maya rein gar nichts zu tun,

denken Sie?

Das ist ein Irrtum, alles gehört zusammen.

 

Den „Höchststand“ der Entwicklung nach vorn, Richtung Weiterentwicklung, wenngleich vielerorts schon lange vorher der Verfall eingesetzt hatte, markiert der 21.12.2012;

ein Tag, der in ganz besonderer Weise mathematisch mit der Weltbevölkerungszahl zu diesem Zeitpunkt verknüpft ist. Die Erklärung dazu, welche Bedeutung das hat, offenbart sich u.a. in der Bibel.

Unsinn, mögen Sie denken, denn die Zahl der Weltbevölkerung ändert sich augenblicklich, und niemand kennt sie genau.

Das ist richtig und falsch - wie alles.

Zum Ende des Jahres 2012 (wie wohl jedes Jahr) wurde die Weltbevölkerungzahl geschätzt, und hierzu wurde imemr wieder eine bestimmte Zahl genannt.

Diese findet sich im Maya-Kalender wider.

Doch das ist längst nicht alles...

Zweifellos war vor Tausenden von Jahren die exakte Zahl der Weltbevölkerung am 21.12.2012 (und somit in jedem Moment der Entwicklungsgeschichte, wie es scheint) bekannt.

Die „selbstähnlichen Teile“ der Schöpfung bzw. des Ganzen (Fraktals), wodurch sich ein ganzheitliches Bild ergibt, sind längst bekannt, doch sie wurden bisher nicht richtig zusammengefügt. Nun ist es an der Zeit.

Die Überlieferungen aus dem alten Ägypten, der Maya-Kalender und die Bibel sind (neben vielen weiteren) die selbstähnlichen Teile, die richtig zusammengefügt, die Wahrheit ergeben und das Verborgene offenbaren.

 

Die ganze Schöpfung ist ein Fraktal.

Wo immer man hineintaucht, wird man auf selbstähnliche Teile ihrer selbst treffen.

 

Auf die Rechenaufgabe (Bibel, Maya-Kalender) und ihr Ergebnis, das eng mit einem der ältesten Mythen des alten Ägypten verknüpft ist, komme ich an anderer Stelle zurück.

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Sehen mit einem erweiterten Bewusstsein

 

Durch die vielfachen Überlieferungen der alten Kulturen (und hier beziehe ich die Bibel mit ein) wurde uns mitgeteilt, dass eines Tages eine Zeit kommen wird, in der wir die Dinge anders sehen. Alle Dinge.

Mit einem anderen - erweiterten - Bewusstsein, das eng mit den Errungenschaften von Forschung und Technik verknüpft ist. Beides, so sind die Botschaften zu verstehen, geht "Hand in Hand" und wird sich eines Tages ("Alles hat seine Zeit") "vereinen" und "synchronisieren". Daraus hervor geht (auf einen kurzen Nenner gebracht) das neue Bewusstsein.

Wir erleben es, schon seit ein paar Jahrzehnten, und "die Krönung" des technischen Fortschritts ist die Möglichkeit, nahezu ohne Zeitverzögerung auf (fast) das ganze Wissen der heutigen Welt zugreifen zu können - von jedem Menschen, jederzeit und von jedem Ort der Welt.

Es ist die Erfindung des Computers und die weltweite Vernetzung durch das World Wide Web. Wir haben das Wissen der heutigen Menschheit ins "Licht" eingespeist, in dem und durch das es, durch elektromagnetische Wellen, übermittelt wird.

Unsichtbar für uns, in einem Wellenbereich, den wir nicht sehen können.

Unser Wissen befindet sich somit in einem für uns nicht sichtbaren "Zustand", auf einer Daseinsebene, von der wir noch nicht allzu viel wissen, und von der wir noch nichts oder noch nicht viel gesehen haben.

Dort, in der "anderen Welt", auf einer anderen Daseinsebene, haben wir uns nun - so könnte man es nennen - "geoutet" und bis ins feinste Detail bekannt gemacht, wie weit wir als menschliches Kollektiv sind und was wir wissen. Auch was wir nicht wissen, falsch verstehen etc.

 

Würden wir davon ausgehen, dass uns am Anfang unseres Weges (der Menschheit) aus dieser anderen (nicht sichtbaren) Ebene heraus jemand auf den Weg geschickt hätte, mit einem "kleinen Wissen" als Grundrüstzeug im Gepäck und den besten Wünschen dafür, es "auf unserer wunderschönen Erde"  sinnvoll zu mehren, dann wäre jetzt der Zeitpunkt, an der sich der Kreislauf schließt und wir wieder am Ausgangspunkt ankämen.

Unser Gepäck haben wir quasi schon vorausgeschickt - unser heutiges Wissen.

Und damit offenbaren wir "dem ganzen Universum", was aus der Menschheit als Ganzes - und als Konsequenz unserer Erfahrungen und unserer Erkenntnisse aus der Erde geworden ist. Wir haben offenbart, wie weit wir sind, wer und wie wir geworden sind und was wir alles getan haben und tun.

All das Gute und Schöne dieser Welt, aber auch das Elend, unser Unvermögen, die Hinterhältigkeiten, Ungerechtigkeiten, Grausamkeiten etc. - alles haben wir uns selbst bereits vorausgeschickt. Ins All, in die Weit des Universums, in "den Himmel" - ohne Wissen, was das eigentlich bedeutet.

Wir haben uns offenbart, und wie wir wissen, können wir nichts mehr davonzurücknehmen. Was einmal "im Netz" ist, lässt sich nie mehr löschen.

Es gibt kein Zurück mehr.

 

Mit unserem "erweiterten Bewusstsein" wird es nun möglich werden, Dinge zu sehen, die uns zuvor verborgen waren, auch in einem Lichtspektrum, zu dem wir zuvor keinen Zugang hatten. Und dies offenbart uns u.a., dass alles, jede noch so kleine Regung dieser Welt, im Licht gespeichert wird. Wie oben, so unten...

Auch im unsichbtaren Lichtspektrum wird "gewebt". Alles ist Energie, alles ist Licht, alles besteht aus Wellen und Teilchen - und ausnahmslos alles wird zu "Teppichen" - mit mehr oder weniger komplexen Mustern gewebt. Je natürlich, je reiner und unverdorbener der energetische Impuls, umso schöner, dichter und komplexer das Muster, das daraus entsteht.

 

Die Menschheit hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten schon viele Dinge entdeckt, die man ganzheitlich nur von oben erkennen kann, und so liegt schnell die Vermutung nahe, dass die Menschen solche Dinge nicht allein erschaffen haben können. Wie, wenn sie keine Möglichkeit hatten, es zu überblicken?

Doch ist es nicht so, dass wir stets "aus uns heraus" handeln, und wir auch nicht in der Lage sind, unser Leben, unsere Verhaltensweisen und deren Konsequenzen zu überblicken? Wir führen selbst Regie, erkennen unsere Fehler aber meist erst, wenn "das Kind in den Brunnen gefallen" ist.

Wir sind dumm genug, uns dahingehend entwickelt zu haben, dass wir uns von den wichtigsen Dingen im Leben abwenden: Von uns selbst, von unseren Mitmenschen, von der Natur und sogar von der ganzen Welt.

Wir streben fort, in den Weltraum. Wir halten uns für klug und tappen dennoch nur stolpernd umher.

Anstatt uns auf die Menschen - unsere Nächsten - und die Erde zu konzentrieren, wenden wir uns den Dingen in der Ferne zu, um diese zu ergründen.

 

Viele Dinge werden sich ändern...

 

Sind wir bereit für ein neues, erweitertes Sehen, für ganz neue Erkenntnisse und die Entdeckung ganz neuer Zusammenhänge, die viel älter sind als wir alle zusammen?

 

...

 

Das World Wide Web und „die Auferstehung“

 

Was wären wir heute ohne das World Wide Web (englisch für „weltweites Netz“), das alles mit allem verbindet und Grundlage unseres Lebens geworden ist? Nahezu jede Information findet sich „im Netz“, auf jede Frage gibt es eine Antwort, die Welt ist mit all ihren Facetten darin abgebildet und beschrieben, Geschäfte werden hier vorbereitet, ausgebreitet, vermittelt, geschlossen etc. Die Arbeitssuche und Jobvermittlung findet hier statt, Handel kreuz und quer durch die ganze Welt, und so weiter.

„Das Netz“ ist eine ganz neue, moderne Erfindung, sollte man meinen. Andererseits heißt es, alles wiederhole sich und sei schon einmal da gewesen – wenn auch nicht in identischer Form. Das Internet ist ein weltweiter Verbund von Rechnernetzwerken, wodurch erst ermöglicht wird, das www und andere Internetdienste zu nutzen. Das klingt kompliziert, ist aber in Wahrheit ein ganz einfaches logisch verknüpftes „Miteinander“ verschiedener Aspekte ein und derselben Sache. Stellen Sie sich einfach einen Schienenweg (der Bahn) vor, der nach und nach ausgeweitet und mit immer mehr Orten verbunden wird. Es entsteht also ein sich stets ausweitendes Netzwerk, mit immer mehr "Knotenpunkten", den Haltestellen, in den Ortschaften.

Ich bin Laie und will darauf gar nicht näher eingehen: Wozu auch, wir haben ja „das Netz“, wo Sie sich ganz genau informieren können.

 

 

Visualisierung eines Teils des Internets

 

Quelle/Autor:

wikipdia, The Opte Project

 

Bild der Woche im Jahr 2010

 

Bild links:

"Blaue Wolke"

Originalfoto vom 04.03.2011

(Ausschnitt)

 

Unten:

Die Visualisierung des Internets (Teil)

und die "blaue Wolke"

 

An anderer Stelle erwähne ich die Mythologie des ägyptischen Benu-Vogels (lateinisch Phönix, mit der  Bedeutung“ Der Wiedergeborene/der neugeborene Sohn). Dabei handelt es sich um einen göttlichen Vogel (meist als Reiher dargestellt), der in bestimmten Abständen verbrennt und aus sich selbst heraus, „wie Phönix aus der Asche“ aufersteht.

Der Zeitraum, in dem sich das jeweils wiederholt, wird mit 500 Jahren oder 1461 Jahren angegeben. Die Zahl 500 in diesem Zusammenhang ist allen geläufig, aber was hat es mit den 1461 Jahren auf sich?

Ich mache es kurz:

Wenn wir es herausfinden wollen, müssen wir – das liegt auf der Hand – „zwei Zeiten“ miteinander verknüpfen, deren Abstand zueinander 1461 Jahre beträgt. Ziehen wir nun die Angaben der „Offenbarung des Johannes“ hinzu, wird uns dort mitgeteilt, dass „die Endzeit“ u.a. durch ein „großes Zeichen am Himmel“ zu erkennen ist:

Die besondere Planetenkonstellation „in der und um die Jungfrau“, die sich, wie inzwischen herausgefunden wurde, am 23.09.2017 einstellt.

Daraus lässt sich ableiten, dass das Jahr 2017 von besonderer Bedeutung in dem ganzen Geschehen bzw. „in der Endzeit“ ist. Und vom „Standpunkt 2017“ aus stellen wir uns nun die Frage, was es mit der Zahl 1461  - auf sich hat.

Was ist es, was sich nach 1461 Jahren wiederholt und „neu geboren“ wird?

 

Es herauszufinden ist relativ einfach, da wir ja „das Netz“ haben.

Gehen wir doch einfach 1461 Jahre zurück – und dort müsste sich, wenn die Geschichtsschreibung es festgehalten hat, etwas finden lassen, das mit dem heutigen Geschehen in Zusammenhang steht. Mehr noch: Eine ähnliche (nicht identische) Wiederholung von etwas aus der heutigen Zeit ist, das es damals auch gegeben hat.

 

Wir landen bei dieser „Rückrechnung“ im Jahr 556  (2017-1461), und einen Volltreffer. Tatsächlich gab es damals ein vergleichbar aufgebautes Netzwerk:

 

Die Seidenstraße

 

Ein für die damalige Zeit unfassbar komplexes Netzwerk, das über 6400 km (!) hinweg Menschen, Länder, Völker, Religionen, Güter (insbesondere auch Seide), Märchen, Sagen, Mythen und Informationen nahezu jeder Art, von China bis zum Mittelmeer verbreitete, ergänzte, ausweitete, verkündete - und das immer größer werdende Netz vergrößerte und verdichtete.

Das Jahr 556 nimmt dabei eine Sonderstellung ein, denn es passiert etwas Besonderes.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Abendland vergeblich versucht, den Chinesen das Monopol der Seidenraupenzucht und die Produktion seidener Stoffe und Gewänder (für  Reiche und Könige) abzutrotzen. Seide war ein höchst kostbares Gut und wurde mit Gold aufgewogen. Schon im Jahr 17 nach Christo gelangte Reinseide nach Italien, doch bis zum vierten und fünften Jahrhundert war es den Abendländern nicht gelungen, in den Besitz der eigentlichen Seidenzucht, die als großes Geheimnis gehütet wurde, zu gelangen. Doch ohne Zucht keine Herstellung.

Im Jahr 555 überbrachten zwei Mönche dem damaligen Kaiser von Byzanz, Justinian, zwei Samenkörner, die nach Auskunft der Mönche die Samen den Keim der Seide enthielten.

Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich um Maulbeersamen handelte, mitgebracht aus Serinda. Ein Jahr später, 556 gelang es ihnen, zwei Seideneier mitzubringen, und damit begann im Jahr 556  in Griechenland die Seidenzucht, und Italien deckte seinen Bedarf künftig dort. Doch dabei blieb es natürlich nicht: Das Geheimnis der Seidenherstellung lüftete sich, und dadurch verändere sich die ganze Welt.

 

Im Jahr 556, also exakt vor 1461 Jahren,

begann auf der Grundlage eines neuen Wissens, das zuvor viele Jahrhunderte verschleiert war, ein neues „Zeitalter“.

Das Alte (damit auch das "alte Wissen") verging, und daraus wurde eine neue Zeit geboren.

 

Bleibt der 500-Jahre-Zyklus bzw. der Hinweis auf "den Faktor 500".

Was hat es damit auf sich?

Diese Zahl ist von besonderer Bedeutung und sowohl mit den Überlieferungen des Alten Ägypten, der Bibel (dadurch auch Griechenland und Israel) und der heutigen Zeit (also auch mit der Bedeutung der Zahl 1461) verknüpft. Ohne die Vernetzung des menschlichen Wissens, also ohne "das Netz" könnten die richtigen Informationen nicht gefunden und nachvollzogen werden.

Alles hat seine Zeit, und alles hat Sinn.

 

Zusatzhinweis:

Die vielseitige ägyptische Göttin Hathor war auch als Göttin der Bäume und insbesondere als "Herrin der Sykomoren" bekannt und wird selbst oft als Sykomore dargestellt. Dabei handelt es sich um eine Maulbeerbaumart.

Die Seidenraupen (Seidenspinner), deren wunderbare Kokons für die Seidenherstellung gewonnen werden, ernähren sich ausschließlich von Maulbeerbaumblättern. In gewisser Weise also "von Hathor", was auf eine besondere "göttliche Verbindung" hinweist.

 

Info zur SEIDE

Seide ist die einzige in der NAtur vorkommende Endlosfaser (Faserlänge bis 3000 m).

 

Die nachfolgende Präsentation

zeigt einige originale Lichstrukturen aus der Energie reiner Seide, blau gefärbt.

Blau gilt als "heilige Farbe der Götter" und wurde schon in alter Zeit (bis heute) von vielen Völkern verehrt.

 

 

 

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Zu den großen Veränderungen, die unser bisheriges Leben auf den Kopf stellen werden, gehört auch, dass sich der Schleier, der bisher über der geistigen Welt lag, öffnet, und wir sehr bald Dinge sehen können, die uns zuvor verborgen waren.

Doch das ist nur der Anfang…

Wir werden bald auch Dinge tun können, die wir momentan noch für unglaublich und unmöglich halten. Wir werden z.B. mit „Geistwesen“ kommunizieren. Sie werden uns dabei helfen, den weiteren Weg zu meistern.

 

(Wir befinden uns definitiv am Ende des großen Schöpfungszyklus, der u.a. in der Bibel beschrieben wird.)

 

Nachfolgend einige Original-Bilder, vorerst ohne Worte, nur zur Ansicht.

Copyright ausschließlich: www.die-wahre-natur.de

 

 

Nachfolgend noch einige Bilder, die nur aus der Luft so gesehen werden können.

 

Links:

Griechisches Geldstück (Drachme)

Die Eule zeigt "Hermes Schwester", die Göttin Athene

 

Rechts:

Das Gizeh-Plateau mit den drei berühmtesten Pyramiden der Welt - "mit dem Antlitz einer Eule".

 

Infos:

Die griechische Göttin Athene wurde mit der Göttin Minerva gleichgesetzt, die ebenfalls als Eule dargestellt wurde.

Athenes Mutter war die Göttin Metis, die als "Kopfgeburt" des Zeus gilt. Zeus, so heißt es, fraß sie - seine mit Athene schwangere Geliebte - auf, und nachdem ihm Hephaistos mit einem Hammer auf den Kopf schlug und dieser sich spaltete, entsprang ihm Athene.

Ihr Vater war der mächtige Zeus (römisch Jupiter). Er war mächtiger als alle anderen Götter, heißt es, nur seine Töchter, die Moiren -die das Schicksal selbst verkörperten - standen noch über ihm. Schicksalsgöttinnen gab es in nahezu allen Kulturen, und die Mythologie berichtet davon, dass sie den Schicksalsfaden jedes Menschen weben und an einer Stelle abschneiden  und damit den Zeitpunkt des Todes bestimmen.

 

Zeus war u.a. auch der Vater von Hermes (der mit dem ägyptischen Gott Thot gleichgesetzt wird). Seine Mutter war Maia (eine andere Schreibweise von Maya). Sie gilt als eine der Plejaden.

 

Athene/Minerva ist somit die Halbschweste Hermes/Thots.

 

 

Die Schicksalsgöttinnen

 

Das Verhältnis der Götter zu den Moiren scheint darauf hinzudeuten, dass die Götter das von ihnen bestimmte Schicksal nicht abändern können (Quelle: wikipedia). Somit hatten sie mehr Macht als die Götter selbst.

 

 

Bild links:

Die drei Nornen der nordischen Mythologie.

Bild von Hans Thoma,

von mir (mit Farbe) etwas verdeutlicht

 

In der römischen Mythologie heißen die Schicksalsgöttinen

Parzen

 

Aus der Luft betrachtet

 

 

 

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Die nachfolgende Präsentation zeigt ausschließlich Bilder der Nazca-Ebene in Peru,

aus der Luft betrachtet.

 

Die weiße Substanz

 

Bei der konzentrierten und fokussierten Suche vieler Menschen nach den Geoglyphen (Scharrbildern) in der Nazca-Ebene ist bisher verborgen geblieben, dass sich noch andere interessante „Dinge“ in der Nazca-Ebene finden lassen, die - von oben betrachtet - deutlich „ins Auge springen“. Weiße Felder, die ausnahmslos alle eine besondere, in sich geordnete Struktur aufweisen und schlauchartige Verbindungen, die nabelschnurähnlich „in ihr Inneres“ führen. Wie Autospuren sieht das nicht aus.

 

Die weißen Strukturen wirken seltsam lebendig, und bei genauerer „Untersuchung“ fällt auf, dass auch etliche der "trapezförmigen Pisten diese weißen Strukturen aufweisen. Gerade so, als seien sie – zuvor plattgewalzt - daraus hergestellt worden.

 

Mich erinnern die weißen, lebendig und riesig wirkenden Strukturen an (Nerven-) Zellen, da sie scheinbar so etwas wie  einen „Kern“ in sich tragen. Ich dachte zuerst an „weiße Gehirnmasse“ bzw. die weiße Substanz  (Substantia alba) im Gehirn, die von der grauen Gehirnmasse umgeben ist (im Rückenmark andersherum, innen grau, außen weiß). Dabei handelt es sich um die Teile des Zentralnervensystems, die aus Leitungsbahnen (Nervenfasern) bestehen. Genauer: Sie bestehen sogar aus Millionen von langen Verbindungskabeln, wobei jedes einzelne einen Nervenzellausläufer (Axone) enthält, der Signale an entfernte „Hirn-Orte“ weiterleitet. Kurz gesagt, dient die weiße Masse (im Gehirn), die sich durch neue Lernprozesse vermehrt,  dem Informationsaustausch.

 

Bei genauerer Betrachtung gibt es aber noch eine andere Ähnlichkeit, die mit emryonaler Entwicklung in Zusammenhang steht. Ich meine damit Zellplasten, Trophoblasten und Embryoblastzellen, die sich vor der Einnistung in die Gebärmutter entwickeln.

 

Oben: Es scheint gerade so, als könne man (bei entsprechendem Lichteinfall) durch die Nazca-Ebene hindurch sehen. Gerade so, als sei sie - wie auch viele der langen "Bahnen" (Nazca-Linien) selbst - durchsichtig, und man könne "auf tiefen Grund" sehen.

Oben ein Beispielbild.

 

 

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Die nachfolgenden Bilder zeigen "Lichtgewebe" mit "Schwarzen Löchern"

 

 

 

Bild links:

 

"Lichtgewebe" (Gewebe im Licht), durchzogen von

 

"Schwarzen Löchern".

 

Copyright: www. die wahre natur.de

 

 

Bild links:

"Lichtgewebe" (Gewebe im Licht), durchzogen von

 

"Schwarzen Löchern"

 

 

copyright: www.die-wahre-natur.de

 

Die ganzheitlichen Zusammenhänge werden erst jetzt – nach und nach – erkennbar. So, wie es für die Zeit der Offenbarung schon vor langer Zeit angekündigt wurde.

„Alles hat seine Zeit“, heißt es in der Bibel (Prediger 3,1-11), und jetzt ist die Zeit gekommen, in der wir die „Schöpfungsheimnisse“ erkennen und begreifen können. Man könnte zwar tatsächlich (auch) sagen, "sie fliegen uns zu", dennoch ist es erforderlich, sich damit zu befassen, um die Zusammenhänge zu verstehen.

 

Zum Weiterlesen bitte den nachfolgenden Schriftzug (oder oben in der Zeile die nächste Seite) anlicken:

 

 

"DAS MYSTERIUM DES MAYA-KALENDER" 

Zweite Seite.

 

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Den nachfolgenden Text und die Bilddokumentationen habe ich schon vor etwas längerer Zeit - vor den Informationen zum Maya-Kalender - eingefügt.

 

Alles gehört zusammen, auch wenn das "auf den ersten Blick" nicht erkennbar ist.

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Herzlich willkommen auf meiner Seite

 

Schon in den ältesten Schöpfungsmythen der Welt ist von Göttinnen die Rede, die u.a. als unsterbliche Weberinnen des Universums galten und insbesondere als Lehrmeisterinnen des Kunsthandwerks in Erscheinung traten.

Besonders das Spinnen und Weben gehört von jeher zu den höchsten und wichtigsten Kunstfertigkeiten eines Volkes, und das diesbezügliche Wissen wurde von den darin eingeweihten Frauen wie ein Schatz gehütet. Das große Geheimnis des Spinnens und Webens und der Zeichen, Symbole und Muster, die darin eingewebt wurden, galt als größter (Wissens-)Schatz der einstigen Urvölker und wurde nur an einen sorgsam ausgewählten Personenkreis, unter Einhaltung bestimmter Einweihungsriten, von einer Frauen-Generation zur nächsten weitergetragen. Bei indigenen Völkern ist das nach wie vor so, wenngleich inzwischen diverse Symbole und Muster, die nur unter bestimmten Bedingungen - insbesondere von Schamanen - gesehen werden können, auf Töpferwaren, Stoffe und andere handwerklichen Gegenstände übertragen und verkauft werden, um damit das Überleben des jeweiligen Volkes zu sichern. Ein Beispiel hierfür sind die Shipibo-Indianer Perus, die auf spirituelle Weise Zugang zu den "Mustern des Universums" (Shipibo-Muster) haben, die vielfach auch für Heilzwecke eingesetzt werden.

 

Aus der griechischen Mythologie ist besonders Arachne als geheimnisvolle Göttin der Kunst, des Handwerks und der Handarbeit bekannt, und auch Maia (eine andere Schreibweise von "Maya"), die Mutter des griechischen Götterboten Hermes, war eine Weberin. Aus dem alten Ägypten ist u.a. von der berühmten Göttin Isis überliefert, dass sie Spinnrad und Webstuhl erschuf und die Frauen Ägyptens u.a. darin unterwies, meisterhaft zu spinnen und zu weben, und in Indien gilt die Göttin Maya (die Mutter Buddhas) sowohl als Weltenweberein und Schöpferin des Universums, als auch als Göttin der Magie und der Illusion. Ihre Symbole sind das Spinnennetz, die sieben Farben des Regenbogens und der Schleier.

 

"Maya" wird oft als Prinzip dargestellt, als die greifbare und erfassbare Realität des Lebens selbst. Auch das berühmte Volk der Maya in Mittelamerika hatte die Auffassung, dass alles in der Schöpfung "Maya" sei.

Im Hinduismus bedeutet Maya "Ursprung der Welt" oder "Welt der Illusion".

 

Der Schleier der indischen Göttin Maya, so die Mythologie, dien(t)e u.a. dazu, das Geheimnis des Universum, in dem alles "Maya" ist, zu verschleiern und unsichtbar zu machen, damit die Menschen es nicht so schnell entdecken können. Er sollte – schon seit dem Anbeginn der Zeit - den Blick der Menschen auf das verborgene Gewebe, in das unaufhörlich, in jedem Moment, alles Wissen der Welt eingewebt wird, trüben.

So lange, bis der richtige Zeitpunkt gekommen und die Menschheit reif genug sei, um die verborgene Wahrheit zu entschleiern, in den Zeichen des Lichts zu lesen und den Sinn des großen Lebens-Geheimnisses ganzheitlich erfassen zu können...

 

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Alles nur Mythen, die sich zufällig ähneln?

Alte Geschichten, Legenden, Aberglaube?

Das klingt doch alles viel zu weit hergeholt, um einen wahren Kern zu haben -

oder ?

 

Was befindet sich in der Leere um uns, die den ganzen Kosmos „ausfüllt“?

Was ist es, das wir nicht sehen können? Wie sieht es aus? Wie verhält es sich? Wie wirkt es auf uns und das ganze Leben ein? Was ist „Dunkle Materie, von der man längst weiß, dass sie existiert? Was „Dunkle Energie“ – nach der viele Wissenschaftler fieberhaft suchen, um u.a. das Geschehen im All erklären zu können?

Was ist Licht, und wie verhalten sich die hypothetischen Wellen und Teilchen im „Unsichtbaren“?

Welche Bedeutung kommt den Farben des Lichts zu?

Wie und auf welche Weise ist alles miteinander verbunden?

Warum sollte das Wissen um die wahren Zusammenhänge des Lebens über Jahrtausende ein Geheimnis bleiben?

Und wann ist der Zeitpunkt, an dem sich der Schleier vor dem großen Geheimnis des Lichts hebt?

 

 

Nachfolgend einige Bilder mit originalen Lichtstrukturen und - geweben,

"gewebt mit himmlischen Webstühlen".

 

Es handelt sich um feinste Lichtstrukturen, die sich - obwohl die Bilder gespeichert sind - weiter verändern. Gerade so, als lebten sie...

Zum Zeitpunkt des Abspeicherns waren alle Bilder gestochen scharf.

Hier eingefügt am 28.05.2017

 

 

Der Schleier hat sich längst gehoben gehoben, doch wann werden wir begreifen, was wir sehen?

 

Der richtige - bzw. schon überschrittene - Zeitpunkt, es herauszufinden, ist jetzt.

Es ist von besonderer Wichtigkeit, dass wir die großen schöpferischen Zusammenhänge begreifen, die bisher geheimgehalten wurden. Möglicherweise haben wir ja (ausnahmslos) vom Leben eine gänzlich falsche Vorstellung, und nichts ist so, wie wir es zu wissen glauben...

 

Die alten Kulturen und Naturvölker haben uns, auf ganz unterschiedliche Weise, Hinweise gegeben, und schon viele Menschen, insbesondere die Wissenschaftler in unserer heutigen Zeit, haben sich bemüht, das große Rätsel zu entschlüsseln.

Doch alles hat seine Zeit, wie wir wissen.

Warum die Wahrheit als Geheimnis durch die Zeit getragen wurde, werden wir verstehen, wenn wir sie kennen.

Wenn uns "ein Licht aufgegeangen" ist, wie es so schön heißt.

 

Der dreimalgroße Hermes Trismegistos (die Verschmelzung des griechischen Gottes Hermes mit dem ägyptischen Gott Thot) sagte sinngemäß, dass das Universum ein offenes Buch sei, und wir uns darum bemühen sollen, es zu entziffern. Und jeder von uns weiß doch, dass das Lesen keinen Spaß mehr macht, wenn man zu früh weiß, wie alles ausgeht...

 

(Eingefügt am 28.05.2017)

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Die nachfolgend eingefügten Präsentationen zeigen jeweils eine kleine Bildauswahl

mit natürlichen (Licht-)Strukturen am Himmel.

 

Kleiner Tipp: Beim Betrachten in Großformat etwas Abstand

zum Bildschirm nehmen.

 

Hinweis:

Die bisher von mir seit Jahren verwendete Bildpräsentation gibt es nicht mehr, so dass ich (am 20.09.2017) alle Präsentationen umstellen musste.

 

 

Strukturen im Licht der SONNE

Alle Rechte vorbehalten, © Annette Andersen

 

 

Strukturen am Tageshimmel

Alle Rechte vorbehalten, © Annette Andersen

 

 

Im Licht des MONDES

Alle Rechte vorbehalten, © Annette Andersen

 

 

Strukturen am Abendhimmel

Alle Rechte vorbehalten, © Annette Andersen